In einem Interview mit Vlad TV äußerte sich Benzino zu Eminems Musik und seinen Einfluss auf heutige Rapper.

So bezeichnete er Eminem als einen musikalischen Führer für modernen Rap, der unwissenderweise von der Industrie benutzt wurde, damit diese noch mehr Geld aus dem Genre pressen könnten:

"I just think when Eminem came, I don’t think he necessarily knew what the future had for him. Meaning the whole change from this thing called Hip Hop, which was a million dollar industry turned to a multi-billion dollar industry, I don’t think he really realized that he was being used as the leader of this new type of movement to make Hip Hop pop. But also make a lot of the companies and maybe a lot of white America not have to deal with some of black Hip Hop or Latino Hip Hop like it was because they would have Eminem."

Zudem sprach der The Source-Mitbegründer auch über den damaligen Beef mit Eminem, der unter anderem in seinen Heften ausgetragen wurde. So bereue er einige Kommentare über Eminems Tochter und seine Familie, allerdings sagte er auch, dass Eminem von doppelten Standards profitiert haben soll und Nutzen aus Dingen ziehen konnte, die andere Rapper so nicht bekamen:

"My thing was like Hip Hop battling has been in Hip Hop since day one, so…I just felt like I had an issue to stand on. And I had my platform. And I felt like I wanted to go against him. I just felt like he had—it was a double standard in a lot of things he was doing that other rappers that weren’t white wasn’t able to benefit from. And looking at it in hindsight, I went hard. He went hard…At the end of the day it wasn’t really about lyrics, it just was about trying to get a message across…I definitely think some of the stuff I said about his daughter and family I would—If I could do it again, I would leave that out of it."

Hier kannst du dir das gesamte Interview anschauen:


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Chaos bei Kollegah & Alpha Music nach WhatsApp-Leaks

Chaos bei Kollegah & Alpha Music nach WhatsApp-Leaks

Von HHRedaktion am 22.09.2019 - 13:04

Chaotische Tage bei Kollegah und seinem Label Alpha Music Empire. Sowohl auf dem YouTube-Kanal von Alpha Music Empire als auch auf Kolles Instagram wurden alle Beiträge offline genommen. Das bedeutet auch: Das erst am Freitag veröffentlichte Video von Jigzaw und Noir war kaum einen Tag online. Der Move, den Rapper normalerweise bringen, um vor einer neuen Aktion Aufmerksamkeit zu generieren, ist das vorläufige Ergebnis einer ganzen Reihe an Kuriositäten, die sich in den letzten Tagen im Internet abgespielt haben.

Kollegah & Alpha Music unter Druck nach WhatsApp-Leaks

Auf YouTube kursieren seit einigen Tagen geleakte WhatsApp-Nachrichten, die wohl nie an die Öffentlichkeit geraten sollten. Über den relativ unbekannten Rapper Samarita, dessen Konflikt mit Kollegah keine Neuigkeit ist, gelangten Sprachnotizen ins Netz. Der Kontext, in den Samarita die Aufnahmen von Farid Bang und Jigzaw mit teils heftigen Aneinanderreihungen von Beleidigungen und Drohungen rückt, lässt einen Streit zwischen Alpha Music und Banger Musik vermuten.

[Update 20:30 Uhr: Kollegah hat mittlerweile ein emotionales Statement veröffentlicht, in dem er von Verrat und Ex-Alpha-Signings spricht – hier geht es zum Artikel!]

Bestätigt wird das bislang von keinem der Beteiligten. Auf den Social-Media-Kanälen von Farid Bang und Co deutet kaum etwas auf einen Konflikt hin. Klar wird aus den Aufnahmen nur, dass Kollegah einen Witz auf KC Rebells Kosten gemacht hat und dass ihm der Erfolg von Capital Bra ein Dorn im Auge zu sein scheint. KC reagiert auf Instagram und erklärt, Kollegah mache seiner Meinung nach momentan "alles falsch". Er entfolgt ihm und sagt, er "muss ja nicht mit jedem gut sein".

Währenddessen teilen gefühlt alle Musiker auf dem Banger-Camp die neue Single "110" von Capital Bra und Samra. Sollte Samaritas Story stimmen, könnte man das als eine Positionierung des Labels gegen Kolles Anti-Capi-Kurs verstehen.


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