In der Cypher: Bayern München trifft auf Borussia Dortmund

Die Jungs und Mädels von Don't Let The Label Label You und SPOX bringen Sport und Battle-Rap zusammen. Am 28. Oktober kommt es in Berlin erstmals zu der Kombination, die nur auf den ersten Blick überrascht.

Denn im Sport und im Battle-Rap geht es gleichermaßen darum, sich mit dem Gegenüber zu messen. Beide Seiten geben alles, um zu zeigen, wer der oder die Bessere ist. Außerdem gibt es sicher eine ganze Menge Rapheads, die sportbegeistert sind. Einer von denen ist Jamie Seidl-Curtis, der Gründer der DLTLLY-Battle-Reihe. Und so hatte er gemeinsam mit SPOX eine ziemlich freshe Idee: Eine Veranstaltung ins Leben zu rufen, die Sport mit hartem Battle-Rap verbindet. 

Das sieht dann so aus: Am 28. Oktober treten Battle-Rapper wie Mars B., Shaolum und andere in sieben Battles gegeneinander an. Das Besondere: Die Kontrahenten battlen sich zwar - wie wir es von DLTLLY kennen - in der Cypher, die jeweiligen Battles behandeln aber ausschließlich sportliche Themen.

Da battlet dann Bayern München gegen Borussia Dortmund, Oldschool NBA gegen Newschool NBA oder Fußball gegen Eishockey. Die Idee ist dope und die Battles, die es im Anschluss an die Veranstaltung auf der Seite von SPOX geben wird, bringen für Battle-Rapfans und Sportliebhaber das Beste aus zwei Welten zusammen.

Hier unten findest du alle Infos zu dem Event und die entsprechende Veranstaltung:

DLTLLY und SPOX: Battle-Rap trifft Sport!

Gemeinsam mit der Hip-Hop-Plattform Don't let the Label label you veranstaltet SPOX am 28. Oktober das erste Sport-Battle-Rap-Event Deutschlands. Ein Kreis, zwei MCs, Face to Face, Mann gegen Mann, Bars gegen Bars: das ist Battle-Rap. Seit zehn Jahren bringt SPOX die Welt des Sports zu Fans und Lesern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Don't Let The Label Label You & SPOX - Dltlly meets Spox (Berlin, 28.10.2017 - 18:00)

Don't Let The Label Label You meets SPOX.com

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UEFA-Debatte: Shirin David, Katja Krasavice und Badmómzjay reagieren auf das Regenbogen-Verbot

UEFA-Debatte: Shirin David, Katja Krasavice und Badmómzjay reagieren auf das Regenbogen-Verbot

Von Leon Schäfers am 23.06.2021 - 12:29

Heute Abend wird sich die deutsche Nationalmannschaft im Spiel gegen Ungarn zum letzten Mal in der Gruppenphase der aktuell laufenden Europameisterschaft beweisen müssen. Mit einem Sieg würde Deutschland direkt ins Achtelfinale des Turniers ziehen. Doch das Fußballspiel steht schon jetzt unter dem Schatten einer großen, umstrittenen Debatte: Die UEFA hatte einen Antrag der Stadt München abgelehnt. Die Allianz-Arena, in dem das heutige Spiel stattfinden wird, hätte in Regenbogen-Farben leuchten sollen.

Eine solche Aktion hätte Toleranz und Offenheit symbolisiert. Es wäre außerdem eine Reaktion auf Ungarns neues, umstrittenes Gesetz gewesen, das unter anderem ein Verbot von Medien, die Inhalte abseits der Heterosexualität darstellen, vorsieht. Auf Instagram posten nun einige Deutschrapperinnen ihre Meinung zu dem Thema.

Shirin David und badmómzjay melden sich zu Wort

In ihrer Instagram-Story verweist Shirin David auf einen Post der Tagesschau. Dieser enthält das Statement der UEFA und damit auch den Grund für die Ablehnung des Antrags: Demnach sei die UEFA "aufgrund ihrer Statuten eine politisch und religiös neutrale Organisation" und müsse in der Folge verbieten, dass das Stadion in Regenbogen-Farben leuchtet. Schon gegen die Regenbogen-Armbinde von Manuel Neuer hatte die UEFA anfangs Ermittlungen eingeleitet – mittlerweile aber wieder eingestellt. Shirin macht deutlich, was sie von dem europäischen Fußballverband hält.


Foto:

Screenshot - Instagram (https://www.instagram.com/shirindavid)

Auch badmómzjay nutzt ihre Instagram-Story, um mithilfe einer Videobotschaft auf das problematische Thema aufmerksam zu machen. Dabei zeigt sie vollstes Unverständnis gegenüber der Entscheidung der UEFA.

"Imagine, du kriegst die Anfrage, ob dein Stadion bunt leuchten kann und du sagst einfach 'Nein'. Aus irgendeinem unerklärlichen P*ssgrund sagst du einfach 'Nein', weil das ist das, was dich jetzt so ankotzt. Dass ein Stadion in Regenbogen-Farben leuchtet, weil es könnte sich ja die LGBTQ+-Community noch unterstützt fühlen. Wo kommen wir denn da hin, alter."

Im weiteren Verlauf ihrer Story kritisiert sie außerdem sämtliche Unternehmen zu Zeiten des Pride Months im Juni. Sie unterstellt ihnen, dass etwaige Regenbogen-Aktionen nichts weiter als Marketing-Kampagnen seien. Außerdem würde es sowieso nichts bringen, wenn die LGBTQ+-Community dafür im restlichen Jahr keinerlei Beachtung geschenkt bekommen würde.

Katja Krasavice mit ausführlichem Statement

Katja Krasavice veröffentlicht auf Instagram ebenfalls ein langes Statement zu der Debatte. Dabei geht sie vor allem darauf ein, dass es Menschen, die nicht heterosexuell sind, immer noch schwer haben und stellt die UEFA mit einer Verlinkung direkt zur Rede. Gerade im Sport ist das Thema Sexualität noch immer ziemlich tabuisiert.


Foto:

Screenshot - Instagram (https://www.instagram.com/katjakrasavice)

Nicht nur im Deutschrap hat diese Aktion für Aufruhr gesorgt. Das Thema wird aktuell vielseitig diskutiert und kritisiert. Auch auf Twitter widmen sich viele Leute dieser Debatte.

Heute Abend um 21 Uhr beginnt das Spiel von Deutschland gegen Ungarn.


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