Das geht grade in Frankreich: Rap Français-Rundumschlag Woche 30

Wenn man nur auf große Namen schaut, scheint die vergangene Woche fast schon etwas langweilig gewesen zu sein. Das stimmt aber natürlich nicht. Krasse Newcomer, ein brandneuer Track von MMZ und ein Freestyle der Extraklasse sind noch lange nicht alles. Viel Spaß mit dem Recap der Woche!

O'Boy – Cobra

Der Newcomer O'Boy hat vor etwas mehr als zwei Wochen den Song Cobra veröffentlicht, den wir euch keinesfalls vorenthalten wollen. Flame Achaist steuert einen äußerst mächtigen, düsteren Beat bei und O'Boy rappt mit so unglaublich viel Arroganz darüber, dass man denken könnte, er sei schon seit 20 Jahren die Nummer eins. Muss man gehört haben!

PS: Wer einen Spotify-Account besitzt, sollte sich den Song 220V anhören. Nebenbei rappt der Junge auch auf Russisch.

Skaodi ft. Dozé – A L'abri

Niska bietet seinem Newcomer-Kollegen Skaodi eine Plattform und lädt dessen neuen Song A L'arbri gemeinsam mit Dozé auf seinem Kanal hoch. Der geheimnisvolle Beat geht nach vorne und sowohl Skaodi als auch Dozé zeichnen sich durch souveräne Parts aus. Vor allem von Ersterem kann in Zukunft viel erwartet werden, bisher gab es für alle seine Songs durch die Bank nur positive Resonanz.

Docks – Chacun ses raisons

Der Newcomer Docks veröffentlicht den Videoclip zu seinem allerersten Song Chacun ses raisons, den er direkt auf dem aktuellen Kalash Criminel-Mixtape Oyoki platzieren durfte. Bereits nach wenigen Sekunden hört man Parallelen zwischen den beiden heraus, welche sich in der Stimmlage und der Flowart stark wiederspiegeln. Der Beat von Tram's geht in die Kategorie Low Key und kann trotzdem mit einer gehörigen Portion Energie punkten, alles in allem ein sehr starker Debütsong.

MMZ – Ma bulle

Die Jungs von MMZ liefern mit Ma bulle den nächsten Hit. Der melanchonische Song in Kombination mit der wunderbaren Video-Location ergeben ein stimmiges Gesamtbild und zeigen aufs Neue, dass die erst 19-jährigen MCs Lazer und Moha den atmosphärischen Les-tarterêts-Sound nicht nur mitmachen, sondern ihn auch prägen. Nach Ma 6-T j'vends ist dies nun bereits die zweite Videoauskopplung aus dem nächsten Album der Goldrapper, ein Release Date ist derzeit aber noch nicht bekannt.

Naps - Le Zin / La Zine

Naps zieht durch und fährt kompromisslos seinen eigenen Film. Der 26-Jährige aus Marseille droppt mit Le Zin / La Zine eine weitere Single aus seinem zweiten Album Pochon Bleu, welches Ende Mai erschienen ist und bereits mit Goldstatus ausgezeichnet wurde. Der Schnelle Saxobeat sowie Naps rauhe Autotune-Stimme passen gut zusammen und die Hook hat absolutes Ohrwurmpotential.

Samat ft. Niro & Bakyl – Reel #4

Der Sofiane-Kollege Samat haut mit Reel #4 den nächsten Banger raus. Als Unterstützung holt er sich mit dem Rapper der Stunde Niro und dem ebenfalls Fianso nahestehenden Bakyl zwei passende Features mit ins Boot. Das Soundbild von Bakyl und Samat ist allgemein sehr brachial und auch Reel #4 stellt hier keine Ausnahme dar. Überraschen kann Niro, der sehr stark abliefert und seine Kollegen fast schon etwas alt aussehen lässt.

Dehmo – OKLM Freestyle 

Nach der Auflösung der MZ Groupe im letzten Dezember hat sich Dehmo auf seine Solokarriere fokussiert, was bereits im Juni sein erstes Album Éthologie hervorbrachte. Nun rappt er für OKLM einen Freestyle und der ist an Style fast nicht zu überbieten. Dem entspannenden Beat wirkt der Pariser mit größtenteils aggressiver Stimmlage entgegen und auch inhaltlich geht es hier ordentlich zur Sache. Die "liebevolle" Hook enthält zum Beispiel folgende Zeilen:

"Ta vie je l'emmerde           Ich f*cke dein Leben

Ta meuf je l'emmerde         Ich f*cke deine Frau

Ton oseille je l'emmerde     Ich f*cke dein Geld

Meme moi je m'emmerde   Ich f*cke mich sogar selbst"

Lorenzo – Fume á fond

Der Columbine-Rapper aus Rennes veröffentlicht mit Fume á fond einen brandneuen Track. Der etwas abgespacte Lorenzo, dessen Markenzeichen große Sonnenbrillen und Fischerhüte sind, liefert gewohnt humorvoll und selbstironisch einen klassischen Kiffersong. Mit mehr als zwei Millionen Klicks in drei Tagen reitet der junge Herr weiterhin auf der Erfolgswelle und nach dem letztjährigen Debütalbum L’empereur du sale wird es wohl bald Zeit für ein neues Projekt.

