Kendrick Lamar über seine Vorbildfunktion

Im Interview mit XXL, dessen Cover Kendrick Lamar derzeit ziert, erläutert Kendrick, wie schwer es war, sich an seine Rolle als Vorbild zu gewöhnen.

Er bedauert, dass er häufig nur gefragt werde, wie er sein Geld ausgebe, aber niemand hinterfragen würde, wie es ist, plötzlich berühmt zu sein und junge Menschen kennenzulernen, denen seine Musik mehr als alles andere bedeutet.

Laut Kendrick habe es sogar Jugendliche gegeben, die durch seine Musik neue Lebenskraft geschöpft hätten. Zunächst habe er diese Aussagen nicht völlig ernst nehmen können. Doch angesichts der Narben einiger junger Menschen, die sie ihm zeigten, wurde ihm klar, welches Ausmaß die Message seiner Songs auf seine jungen Fans hat. 

"'I was gonna kill myself tonight until I came to your show' [...] they showed me their wrists and had all these different scars from when they tried to take their lives but failed. "

Kendrick behauptet, nie ein Vorbild gewesen sein zu wollen, aber bei seiner persönlichen Musik, die auch seine Probleme mit sich selbst behandelt, sei es unmöglich, nicht zum Vorbild derer zu werden, die jedes Wort seiner Musik ernst nehmen und nachfühlen. Es bringe ihn häufig zurück in die Realität, diese Menschen zu treffen. Schließlich habe sich sein Leben mit seinem Erfolg stark verändert. 

" It kind’ve snaps me back into reality outside of what I do. Outside of the girls, outside of the cars, the money, it really ain’t that important when you meeting somebody that’s still in the struggle."

Das gesamte Interview kannst du hier lesen.

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