10 Jahre nüchtern: Eminem feiert ganz besonderes Jubiläum

Eminem macht kein Geheimnis um seine Abhängigkeitserkrankung. In seinen Songs geht es immer wieder um Drogen und auch die Überdosis, die den Rapper fast getötet hätte, wurde mehrfach thematisiert. Mittlerweile scheint Eminem seine Sucht aber im Griff zu haben, vor Kurzem hat er sogar ein großes Jubiläum gefeiert: Offenbar war er die letzten zehn Jahre komplett nüchtern.

Celebrated my 10 years yesterday.

1.5m Likes, 28.1k Comments - Marshall Mathers (@eminem) on Instagram: "Celebrated my 10 years yesterday."

Zumindest präsentiert Eminem auf dem Foto stolz seine Sobriety-Coin. Dabei handelt es sich um eine Tradition der Anonymen Alkoholiker, die auf eine Nonne zurückgehen soll. Wer aus der Obhut der Dame entlassen wurde, bekam von ihr ein Medaillon. Wer rückfällig wurde, musste die Münze wieder zurückgeben.

Heute gibt es diverse unterschiedliche AA-Münzen . Auch für wenige Wochen und Monate, die nüchtern verbracht wurden und es geht natürlich auch nicht immer (nur) um Alkohol. Die Tradition soll den Menschen dabei helfen, durchzuhalten.

Unterstützung erfährt Eminem unter anderem von Royce Da 5'9'', der seinem Mentor zum erfolgreichen Jubiläum gratuliert.

ROYCE on Twitter

Happy sobriety birthday to my mentor @Eminem ... Keep fighting the good fight homie ... I love you for life

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Royce Da 5'9" ft. J. Cole - Boblo Boat [Video]

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Einbrecher soll Eminems Ermordung geplant haben

Einbrecher soll Eminems Ermordung geplant haben

Von Alina Amin am 10.09.2020 - 14:30

Eminem wurde am 5. April dieses Jahres von einem Fremden geweckt. Der Mann, den Slim Shady zunächst als seinen Neffen einordnete, heißt Matthew David Hughes und steht nun vor Gericht – eigentlich wegen Einbruch und Sachbeschädigung an Eminems Wohneigentum. Wie Detroit Free Press berichtet, hat sich im Verlauf des Prozesses nun ergeben, dass Hughes einen konkreten Plan hatte. Wie ein Polizeibeamter erklärt, war er mit einer Mission eingebrochen: Den Rapper zu töten. 

Der Einbrecher Matthew David Hughes wollte Eminem töten

Eminem selbst war gestern zum jüngsten Prozesstag nicht anwesend und sein Anwalt wurde per Video zugeschaltet. Der Polizist Adam Hackstock berichtet als Zeuge von dem Vorfall. Er hatte im Anschluss an die Festnahme von Hughes über eine Stunde mit Eminem über das Geschehen gesprochen. In diesem Gespräch berichtete ihm der Rapper unter Anderem, wie Hughes ihm erzählte, dass er gekommen sei, um ihn zu töten: 

"Als Mr. Mathers ihn fragte, wieso er gekommen sei, entgegnete ihm Mr. Hughes, dass er da sei, um ihn zu töten."

('When Mr. Mathers asked him why he was there, he was told by Mr. Hughes that he was there to kill him')

Eminem lenkte seinen Einbrecher ab, bis die Polizei kam

Bei dem Versuch, den Einbrecher abzulenken, bis die Polizei eintreffen konnte, habe der Rapper daraufhin dem ungebetenen Gast eine Tour durch sein Anwesen gegeben. Eminem zeigte ihm das TV-Zimmer, einen Spielraum und führte ihn über seinen Basketballplatz zu einem der Ausgänge des Hauses. Dort übermannte ihn einer der Security-Männer.

Hughes war unbewaffnet und soll sich der Sicherheitskamera-Aufnahmen zufolge einige Zeit lang auf dem Gelände des Anwesens befunden haben. Er schlug mit einem Ziegelstein eins der Fenster ein und kletterte durch dieses in das Haus. Als die Polizei eintraf, versuchte er - beim Kampf mit dem Security-Mann - zu erklären, dass er ein Freund aus der Nachbarschaft sei.

Seit dem Vorfall ist Hughes in Gewahrsam. Der nächste Prozesstag ist für den 28. September angesetzt. Der zuständige Staatsanwalt hat dem Gericht erklärt, dass Hughes obdachlos sei. Sein Pflichtverteidiger ist der Meinung, es handele sich um eine Form der psychischen Störung und forderte zunächst ein Gutachten diesbezüglich. Der Angeklagte Hughes lehnte eine etwaige Untersuchung ab.


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