"Ich wollte nur Musik machen" - Mac Miller über Kritik an weißen Rappern

Im Interview mit einem US-amerikanischen Radiosender, sprach Mac Miller gestern über die Kritik, die weißen Rappern zurzeit entgegen gebracht wird. 

Vor allem Iggy Azalea wird vorgeworfen, sie würde sich die „black culture“ zu eigen machen. Aber auch Macklemore stand letztes Jahr heftig in der Diskussion, nachdem er und nicht Kendrick Lamar, den Grammy für das beste Rap-Album gewann. 

Es ist ein schwieriges Thema, gerade im Bezug auf die aktuellen Entwicklungen in den USA, die Vorfälle in Baltimore und die Polizeigewalt gegen Schwarze.

„Weiße Rapper sind momentan nicht die Coolsten, wenn man bedenkt, was gerade in der Welt so abgeht“, so Mac Miller. Lange Zeit habe er sich gar nicht zu diesem Thema geäußert, er sei aber der Meinung, dass es kein Tabu sein sollte, über seine Herkunft zu sprechen: "Das Thema sollte einem nicht unangenehm sein."

Mac Miller erklärte jedoch auch, dass man als weißer Rapper oft eine Sonderposition in der amerikanischen Rapszene einnähme und er bereits in vielen Interviews auf seine Hautfarbe angesprochen wurde. "Ich wollte einfach immer nur Musik machen", zieht Miller sein Fazit. 

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"So zieht sich Playboi Carti heute an": Badchieff feiert Tokio Hotels Einfluss

"So zieht sich Playboi Carti heute an": Badchieff feiert Tokio Hotels Einfluss

Von Till Hesterbrink am 11.09.2021 - 13:08

Die meisten dürften sich gut an eine Zeit zurückerinnern, in der aus Sicht der Hiphop-Welt wenig Verständnis für das Schaffen von Tokio Hotel aufgebracht werden konnte. Die einstige Teenieband hat allerdings den Test der Zeit überstanden und ist auch heute noch präsent. Mittlerweile sogar im Hiphop. Cro-Signing Badchieff (jetzt auf Apple Music streamen) featurte die Vier auf der Single "Sorry Not Sorry" zu seinem Debütalbum. Mit Aria hat er im Interview über das Feature und den Einfluss von Tokio Hotel gesprochen.

Badchieff & Tokio Hotel: "Sorry Not Sorry"

Im Zuge seines am Freitag erschienenen ersten Albums "Chieff Loves You" war Badchieff bei Aria im Interview zu Gast. Dabei kam die Sprache natürlich auch auf "Sorry Not Sorry", Chieffs Tokio Hotel-Feature. Der 22-Jährige zeigte sich begeistert über den Einfluss und auch den Mut, den die Band damals an den Tag legte.

Zu ihrer Zeit sei es noch nicht so normal gewesen, sich exzentrisch anzuziehen, wie es heute wohl ist. Dieser Mut sei zu bewundern und der Vibe sollte dann auch im gemeinsamen Song festgehalten werden; eine Hausparty-Hymne, für das man selbst sein.

Mittlerweile sei diese Akzeptanz gegenüber dem Aufbrechen von Rollenbildern auch im Hiphop in Teilen angekommen.

"Letztens habe ich Bilder von ihm gesehen und war so: 'So zieht sich Playboi Carti heute an'. Die Hose, das Fit, es war das. [...] Und wir haben früher gelacht, klar. Aber Lil Uzi und Playboi Carti, die machen nix anderes."

Neben Tokio Hotel sind auf "Chieff Loves You" auch TYM, BabyJoy, Yecca und natürlich sein Labelboss Cro vertreten. Wie Badchieffs Kontakt zu Cro zustande gekommen ist und warum Liebe der rote Faden seines Debütalbums ist, könnt ihr euch im Interview mit Aria auf Apple Music reinziehen:


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