The Game vs. G-Unit - Wie alles begann
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Im Jahr 2005 betrat Jayceon Terrel Taylor mit seinem Debütalbum die Rapgefilde der Vereinigten Staaten.

Mit The Documentary machte Jayceon als The Game kurzerhand das gesamte Rap-Business zu seinem Spielfeld. Aus der Dreiecks-Beziehung zwischen GameDr. Dre und 50 Cent, als Frontmann der G-Unit, enwickelte sich ein absolutes Erfolgs-Trio, das allerdings bereits kurze Zeit später ein jähes Ende fand.

Dieses Jahr feiert The Documentary sein 10-jähriges Jubiläum. Anlässlich dieses Jahrestages kündigte The Game für den 18. Januar ein Jubiläumskonzert mit Specials und Überraschungsgästen an. Beim Thema Überraschungsgast, wurden eingeschworene Game-Fans hellhörig: Spekulationen über eine mögliche Reunion mit der ehemaligen Crew G-Unit wurden kurz nach der Konzert-Ankündigung laut.  The Game selbst äußerte sich allerdings recht schnell zu diesen Gerüchten: Auch wenn er wisse, dass diese Überraschung ein riesiger Erfolg sein könnte, sei es ausgeschlossen, dass er und die Unit sich als absolute Feinde wieder auf einer Bühne versammeln würden.

Wo und wie begann allerdings der schier endlose Beef zwischen 50 Cent und G-Unit und The Game? Wir haben die Geschichte noch einmal aufgerollt und zusammengefasst.

Die Zusammenarbeit zwischen G-Unit und The Game startete kurz nachdem Game auf Dr. Dres LabelAftermath Entertainment signte. Auch wenn es bereits zu Beginn zu Auseinandersetzungen gekomme sein soll, konnte The Games Debüt The Documentary zunächst ohne weitere Komplikationen releast werden. Der große Erfolg des Debüts führte dazu, dass Fiftys zweites Album The Massacre verschoben werden wollte, was erneut zu Unmut und zunehmendem Konkurrenzkampf zwischen den beiden führte. Besonders beim Dreh des gemeinsamen Musikvideos Hate It Or Love It, soll 50 Cent eher kontraproduktiv mitgearbeitet haben.

 

Bei einem Radiointerview in New York gab Fifty 2005 schließlich bekannt, dass Game die G-Unit verlassen müsse, da er der Crew gegenüber nicht loyal sei. Noch am selben Abend kam es vor der Radio Station zu einer Schießerei, die von The Game und einer Gruppe von Männern angezettelt worden sein soll. Trotz des Vorfalls kam es vorerst  zu einer öffentlichen Versöhnung.

Dennoch gingen die Sticheleien weiter. Bei einem Festival rief Game öffentlich zu einem Boykott der G-Unit auf: "G-Unot" wurde zum neuen Slogan.

Auch auf musikalischer Ebene hielten die Streitereien an. Game releaste den Diss 300 bars and running, während Fifty eine Video-Parodie von The Game veröffentlichte. Game feuerte danach mit den Mixtapes Ghost Unit und Stop snitching, stop lying hinterher. Die musikalischen Schlammschlachten nahmen mit weiteren Songs und Videoauskopplungen oder auch Mixtapes - wie dem von Lloyd Banks - ihren Lauf.

The Game behauptete 2006, er habe ein Friedensangebot an Fifty gestellt, allerdings keine Antwort erhalten. In weiteren Songs sprach er davon, dass der Krieg zwischen ihm und 50 Cent dennoch beendet sei.

Das Gegenteil zeigte sich im Jahr 2007. Tony Yayo soll den Sohn des Besitzers von Czar Entertainmentangegriffen haben, bei dem The Game neu gesignt worden war.

2009 gestand Game, dass er es bereue, dass sich die Gruppe aufgelöst hatte. Sie seien eine tolle Crew gewesen, die noch viele Platten hätte verkaufen können. Nur wenig später disste er seine ehemalige Crew allerdings wieder auf einem Konzert. Ein gegensätzliches Verhalten, das er häufig an den Tag lege und der Grund sei, wieso die G-Unit seine Entschuldigungen nicht annehmen wolle.

Nachdem auch Young Buck die Unit verlies, kam es zur Versöhnung zwischen ihm und Game und weiteren Tracks, die sie gemeinsam gegen die G-Unit feuerten.

Es folgten Beef-Geschichten auf Beef-Geschichten bis im Sommer 2014 die Reunion der G-Unit letztlich bekanntgegeben wurde, inklusive Young Buck. Es folgte ebenfalls die EP The Beauty Of IndependenceThe Game war allerdings nicht dabei. Stattdessen kündigte er für das Jahr 2015 The Documentary 2 an, als Nachfolger seines Erfolgs-Debüts.

G-Unit - Changes (Official Music Video)

Nach allem, was vorgefallen ist, lässt sich bezweifeln, dass der Streit zwischen der G-Unit und The Game je ein gutes Ende finden wird. Zu hoffen ist es allerdings, denn schließlich fasst es Game selbst am besten zusammen: " If it would have kept going, endless paper. Millions of albums sold — because we were great together."