Mehr neue Musik:

O'Boy – Cabeleira: https://www.youtube.com/watch?v=3C1FcC2WVkg

Biwai ft. L'allemand – On Arrive: https://www.youtube.com/watch?v=ze3IFvQnlOg

Worms T ft. Moro – Algerie Maroc: https://www.youtube.com/watch?v=WEe9zLe29Pg

Soso Maness – Chica Vampira: https://www.youtube.com/watch?v=No9OhoVqWe8

Biffty – Bi2f: https://www.youtube.com/watch?v=VgG5ux3Ynfg

Miklo – SKRT: https://www.youtube.com/watch?v=jTee3JU8k6Q

La Famax & Arzoo: – Sous Le Soleil: https://www.youtube.com/watch?v=ZBou-9Y_mg8

Kofs – Freestyle Booska noir: https://www.youtube.com/watch?v=fwSbCG40R8s

Q.E. Favelas – Rafale 5: https://www.youtube.com/watch?v=j8x_z2-M1as

Rap Français by Hiphop.de

Das heißesten Songs im Überblick: Was geht gerade in Frankreich? - Cover: MHD

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Rap Français 2017: Die größten Alben des Jahres (und 3 gute Tipps)

Rap Français 2017: Die größten Alben des Jahres (und 3 gute Tipps)

Von Gian-Andrea Gottini am 31.01.2018 - 15:07

2017 war für französischsprachigen Rap ein extrem starkes Jahr. Viele Stars konnten mit ihren Releases überzeugen und unzählige Newcomer machten sich einen Namen in der Szene, wodurch sie nun die perfekte Basis haben, um dieses Jahr so richtig durchzustarten. Falls du völlig neu im Rap Game Frankreichs bist und direkt mit der Crème de la Crème einsteigen willst, haben wir hier fünf der wichtigsten Alben vergangenen Jahres für dich unter die Lupe genommen. Am Ende widmen wir uns noch drei Platten, die nicht von den ganz Großen kommen und unserer Meinung nach mehr Aufmerksamkeit verdienen. Amusez-vous bien!

Damso - Ipséité

Wenn ein Album in dieser Liste unter keinen Umständen fehlen darf, dann ist es Damsos “Ipséité”. Karten auf den Tisch: Platin? Check! Streaming-Rekorde auf Spotify? Check! Sechs Wochen auf der Eins der französischen Albumcharts? Check!

“Ipséité” kommt mit eingängigen Ohrwurm-Hooks à la “Macarena”, aber auch harten Lyrics wie auf “Je Respecte R”, wo die fiktive Zielscheibe nicht nur von Damso selbst, sondern auch von seiner Großmutter gebattlet wird. Der Belgier hat sich spätestens mit diesem Album in die Herzen der Szene gerappt und geträllert und ein (voraussichtlich) zeitloses Meisterwerk auf die Beine gestellt, auf welchem er seinen ganz persönlichen Style perfektioniert hat.

Damso und sein Team picken aktuelle Elemente wie die omnipräsenten 808-Bässe oder Hi-Hat-Gewitter und ergänzen diese vermehrt mit akustischen und natürlichen Klängen. So gelingt es dem Sound, modern zu klingen, sich aber trotzdem vom Mainstream abzuheben. Das ist meistens sehr smooth, melodisch und kontrolliert. Aber man spürt immer die unterschwellige Gewalt, die irgendwo tief unten in Damso schlummert.

Bereits im Juni, als der Damso-Hype rund um “Ipséité” auf seinem Höhepunkt war, haben wir die bisherige Karriere des belgischen Riesen genauer beleuchtet (hier erfährst du mehr). Und dieser Hype darf gerne bald wieder überkochen, wenn es nach den Fans geht: Nachdem Damso in kürzerer Vergangenheit Features auf diversen erfolgreichen Alben (u.a. von Kalash, Booba und Lacrim) platzierte, warten wir gespannt auf den Nachfolger von “Ipséité”.

