Wenn du "Mein Block" geliebt hast, wirst du auch den zweiten Teil feiern

2004 ließ ein maskierter Sido ganz deutlich wissen: "Du in deinem Einfamilienhaus lachst mich aus / Weil du denkst, du hast alles, was du brauchst". Der Klassiker Mein Block ist mittlerweile über zwölf Jahre alt – Zeit für einen zweiten Teil.

Auf seinem aktuellen Album Irreversibel konnte der Österreicher Nazar jetzt Sido für ein Feature gewinnen und mit ihm gewissermaßen einen Nachfolger zum berühmt berüchtigten Mein Block basteln. Auf Mein Viertel schlägt Sido – logischerweise – andere Töne als vor einem Jahrzehnt. Heute hat Siggi nämlich "Anwälte und Richter als Nachbarn".

In seinem neuen Block "entspannt man im Champagner-Bad / Die Schule fährt nach Saint-Tropez am Wandertag". Statt auf der zwölften Etage "Bootlegs von Eißfeldt" zu holen, pumpt er in seinem Porsche Panamera nun "Mozart und Lang Lang".

Der alten Hook bleiben die beiden allerdings größtenteils treu, ist ja auch ein fester Bestandteil der deutschen Hiphop-Historie. Nazars Album Irreversibel ist seit Freitag im Handel, als Apple Music-Abonnent kannst du dir den Song Mein Viertel mit Sido ebenfalls reinziehen

In der Zwischenzeit noch mal das das kultige Video aus dem 2004er Album Maske. Der Typ mit dem Schlagring ist übrigens ein bisschen verrückt, doch man mag ihn:

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Weshalb Samra-Signing Anonym seine Maske abgelegt hat
Ano

Weshalb Samra-Signing Anonym seine Maske abgelegt hat

Von Michael Rubach am 26.04.2021 - 15:22

Seit dem Track "Augen überall" ist für Samra-Signing Anonym eine neue Phase seiner Karriere angebrochen. Er hat sich im Video zum Song öffentlichkeitswirksam seiner Maske entledigt. Auch auf Namensebene fand ein Wandel statt: Er ist inzwischen als Ano unterwegs. Nun hat sich der Hannoveraner Rapper noch einmal ausführlich zu den Beweggründen für diese Veränderungen geäußert.

Ano über die Zeit mit Maske: "belastend und hinderlich"

Mit Maskierung hat Anonym in den letzten Jahren regelmäßig Musik veröffentlicht. Von seiner ersten EP "F*ck Fame" (2017) bis zu den Alben "Hannoveraner" (2018) und "Ultimate" (2020) – immer war das verdeckte Gesicht Teil seiner künstlerischen Identität. Die Aufgabe dieser Anonymität hat zunächst offenbar rein praktische Gründe. Das "Versteckspiel" sei für den Künstler "belastend und hinderlich" gewesen.

An zweiter Stelle sei der Move auch mit Hinblick auf die Fans erfolgt. Ano wollte demnach nahbarer erscheinen und mehr von sich preisgeben.

"Ich wollte mich den Fans öffnen und zeigen wer hinter der Maske steckt." [sic]

Allen, die hinter der Aktion eine Suche nach Aufmerksamkeit vermuten, erteilt er eine Absage. So habe er sein Gesicht "im wohl schlechtesten Zeitpunkt seiner Gesundheit" gezeigt. Trotz "Lähmung und gesundheitlicher Probleme" habe Ano diesen Schritt vollzogen. Ihm sei es außerdem egal, was andere davon halten würden. Er überzeuge mit seiner Musik.


Foto:

Screenshot via instagram.com/anonym

Warum Anos Gesicht überhaupt Lähmungserscheinungen aufweist, möchte der Rapper hingegen noch nicht offenlegen. In dieser Sache kündigt er dafür ein ausführliches Statement zu einem späteren Zeitpunkt an. Es soll in der nächsten Woche erscheinen.


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