In welchen Musik-Genres es am häufigsten um Drogen geht

Auch wenn es manchmal vielleicht so wirkt: Rap ist anscheinend nicht das verdrogteste Musik-Genre, das es gibt. Ganz im Gegenteil: Wie eine Untersuchung der Beratungsseite Addictions.com herausgefunden haben will, stellt Rap sehr viel mehr eine Art Schlusslicht dar. Auch wenn es da natürlich eine ganze Reihe an Dingen zu beachten gilt.

Zum Beispiel wurden hier 'nur' die Texte von 1,41 Millionen Songs analysiert und auch nur bis zum Jahr 2013. Die Gesamtheit der Tracks wurde dann auf die Erwähnung von Drogen oder von gleichbedeutenden Synonymen untersucht. Zusätzlich wurde jeweils noch einmal von einem Menschen überprüft, ob es auch wirklich um Drogen geht.

Dann wurden sieben Obergruppen zusammengestellt: "Pillen" sind in diesem Fall Medikamente wie zum Beispiel Schlafmittel oder Opiate (außer Heroin), aber kein Ecstasy. Crack wurde interessanterweise auch nicht einzeln betrachtet, sondern wird hier – logischerweise – dem Kokain zugeordnet.

So ergibt sich ein insgesamt ziemlich überraschendes Bild: Rap-Musik steht, was die Häufigkeit der Erwähnung von Drogen angeht, noch hinter Pop, Rock, Folk, Electronic Music und Jazz. Welche Genres unter "Andere" fallen, wird leider nicht ganz klar. Der absoulte Spitzenreiter ist der Untersuchung zufolge allerdings Country.

Ebenfalls äußerst interessant erscheint auch, dass bei den Künstlern, die am häufigsten Drogen erwähnen, alle Plätze von Rappern belegt werden. Obwohl das Genre insgesamt so weit hinten liegt. Was damit zusammenhängen könnte, dass es sich bei Rap um eine noch recht junge Musikrichtung handelt. 

Was hältst du von der Untersuchung? Hättest du das erwartet?

Drugs In Music- Analyzing Drug References In Musical Genres

Music and recreational substance abuse share a historic bond going back generations before the first fan was able to purchase a recording. History recounts countless examples of hymns sung by sailors celebrating the idea of drinking and other questionable activities.

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Jay-Z launcht eigene Weed-Marke

Jay-Z launcht eigene Weed-Marke

Von Michael Rubach am 25.10.2020 - 15:08

Jay-Z schlägt ein weiteres Business-Kapitel auf. Die US-Legende bringt eine Cannabis-Marke an den Start. Diese nennt sich Monogram und ist Zusammenarbeit mit der in Kalifornien ansässigen Weed Company Caliva entstanden. Letztes Jahr wurde Jay-Z dort als neuer Chief Brand Strategist vorgestellt.

Jay-Z stellt Playlist mit Songs über Weed zusammen

Mit der Bekanntgabe, dass es Weed von Jay-Z geben wird, ist zudem eine Website online gegangen. Welche Produkte letztendlich zur Auswahl stehen, ist allerdings vorerst nicht ersichtlich. In einem Pressestatement, aus dem unter anderem der Rolling Stone zitiert, heißt es:

"Mit seiner sorgfältigen Sortenauswahl, sorgfältigen Anbaupraktiken und kompromisslosen Qualität möchte Monogram neu definieren, was Cannabis für die Verbraucher heute bedeutet."

("With its careful strain selection, meticulous cultivation practices and uncompromising quality, Monogram seeks to redefine what cannabis means to consumers today.")

Wann die Konsumenten sich selbst von der versprochenen Qualität überzeugen können, steht noch nicht fest. Dafür liefert der Twitter-Account der Brand ein paar zusätzliche Einblicke in die Welt von Monogram. Als Jay-Z im vergangenen Sommer seinen Job bei Caliva antrat, erklärte er in einem Statement, dass er alles "richtig und auf höchstem Niveau tun" werde.

Um den Launch seiner Marke zu feiern, hat Jay-Z eine Playlist auf Tidal veröffentlicht. Auf "Monogram: Sounds From The Grow Room" sind unter anderem passende Songs von Rihanna, Bob Marley oder Dr. Dre zu hören.


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