Sofiane - Bandit Saleté

Sofiane droppte zu einem früheren Zeitpunkt letzten Jahres bereits das starke Album “JesuispasséchezSo”, welches ohne Weiteres auch in dieser Liste aufgeführt werden könnte. Die Aufmerksamkeit der Szene hatte der 31-Jährige mit algerischen Wurzeln ohnehin schon auf seiner Seite. Spätestens mit der Videosingle “Toka” gab es für seine Anhänger kein Halten mehr:

Für den Videodreh blockierte Fianso zusammen mit seinen bösen Jungs kurzerhand eine französische Autobahn. Nach dieser Aktion, die einen Großeinsatz der Polizei mit sich zog, hatte der Rapper noch mehr als zuvor alle Augen auf sich gerichtet und lieferte anschließend mit “Bandit Saleté” ordentlich ab. Mit Tracks wie etwa “Mon p’tit loup” oder auch “Poto” zeigte Fianso erneut, dass er die Radio-Hits verstanden hat. Aber auch der Reibeisen-in-die-Fresse-Style wird mit “Le Cercle”, “Marion Maréchal” und eben “Toka” bedient.

Sofiane hat sich mit seinen zwei dicken Alben 2017 einen Namen bis weit über die Landesgrenze gemacht und sich wohl endgültig in der Top-Riege der französischen Szene festgebissen. Erst letzte Woche legte er schon nach und brachte auf “Affranchis” wieder alle Facetten seines Schaffens zur Geltung. Bei kaum einem anderen Rapper liegen augenscheinliche musikalische Widersprüche so nah beieinander wie bei Fianso.

Booba - Trône

Booba ruht sich nach wie vor nicht auf seinen Lorbeeren aus 20 Jahren Rap aus. Obwohl eine Ikone seines Formats niemandem etwas beweisen muss, wurde 2017 wieder in der guten alten Küche von Boobas Label Tallac Records gekocht – und zwar mit jeder Menge Hitze!

Zuerst überraschte er mit “Autopsie 0”, dem fünften Teil seiner Mixtape-Reihe, welche vor allem langjährige Fans schon seit einiger Zeit begleitet. Anschließend wurde mit “Trône” der Löwe der Leine gelassen, um seinen Anspruch auf den Thron zu untermauern. Der König komprimierte dafür seinen state of mind auf schmalen 13 Anspielstationen ohne überdeutliche Ausreißer nach oben oder unten. Einzig die Hits “DKR” und “E.L.E.P.H.A.N.T”, die schon 2016 erschienen sind und als Bonus Tracks obendrauf gepackt wurden, stechen etwas heraus.

Mit “Trône” erfindet Booba das Rad nicht neu, aber das hat er in der Vergangenheit ja bereits genug oft getan. Wie man es sich von ihm gewohnt ist, flowt Booba mit dieser mysteriös-überlegenen Aura über die bis ins letzte Eck ausgefeilten Beats. Auch Boobas charakteristischer Gebrauch von Autotune kommt auf “Trône” nicht zu kurz. Eine sehr überzeugende und runde Platte von dem Rapper, der im Stile des Paten stets über die gesamte französische Szene zu wachen scheint.

Niska - Commando

Niska hatte 2015 und dann 2016 mit seinem erfolgreichen Debütalbum “Zifukoro” (mittlerweile Platin) eine unwiderrufliche Duftmarke in der Szene hinterlassen. Eine einzigartige Delivery und unbändige Energie treffen in dem Shooting Star aus Evry auf großes musikalisches Talent. Die Frage 2017 war, was Niska den immer weiter steigenden Erwartungen entgegenzusetzen haben würde.

Er antwortete mit Hits und noch mehr Hype. Sein Song “Réseaux” stand nach nur zwei Monaten bei 87 Millionen Views. Miami Yacines "Kokaina" war zu diesem Zeitpunkt grade ein Jahr alt und geworden und hatte diese Marke noch nicht erreicht. Nur um die Dimensionen deutlich zu machen. Wie auch für Damso und Sofiane war 2017 das Jahr, in dem er sich endgültig unverzichtbar für französischsprachigen Rap machen konnte.

Der Style des Debütalbums wird dabei grundsätzlich beibehalten. Mit sehr viel Energie in der Stimme spittet Niska seine 16er und in der Hook darf es dann teilweise auch etwas melodiöser werden. Harte Schale, weicher Kern – sowas in der Art. Das Soundbild wird oft von relaxt atmosphärischen Beats geprägt und genau dann ist Niskas druckvoller Rap die perfekte Ergänzung. “Réseaux” oder auch “Story X” sind ideale Beispiele für Niskas sehr eigenen Stil. Natürlich gibt es auch straighte Banger auf dem Album, wo dann auch der Beat gut nach vorne geht. Kostprobe gefällig?

