Beef, Cover und neues Signing: Baba Saad mit jeder Menge Infos zum "Yayo Tape II"

Lange war es still um Baba Saad. Nun meldet sich der Anführer der Halunkenbande zurück und schießt mit jeder Menge Infos zum kommenden Yayo Tape II um sich.

In einer Videobotschaft kündigt er das Release für den 27. September an. Dabei beschreibt er, wie er eine experimentelle Version verworfen habe, um zu seinem ursprünglichen Sound zurückzukehren. Außerdem seien Sachen passiert, die ihn dazu veranlasst hätten, "Beef auf dem Album" stattfinden zu lassen. Um wen es dabei genau geht, bleibt unerwähnt.

Damit nicht genug: Auch auf ein neues (noch namenloses) Signing weist der Labelboss hin. Am Anfang des Videos kann man sogar schon ein wenig Musik hören:

Baba Saad

YAYO TAPE II - VVK iz daaa!!! Jeder der Bock hat auf BEEF drückt jetzt GEFÄLLT MIR!!! Die „Deluxe Edition ist leider auf 1000 Stück Limitiert. Die ersten 300 „Deluxe" Besteller kriegen ein kleines...

Das Cover zur Platte sieht so aus:

Baba Saad

YAYO TAPE 2 IZ DA!!! JETZT VORBESTELLEN!!! ►"Yayo Tape II„ [ Deluxe Edition „ALBUM, T-SHIRT, GYMBAG"]: www.babasaadshop.de ►"Yayo Tape II„ [ Standard Edition ]: http://amzn.to/2x0RTrZ ►"Yayo Tape...

Damit lässt er seiner Ankündigung zu Beginn des Jahres Taten folgen:

Was Baba Saad 2017 mit seinem Label plant

Baba Saad hat mit seinem Label Halunkenbande und Signing Punch Arogunz in diesem Jahr einiges vor. Auf Twitter verriet er die genaueren Pläne für 2017. Zum einen kündigt Baba Saad die Fortsetzung des Yayo Tapes an. Der erste Teil erschien 2014. Es wird nicht das einzige Release der Halunkenbande bleiben.

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Jigzaw plante blutigen Hinterhalt – aber zeigt sich geläutert

Jigzaw plante blutigen Hinterhalt – aber zeigt sich geläutert

Von Renée Diehl am 18.09.2021 - 12:33

Noch vor einem Jahr waren die Schlagzeilen voll von Beefs, Disses und anderweitig respektlosem Verhalten von Jigzaw gegenüber Rapkollegen und anderen Personen des öffentlichen Lebens. Seit einiger Zeit zeigt sich der Rapper allerdings von einer ganz anderen Seite und will die Vergangenheit offenbar ruhen lassen. Nun gibt er sogar zu, vor rund einem Jahr einen blutigen Hinterhalt gegen einen YouTuber geplant zu haben – gibt sich allerdings dankbar über seinen Sinneswandel.

Jigzaw – Abschiebung, Beefs und Läuterung

Obwohl Jigzaw (jetzt auf Apple Music streamen) es vor etwa einem Jahr nicht einfach hatte – er wurde in die Türkei abgeschoben und konnte zeitweise nicht mehr nach Deutschland einreisen und trennte sich von seinem damaligen Label Alpha Music – anderen machte er es genauso wenig leicht. Unzählige Disses und Beefs zogen sich durch die Karriere des Straßenrappers und überschatteten somit sein musikalisches Können. Auch Loredana meldete sich damals zu Wort und verteidigte sich und ihre Rapkolleginnen gegen die Angriffe des Hageners.

Jigzaw gegen alle - vor allem gegen Frauen

Ob Juju, Loredana oder badmómzjay - Jigzaw hat in den letzten Tagen vermehrt den Kontakt zu Rapper*innen gesucht. Dabei ging es rabiat zu. In Hörproben, Storys oder in Kommentarbereichen beleidigt Jigzaw, was das Zeug hält. Wo seine Ansagen gegen männliche Kollegen wie Kollegah oder Fler weitestgehend ignoriert werden, tun weibliche Artists ihm einen Gefallen.

Seither hat sich bei dem Hagener allerdings vieles getan – schon lange machte er nicht mehr nur Negativ-Schlagzeilen, sondern konnte vor allem durch kontinuierlich starken Straßenrap-Output glänzen. Auch auf Social Media zeigt er sich als anderer Mensch, der eher durch Musik oder seine positive körperliche Transformation auffällt, als unnötig zu provozieren. 

Jigzaw knackt halbe Million Spotify-Hörer & bedankt sich

Zur Feier seines Erreichens einer halben Million Hörer auf Spotify, hat sich Jigzaw nun in seiner Instagram-Story bei seinen Fans bedankt. In dem Statement gibt er unter anderem zu, bei einem angekündigten Boxkampf einen blutigen Hinterhalt geplant zu haben. Mit dieser Bemerkung spielt er wahrscheinlich auf dem vor etwa einem Jahr angesagten Boykampf gegen YouTuber Leon Machère, zu dem Jigzaw ­– wohl zum Glück aller – aber gar nicht erschienen war. Er schreibt:

"Ich weiß noch, als alle uns abgeschrieben hatten, als ich abgeschoben wurde. Ich weiß noch, dass alle nichts mit uns zutun haben wollten, als ich sagte ich geh kämpfen aber nicht erschien, weil ich, wie ein ekliger Mensch, aus dem Hinterhalt sehr blutige Sachen machen wollte. Ich weiß aber auch noch, dass ich mir sagte, so geht das alles nicht weiter, um die Wende meines Lebens zu machen. Ich hab mich selbst reflektiert und mir geschworen, vieles an mir zu ändern. Das tat ich auch und hab nur positive Energie verbreitet, um mein Mindset und Körper auf den nächsten Step zu bringen.

Einfach halbe Mio Spotify-Zuhörer! Aus eigener Kraft, ohne Feature, ohne Support von der Szene! Nur Jail Break-Support! Heute haben wir allen gezeigt, dass man es schaffen kann, wenn man will. Und das aus eigener Kraft. Ohne starke Features oder Support von der Szene. Wir sind heute eine starke Community und wachsen weiter, darauf bin ich sehr stolz und sehr dankbar! Du kannst alles schaffen was du willst, du musst nur wollen!

Du musst die Visionen, die als Gedanken in deiner Fantasie entstehen, festhalten, ganz egal wer dagegen ist. Ganz egal was es kostet. Jail Break 4 Life."

Und dass die Entwicklung genauso weitergeht, kann man dem ehemals so kontroversen Rapper nur wünschen. Sein letztes Single-Release findet ihr hier:

Jigzaw - Rolls [Video]

Von Michael Rubach am 08.10.2020 - 13:02 Ob Juju, Loredana oder badmómzjay - Jigzaw hat in den letzten Tagen vermehrt den Kontakt zu Rapper*innen gesucht. Dabei ging es rabiat zu. In Hörproben, Storys oder in Kommentarbereichen beleidigt Jigzaw, was das Zeug hält.


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