Angeschossen: MPC-Genie araabMUZIK am Kopf getroffen

MPC-Ausraster und Produzent araabMUZIK soll Berichten zufolge gestern Nacht in Harlem niedergeschossen worden sein. Laut der NY Daily News wurde er bereits operiert und liegt derzeit im Krankenhaus. 

araabMUZIK habe offenbar Schüsse in den Kiefer und in den rechten Arm erlitten. Ein Streifschuss hätte sogar seinen Kopf getroffen. Augenzeugen berichten angeblich, Unbekannte hätten dem Produzenten angedeutet, er habe etwas fallengelassen, nachdem er in einer New Yorker Garage ins Auto gestiegen war. Nachdem araabMUZIK die Scheiben des BMW heruntergefahren habe, seien Schüsse gefallen. Am Tatort wurden von der Polizei wohl drei Projektile gefunden. 

Laut Nachrichtenberichten befindet sich ein guter Freund von araabMUZIK, der ins Bein geschossen wurde, bereits auf dem Weg der Besserung. Über den Zustand des 26-jährigen Produzenten gibt es noch keine weiteren Informationen.

Schon 2013 wurde araabMUZIK Opfer einer Schießerei, als er zuhause überfallen wurde.

Kurz darauf trafen wir ihn in Düsseldorf und sprachen mit ihm über anstehende Projekte. Der Musiker ist besonders bekannt für seine ungewöhnliche Fingerfertigkeit am Drumcomputer MPC und Produktionen für das gesamte Dipset-Team, A$AP Rocky, 50 Cent und einige andere.

Wir drücken araabMUZIK die Daumen und wünschen ihm eine baldige Genesung!

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Pop Smoke: Neue Details zum Mord bekannt
Tod

Pop Smoke: Neue Details zum Mord bekannt

Von Michael Rubach am 20.02.2020 - 11:10

UPDATE vom 20. Februar:

Wie TMZ nun unter Berufung auf das Material der Überwachungskameras berichtet, steht der Tod von Pop Smoke womöglich nicht in Zusammenhang mit einem Raubüberfall. Stattdessen würden die Bilder auf eine gezielte Tötung des Rappers hindeuten. Drei der vier Täter hätten vor dem Haus gewartet, während der mutmaßliche Todesschütze durch die Hintertür hineingelangte. Es gebe laut TMZ bisher keine Anzeichen dafür, dass bei der Tat Wertgegenstände erbeutet worden sind.

Original-Meldung vom 20. Februar:

Bevor Pop Smoke komplett durch die Decke gehen konnte, wurde er gestern bei einem Raubüberfall aus dem Leben gerissen. Langsam kommen weitere Details zum Tatgeschehen ans Tageslicht. Es gibt Hinweise darauf, dass der New Yorker Rapper die Täter versehentlich zu sich geführt haben könnte.

Hat Pop Smoke seine Mörder selbst angelockt?

Es wird vermutet, dass Pop Smoke die Aufmerksamkeit seiner Mörder durch eine unvorsichtige Aktion auf sich gezogen hat. In seiner Facebook-Story leakte er vor dem Verbrechen wohl ohne groß darüber nachzudenken seine Adresse. Er zeigte dort ein paar Geschenk-Tüten von Luxus-Designer Mike Amiri. Dabei war auch die genaue Anschrift seines Aufenthaltsortes gut sichtbar. Diese unüberlegte Handlung könnte ihm zum Verhängnis geworden sein.

Mehr Täter als ursprünglich berichtet

Entgegen erster Berichte wurde Pop Smoke offenbar nicht von zwei, sondern von mindestens vier maskierten Männern überfallen. Das gehe aus Aussagen von Zeugen hervor, welche die Aufnahmen der Überwachungskamera kennen. Des Weiteren heißt es bei TMZ, dass die Alarmanlage des Anwesens nicht angeschaltet gewesen sei.

Kindheitsfreund verteidigt sich gegen Unterstellungen

Mike Dee, der seit Kindheitstagen mit Pop Smoke befreundet war, wehrt sich auf Instagram entschieden gegen Mutmaßungen, er habe seinen Homie gezielt verraten. Auch er hatte die genaue Adresse des Rappers wohl im Vorfeld öffentlich gemacht. In einem Statement schreibt er, dass er nicht ausdrücken könne, wie groß der Schmerz sei, den er gerade fühle. Die Leute sollen sich im Internet nicht zu Ermittlern aufspielen, wenn sie überhaupt nicht wissen, was abgehe.

Es wirkt so, als wäre Pop Smoke durch eine Verkettung mehrerer unglücklicher Umstände ums Leben gekommen. Sein neues Tape "Meet The Woo 2" chartete erst vor wenigen Tagen auf Rang #7 in den Billboard Charts. Viele sahen in dem 20-Jährigen eine frische Version von 50 Cent. Einer hoffnungsollen Karriere wurde ein jähes Ende gesetzt.

Meet The Woo 2 (Deluxe)

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