Berliner TLS-Crew mit Trailer zum eigenen Graffiti-Film: "Toylessons"

Da kommt ein Graffiti-Film auf uns zu, der es in sich haben dürfte. Zumindest legt das der erste Trailer namens "Toylessons - Arbeiten" nahe. Darin und im kommenden Film dreht sich alles um die Berliner TLS-Crew. Die sollen wiederum mit Upstruct und dem Umfeld von MC Bomber, Shacke One und Co. in Verbindung stehen.

Die TLS-Crew zeichnet sich vor allem durch die vielen unterschiedlichen Styles aus, die sie verbindet. Im Trailer gibt es dann auch diverse U-Bahnen, Wholecars und derlei mehr zu sehen. Die Videobeschreibung liest sich wie folgt:

"Zerstörung und Kreation von Downtown-Berlin bis in [den] C-Bereich und wieder zurück. (Train-Line-Street) Film kommt! Ich arbeite"

Zusätzlich wird auf diesen Instagram-Account verwiesen:

Szpielzeug & Klassik (@roz101roz) * Instagram photos and videos

824 Followers, 114 Following, 23 Posts - See Instagram photos and videos from Szpielzeug & Klassik (@roz101roz)

Daytime Rooftop Bombing: Selbst die Polizei kann Sucuk nicht aufhalten

Am hellichten Tag jemandem aufs Dach zu steigen, um dort ein Piece zu malen, setzt schon einiges an Dreistigkeit voraus. Weil das alle sehen können - auch die Polizei. Wenn die dann kommt, geben die meisten Writer wahrscheinlich direkt Fersengeld. Nicht so Sucuk.

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Bushido über den Deal mit Arafat Abou-Chaker: "30 Prozent von allem"

Bushido über den Deal mit Arafat Abou-Chaker: "30 Prozent von allem"

Von Michael Rubach am 02.09.2020 - 16:29

Bushido hat sich am heutigen Mittwoch zum wiederholten Male vor Gericht zu seiner Geschäftsbeziehung mit Arafat Abou-Chaker geäußert. Dabei ließ er offenbar Zahlen sprechen. Laut Berliner Zeitung erklärte Bushido aus dem Zeugenstand heraus:

"Arafat hat in den letzten zehn Jahren über neun Millionen Euro mit mir verdient!"

Bushido beschreibt die Geschäftsbeziehung mit Arafat Abou-Chaker

Wie kommt dieser angebliche Verdienst zustande? Ab 2004 habe Bushido 30 Prozent seiner Einkünfte an Arafat Abou-Chaker abtreten müssen. Bushido sei zu diesem Geschäft bereit gewesen, da der Angeklagte ihm geholfen habe, aus seinem Vertragsverhältnis bei Aggro Berlin herauszukommen. Teile der Aussagen von Bushido zu der Trennung werden von dem Label als unwahr angesehen. Die Aggro-Gründer forderten daher kürzlich, dass Bushido eine Unterlassungserklärung unterschreibt.

In Medienberichten ist in Zusammenhang mit dem beschriebenen Deal von einer "unfreiwilligen Vereinbarung" die Rede. Der Berliner Rapper soll Arafat Abou-Chaker zunächst um die 20.000 Euro für die Hilfe bei den Vertragsstreitigkeiten mit Aggro in Aussicht gestellt haben. Ein neuer Deal mit dem Major Universal hätte ihm zu der Zeit 50.000 Euro Vorschuss beschert. Nachdem das Ex-Aggro-Signing sein erstes Angebot unterbreitet habe, sei Arafat Abou-Chaker "tierisch ausgerastet". Bushido zitiert seinen anschließenden Gegenvorschlag laut Spiegel mit den Worten:

"Wenn du korrekt bist, dann beteiligst du mich prozentual."

Dazu sei es dann auch gekommen. Bushido sei "total eingeschüchtert" gewesen. So sehr, dass er einer Vereinbarung zugestimmt haben will, die seine eigenen Einnahmen rapide sinken lässt: "Okay, dann kriegst du ab jetzt 30 Prozent von allem, was ich je verdienen werde."

Dieses Zugeständnis sei aber unter Zwang erfolgt. Bushido ergänzt laut der Darstellung im Spiegel, dass er diese Geschichte noch nie jemanden erzählt hätte. Jahre später - 2007 - sei offiziell ein Management-Deal geschlossen worden.

Nach Aussage von Bushido habe sich Arafat Abou-Chaker in der Anfangsphase ihrer Zusammenarbeit kaum um die Musikgeschäfte gekümmert. Zahlungen an seinen ehemaligen Geschäftspartner seien zudem stets bar erfolgt. Eine wirkliche Freundschaft zwischen den beiden Parteien hätte nie existiert.


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