Kendrick Lamar über seine Vorbildfunktion

Im Interview mit XXL, dessen Cover Kendrick Lamar derzeit ziert, erläutert Kendrick, wie schwer es war, sich an seine Rolle als Vorbild zu gewöhnen.

Er bedauert, dass er häufig nur gefragt werde, wie er sein Geld ausgebe, aber niemand hinterfragen würde, wie es ist, plötzlich berühmt zu sein und junge Menschen kennenzulernen, denen seine Musik mehr als alles andere bedeutet.

Laut Kendrick habe es sogar Jugendliche gegeben, die durch seine Musik neue Lebenskraft geschöpft hätten. Zunächst habe er diese Aussagen nicht völlig ernst nehmen können. Doch angesichts der Narben einiger junger Menschen, die sie ihm zeigten, wurde ihm klar, welches Ausmaß die Message seiner Songs auf seine jungen Fans hat. 

"'I was gonna kill myself tonight until I came to your show' [...] they showed me their wrists and had all these different scars from when they tried to take their lives but failed. "

Kendrick behauptet, nie ein Vorbild gewesen sein zu wollen, aber bei seiner persönlichen Musik, die auch seine Probleme mit sich selbst behandelt, sei es unmöglich, nicht zum Vorbild derer zu werden, die jedes Wort seiner Musik ernst nehmen und nachfühlen. Es bringe ihn häufig zurück in die Realität, diese Menschen zu treffen. Schließlich habe sich sein Leben mit seinem Erfolg stark verändert. 

" It kind’ve snaps me back into reality outside of what I do. Outside of the girls, outside of the cars, the money, it really ain’t that important when you meeting somebody that’s still in the struggle."


Das gesamte Interview kannst du hier lesen.

Jetzt abonnieren!

Erhalte regelmäßig eine Email mit neuer Musik. 
Egal ob alles, nur Deutschrap, nur US-Rap - ganz wie du wünschst!

Jetzt abonnieren ...

Groove Attack powered by Hiphop.de

Groove Attack ist Streaming Partner von Hiphop.de

Deine Meinung dazu?

Weiter ...

J. Cole bestätigt auf neuem Album Fight mit Diddy

J. Cole bestätigt auf neuem Album Fight mit Diddy

Von Michael Rubach am 17.05.2021 - 12:13

J. Cole erinnert sich auf seinem neuen Album "The Off-Season" an seine letzte Schlägerei. Der Dreamville-Boss ist offenbar einst mit niemand Geringerem als Diddy (oder auch Love) aneinandergeraten. Bisher schwirrte diese Konfrontation nur als weitestgehend unbestätigtes Gerücht durchs Internet.

J. Cole & Diddy geraten wegen Kendrick Lamar aneinander

Auf dem Track "Let Go My Hand" schafft J. Cole (jetzt auf Apple Music streamen) Tatsachen: "My last scrap was with Puff Daddy, who would've thought it?". Damit spielt Cole wohl auf einen Vorfall auf einer Party nach den Video Music Awards 2013 in New York City an.

Damals schilderte Complex die Lage unter Berufung auf eigene Quellen folgendermaßen: Diddy soll am besagten Tag "sichtlich betrunken" gewesen sein. In diesem Zustand habe er Kendrick Lamar mit den Aussagen auf seinem berühmten "Control"-Verse konfrontieren wollen. Auf dem Track bezeichnet sich Kendrick unter anderem als "King of New York". Diddy habe angeblich versucht, einen Drink über Kendrick Lamar auszuleeren. An diesem Punkt sei J. Cole eingeschritten und habe die direkte Auseinandersetzung mit Diddy gesucht. Es folgte den Erzählungen nach ein Handgemenge zwischen der Crew von J. Cole und der Entourage von Diddy. Danach sei Cole von der Party verwiesen worden.

Als all diese Gerüchte aufploppten, meldeten sich sowohl J. Cole als auch Diddy auf Twitter zu Wort. Beide waren sich darin einig, den Darstellungen etwas entgegensetzen zu müssen. J. Cole schrieb sinngemäß, dass Leute heute alles glauben würden.

Diddy wollte auf einer "großartigen Party" gewesen sein. Darüber hinaus machte er klar: "Die Gerüchte sind nicht wahr". Kendrick Lamar erklärte seinerzeit, dass die Line, welche Diddy mutmaßlich auf die Palme brachte, größtenteils falsch interpretiert worden sei.

J. Coles Manager wies sogar noch 2020 daraufhin, dass die damalige Berichterstattung nicht den Tatsachen entsprochen hätte. Was genau vorgefallen ist, bleibt auch dem Release des Songs weiterhin unter Verschluss.

"The Off-Season": J. Cole & Diddy auf einem Track

Zurück ins Jahr 2021: Nach der Bestätigung des Fights gibt J. Cole auf "Let Go My Hand" erst einmal Props an Diddy. So habe er in der siebten Klasse ein Album von (damals noch) Puff Daddy extrem oft gehört. So oft, dass man den Bad Boys-Gründer für seinen Lieblingsrapper hätte halten können. Auch habe Cole vor acht Jahren das Rapgame noch nicht vollends verstanden. Jetzt wisse er hingegen "zu viel".

"I bought that n***a album in seventh grade and played it so much / You would've thought my favorite rapper was Puff / Back then I ain't know shit, now I know too much"

Mit Diddy ist inzwischen alles im Reinen. Dieser ist zwar nicht als Feature auf dem "Let Go My Hand" aufgeführt, aber steuert im Outro noch ein paar Worte bei. In seinem Gebet geht es - natürlich - auch um Liebe: "Keep us forever in the present / For presence makes the strongest fathers / Teach us how to lead / Show us how to love"

Hier kannst du J. Coles neues Album "The Off-Season" hören:


Sag uns deine Meinung zu diesem Artikel! (0 Kommentare)

Register Now!