Kool Savas nennt seine Lieblings-Disstracks

Wenn jemand weiß, wie gute Disstracks funktionieren, dann ist es Kool Savas. Der Aachener hat sich mit Battlerap-Veteran Tierstar zum "Takeover Talk" zusammengesetzt und über seine Lieblings-Disstracks geredet.

Savas über die Anfänge und Entwicklung von Disstracks

Für ambitionierte Disstrack-Hörer treffen im Idealfall bitterernster Realtalk und provokanter Flow auf einen packenden Beat. Welchen nationalen und internationalen Rappern dieses Zusammenspiel im Laufe der Jahre am besten gelungen ist, verrät Kool Savas im Interview.

Besonders Nas' "Ether" als Antwort auf Jay-Zs "Takeover" hat es Savas angetan. Der Song ist sein All Time Favorite, wenn es um Disstracks geht:

"Das klingt jetzt richtig ekelhaft, aber für mich war 'Ether' das einzige Ding, was ich über 'Urteil' gesehen habe."

Der einzige musikalische Diss, zu dem man im Club feiern kann, ist für Savas der 1996 erschienene "Hit 'Em Up"-Track von 2Pac gegen The Notorious B.I.G.. Die Lyrics kenne er fast auswendig. Im deutschsprachigen Raum konnte sich der King of Rap für Kay Ones vielseitigen Disstrack gegen Jaysus begeistern.

Außerdem redet Savas über seine Einstellung zu KRS-Ones "The Bridge Is Over" gegen MC Shan, Ice Cubes "No Vaseline" als N.W.A.-Diss, Azad vs. Samy Deluxe, Kollegah vs. Separate und viele mehr.

Kool Savas über seine favorite Diss -Tracks | Takeover Talk

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"Das Urteil": Meilenstein in der Deutschrap-Geschichte

Mit "Das Urteil" legte Savas im Jahr 2005 die Messlatte für musikalisch aufbereitete Battle-Texte so hoch wie kein anderer. Der Sohn eines türkischen Vaters und einer deutschen Mutter löste den legendären Disstrack-Vorgänger "Die Abrechnung" von Eko Fresh ab und ebnete dem Rapgame damit neue Wege. Mittlerweile ist Battlerap beliebter denn je zuvor. Savas' Track gegen Eko wurde über 14 Millionen Mal geklickt. Viele Rapper greifen bis heute auf die Technik des deutschen Battle Kings zurück und adaptieren den Style des 43-Jährigen.

Immer mehr Tracks, in denen ein Gegner verbal fertiggemacht wird, bringen die Szene zum Wachsen. Auch jede weitere Liga, die gegründet wird, trägt zu dem Erfolg von Battlerap bei. Formate wie Rap am Mittwoch oder Don't Let The Label Label You, bei denen sowohl Freestyle- als auch On Beat- und Written Battles stattfinden, können ebenfalls Klicks in Millionenhöhe verzeichnen.

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G-Eazy nach Schlägerei in New York verhaftet

G-Eazy nach Schlägerei in New York verhaftet

Von Djamila Chastukhina am 15.09.2021 - 11:44

Eine körperliche Auseinandersetzung in einem Nachtclub in New York endete für G-Eazy in einer Verhaftung. Berichten zufolge wurde der 32-Jährige am Montag von der Polizei wegen Körperverletzung in Gewahrsam genommen.

G-Eazy muss vor Gericht erscheinen

Die Auseinandersetzung zwischen G-Eazy und einer unbekannten Gruppe entstand im beliebten Manhattener Club "The Boom Boom Room". Der 32-Jährige war zur New York Fashion Week in der Stadt und besuchte vorher die MTV VMAs im Barclays Center. Er wurde nach der Schlägerei wegen Körperverletzung angeklagt und soll am 1. Oktober vor dem Manhattan Criminal Court erscheinen.

Laut dem People Magazine begann alles, als sich G-Eazy und seine Crew sich weigerten, einen VIP-Bereich zu verlassen, der für eine Party der New York Fashion Week der Firma Lacoste reserviert war.

Dies führte angeblich zu einem Streit, woraufhin G-Eazy (jetzt auf Apple Music streamen) und sein Team zwei Männer zu Boden geschlagen und getreten haben sollen. Medienberichten zufolge wollte keines der Opfer wegen ihrer Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Dies ist aber nicht das erste Mal, dass G-Eazy in eine nächtliche Schlägerei verwickelt ist. Der "Me, Myself & I"-Rapper wurde bereits 2018 wegen Körperverletzung und Kokainbesitzes während eines Tourstopps in Schweden festgenommen. G-Eazy benahm sich Berichten zufolge in einem Club sehr provokant und fing an, sich mit den Sicherheitsleuten anzulegen, als sie ihn darum baten, sich zu beruhigen.

Der Rapper einigte sich 48 Stunden nach seiner Festnahme mit der Staatsanwaltschaft und bekannte sich der Anklage „Angriff auf einen Beamten, gewaltsamen Widerstand und illegalen Drogenbesitzes“ schuldig. Er konnte eine Gefängnisstrafe vermeiden und stattdessen eine Geldstrafe von 9.000 US-Dollar zahlen.

Bis zu seinem Gerichtstermin am 1. Oktober ist er auf freiem Fuß und macht wie gewohnt weiter: Heute releast er ganz nach Plan das Musikvideo zu seiner im Juli veröffentlichten Single "She's Fire".


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