Mit “Commando” ist Niska ein Geniestreich gelungen, was man auch an den Verkaufszahlen erkennen kann: Das Ding ging Dreifach-Platin. Auch Gäste wie Booba und MHD zeigen, dass Niska der Durchbruch vom Newcomer zum Superstar innerhalb von weniger als drei Jahren eindrucksvoll gelungen ist. Charo c'est la Champions League, paw paw paw paw!

Jul - Je ne me vois pas briller

Jul bleibt auch bei beispielloser Output-Frequenz ein Qualitätsgarant – keine sonderlich häufige Kombination. Seit 2014 droppte der Marseille-Rapper acht Studioalben. Darunter sind jeweils eine Gold- und Diamantplatte, fünfmal Platin auf den Levels 1-3 und sein jüngster Streich “La tête dans les nuages” wird sich höchstwahrscheinlich auch bald eine Medaille an die Brust heften können.

Auf “Je ne me vois pas briller” spielt Jul seine offensichtlichen Stärken aus. Er setzt wie schon so oft auf tanzbare Uptempo-Beats, während seine Strophen meist melodiös und extrem catchy daherkommen. Ein Großteil der Tracks versprüht einen sehr fröhlichen Vibe, wobei immer wieder auch eine Anspielstation eingestreut wird, auf der man Jul eher melancholisch erlebt (z.B. “Mon tiek ti amo”). Diese kurzen Cuts in der sonst ausufernden Euphorie und Lebensfreude sind für den Hörgenuss des Albums enorm wichtig, da sie die nötige Abwechslung schaffen.

Wer vor oft sommerlichem Pop-Appeal bei Rappern nicht zurückschreckt, findet in Jul den Kerl, der regelmäßig und zuverlässig neues Material zum Tanzen und Feiern liefert.

3 kleinere Tipps

Das waren fünf der relevantesten, grössten und erfolgreichsten Platten 2017. Für Kenner der Szene keine Überraschungen, aber sicher dennoch Grundlage für Diskussionen: Wer hätte noch dazugehört? Wo sind die Alben von Lacrim, Kalash Criminel, Hornet La Frappe oder SCH? Auf wen könnte man in den Top 5 verzichten?

Zumindest auf die Frage, was abseits des ganz hellen Spotlights noch dope war, haben drei Antworten für dich. "Geheimtipps" können wir das nicht nennen, da die Artists alle auch schon in siebenstelligen Klickbereichen mitspielen. Dennoch: Die Rapper weiter oben waren die deutlich offensichtlicheren Kandidaten.

MMZ - N’DA

Nach dem erfolgreichen Erstlingswerk “Tout pour le gang” aus dem Mini Mafia Zoo zweifelten Kritiker an der Langlebigkeit der Gruppe. Diese Stimmen verstummten aber nach “N’DA”, dem zweiten Streich von MMZ. Cloudeske Klänge und verträumte Melodien mit einer Prise Autotune erwarten dich, wenn der Zoo seine Pforten öffnet.

Lomepal - Flip

Lomepal releaste seit 2011 mehrere EPs und im letzten Jahr war die Zeit reif für sein erstes Studioalbum. Das Warten hat sich gelohnt, denn mit “Flip” ist dem 26-jährigen Artist eine grandiose Platte gelungen. Lomepals Style zu beschreiben, ist aufgrund seiner unorthodoxen Art extrem schwierig. Prägend ist gechillte Atmosphäre, welche durch die Instrumentals und den Rap gleichermaßen entsteht. Gerade in einer Zeit, in der Trap und Autotune Gang und Gäbe sind, ist Lomepals “Flip” ein erfrischendes Album:

Caballero & JeanJass - Double Hélice 2

Der erste Teil der “Double Hélice”-Reihe generierte nicht den Hype, den sich Caballero und sein Kollege JeanJass erhofft und auch verdient haben. Mit dem zweiten Teil konnten die beiden Belgier bereits mehr Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Durch moderne Instrumentals, die wie der Flow teilweise trotzdem einen gewissen Oldschool-Flair mit sich bringen, ist das Soundbild von “Double Hélice 2” alles andere als Standard. Liebevoll gepickte Samples, Ohrwurm-Melodien, druckvolle Brecher-Beats, tonnenweise ungehörte Flow-Variationen – alles dabei!

“Double Hélice 3” wird für 2018 erwartet und du kannst gespannt sein, wie die Entwicklung von Caballero und JeanJass sowohl musikalisch als auch bezüglich ihres Standings weitergeht – die Jungs sind einfach dope AF!

In unserer Playlist auf Spotify findest du immer eine Auswahl aktueller Songs aus der Szene:


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