"Beastmode II": Hat Fler erneut Animus' Verkaufszahlen veröffentlicht?

Animus' Chartplatzierung mit Beastmode II ist seit heute bekannt und Fler verlässt die berühmte Billy-Wilder-Promenade: Der direkte Zusammenhang dieser beiden News wird nicht sofort ersichtlich. Allerdings könnte Fler mit dem Tweet, in dem er seinen Umzug ankündigt, erneut die Verkaufszahlen seines ehemaligen Signings offengelegt haben.

"Ziehe in den nächsten Wochen um..... Wer aber trotzdem noch Promo braucht, um nicht mal 2000 CDs zu verkaufen.... Mein Klingelschild bleibt!", heißt es seitens Fler. Da Animus erst vor wenigen Wochen Fler einen Hausbesuch abstattete, dürfte deutlich sein, an wen sich der Maskulin-CEO mit seinem Seitenhieb wendet.

Ob sich die angegebenen Zahlen von Fler auf Beastmode II beziehen, bleibt spekulativ. Denkbar wäre es. Ob sie auch stimmen, ist wiederum eine andere Frage.

Animus bedankte sich unterdessen bei seinen Supportern und betonte, dass sein primäres Ziel gewesen sei, sich "musikalisch zurück zu kämpfen" und sein "Tief" hinter sich zu lassen.

Bereits im vergangenen Jahr verriet Fler die angeblichen Verkaufszahlen von Animus' damaligem Release Purpur.

Groove Attack powered by Hiphop.de

Groove Attack ist Streaming Partner von Hiphop.de

Kommentare

So lieber animus, du hast deine letzte Chance ebenso versaut wie auch schon zuvor .. Fler hat dich zerstört indem er schlauerweise einfach nichts mehr groß getan hat! Die Leute haben deine peinliche Promo mitbekommen, dein Feedback kannst du dir aus den Verkäufen ableiten und das geschleime bei Manu hat ebenfalls nichts gebracht .. Ob du willst oder nicht, maskulin war deine Chance und jetzt wird es dein Untergang ... ANW !!

******

Fler bist du es?

Was für ein Vogel

hihihi

es ist so wunderschön, wie diese räppers es immer wieder schaffen, sich selbst zu verarschen.

real recognize real, ihr idioten

Deine Meinung dazu?

Weiter ...

Drake soll Kanye West zu "Donda"-Release gezwungen haben

Drake soll Kanye West zu "Donda"-Release gezwungen haben

Von Renée Diehl am 15.09.2021 - 13:31

Beef, parallele Album-Releases und Streaming-Duell: Zwischen Kanye West und Drake ging es in der letzten Zeit ordentlich rund. Dass die kurz aufeinanderfolgenden Releases von Kanyes "Donda" und Drakes "Certified Lover Boy" kein Zufall waren, war also von Anfang an offensichtlich. Nun aber meldet sich der Producer Todd Rundgren, der an "Donda" mitgearbeitet hatte, zu Wort – laut ihm hatte sich Kanye West durch Drake zum früheren Release seines Albums gezwungen gefühlt. 

Drake ist angeblich schuld an voreiligem "Donda"-Release

In seinem Interview mit "Ultimate Classic Rock" betont Produzent Todd Rundgren, dass das Timing des Donda-Releases kein Zufall war. Er selbst sei an den Aufnahmesessions für Kanyes zehntes Album beteiligt gewesen und behauptet, Drake habe "den ganzen Prozess angeführt". Kanyes Entscheidung, "Donda" zu veröffentlichen, sei so eine direkte Reaktion auf die Bekanntwerdung des Releasedatums von "CLB" gewesen: 

"Mein Engagement dauerte ein Jahr, und am Ende wurde mir klar, warum sie das Ganze so hastig eingetütet haben und offensichtlich rohes, unverarbeitetes Zeug veröffentlicht haben. Das liegt daran, dass Drake den gesamten Prozess anführte. Er [Kanye West, Anm. d. Red.] hatte zu viel Angst, dass Drake ihn übertrumpfen würde, also beeilte er sich und veröffentlichte das Album am Wochenende, bevor Drake sein Album herausbringen konnte. Und am Ende hat Drake trotzdem seinen Teil von Kuchen bekommen."

("My involvement went on for a year, and in the end I realized why they hurriedly wrapped the whole thing up and put out what is obviously really raw, unprocessed stuff. It’s because Drake was running the whole process. He was too afraid that Drake would one-up him, so he hurried up and released the album the weekend before Drake could get his out. And in the end, Drake ate his lunch anyway.") 

Drake hatte am 27. August das Releasedatum für "Certified Lover Boy" für den 3. September bekannt gegeben. Zwei Tage später droppte Kanye West (jetzt auf Apple Music streamen) "Donda" im Anschluss an seine Listening-Party in Chicago.

Rundgren nennt Kanye West einen "Schuhdesigner" und "Dilettanten"

Insgesamt lässt Rundgren kaum ein gutes Haar an seiner Zusammenarbeit mit Kanye West. Die beiden hätten über ein Jahr an "Donda" zusammengearbeitet und niemals habe er gewusst, wieviel von seinem Input wirklich genutzt werden würde. Am Ende hätte er Material für rund drei Kanye-Alben auf seinem Rechner gehabt und dann aufgrund des geringen Feedbacks die Zusammenarbeit beendet:

"Als es im Juli auf die Zielgeraden [der Albumproduktion, Anm. d. Red] zuging, sagte ich nur: 'Das reicht mir. Ich habe keine Ahnung, ob davon etwas verwendet wird.' Man bekommt nicht viel Feedback von ihm."

("When it got into the homestretch in July, I just said, 'That’s enough for me. I have no idea whether any of this is being used.' You don’t get much feedback from him regarding what it is.")

In seinem Rant nennt er Kanye West außerdem einen "Schuhdesigner" und "Dilettanten", denn niemand "würde ein solches Album machen, außer er hätte Geld zum aus dem Fenster werfen übrig". Was unsere Redakteurin Alina von "Donda" hielt, lest ihr übrigens hier:

Review: Kanye Wests "Donda" ist nicht so gut, wie alle sagen

"Donda" is here: Nachdem Kanye West seine Fans wochenlang mit immer absurder werdenden Listening-Partys gequält hat, ist das 10. Studioalbum des gebürtigen Chicagoers doch tatsächlich rausgekommen. Wer hätte es gedacht? Ich auf jeden Fall nicht. Denn Ye ( so heißt er doch jetzt, oder nicht?) ist ja seit jeher bekannt für messy Promo-Phasen.


Sag uns deine Meinung zu diesem Artikel! (0 Kommentare)

Register Now!