Eminem schwärmt von 2Pac: "Ein wahres Genie!"

Nachdem Kendrick Lamar bereits seiner Begeisterung für Eazy-E als Person und Musiker per Tributschreiben Ausdruck verliehen hatte, ist nun Marshall Mathers dran. Eminem schreibt in der aktuellen PAPER-Ausgabe darüber, was 2Pac für ihn in jungen Jahren bedeutet hat.

Eminem beginnt, zu erzählen, er habe mit 18 oder 19 Jahren zum ersten Mal 2Pac auf einer Digital Underground-Platte rappen gehört. Anschließend habe ihn das Video zu Brenda's Got A Baby enorm geflasht. Seiner Meinung nach habe 2Pac seinen Höhepunkt zu Zeiten von Me Against The World um 1995 herum erreicht – noch bevor seine Wege sich mit Death Row und Dr. Dre kreuzten. Me Against The World könne es im Vergleich mit jedem anderen Hiphop-Klassiker-Album aufnehmen, so Em.

Eminem produzierte lange nach 2Pacs Ermordung das posthumes Album Loyal to the Game. Für ihn sei es eine unbezahlbare Ehre gewesen, mit Pacs Vocals kreativ werden zu dürfen: "You wouldn't be able to tell the 18/19-year-old Marshall that he would ever be able to get his hands on some Tupac vocals and have that opportunity. It was such a significant piece of history for me and so much fun. I'm like a kid in a candy store; going nuts with the fact that I'm putting beats under his rhymes."

Den gesamten Brief kannst du dir bei den Kollegen von PAPER durchlesen. K-Dots Tribut an Compton-Idol Eazy-E gibt's hier. Im letzten Teil wird Swizz Beatz schließlich über The Notorious B.I.G. schreiben.

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Eminem ist der Kobe Bryant des Raps, sagt Big Daddy Kane

Eminem ist der Kobe Bryant des Raps, sagt Big Daddy Kane

Von Michael Rubach am 16.02.2020 - 16:13

Der Tod von Kobe Bryant lässt die US-Szene auch mehrere Wochen nach dem tragischen Unglück nicht los. In seiner Rolle als Held und Inspiration für Jung und Alt hinterlässt der ehemalige Lakers-Star eine klaffende Lücke.

In einem Interview bei Cherie's World war nun Rap-Legende Big Daddy Kane zu Gast und äußerte sich auch zum Verlust von Kobe. Als es auf Nachfrage des Moderators darum ging, Basketball und Rap in ein Verhältnis zu bringen, setzte der Altmeister Eminem und Kobe auf die gleiche Stufe.

Eminem als Kobe Bryant des Raps

Besonders in den USA sind Basketball und die Rapwelt seit jeher fast untrennbar miteinander verwoben. Das kommt nicht zur zum Ausdruck, wenn Drake mal wieder bei einem Spiel seiner Toronto Raptors eskaliert. Nein, das Ballen in unterschiedlichen Betätigungsfeldern verbindet.

Jay-Z beispielsweise sieht sich in seinen Tracks gerne auf einem Level mit Michael Jordan agieren, der für viele als der größte Basketballer aller Zeiten gilt. In Songs wie "Hova Song (Intro)" bezieht sich Jay auf diese Ausnahmestellung. Der "Mike Jordan of Rap" untermauert so einen Legenden-Status, den er sich selbst zuschreibt.

Doch irgendwann war die Ära von Michael Jordan abgeschlossen. Als die Basketballrente rief, brachte sich Kobe Bryant als prägender Player der NBA in Stellung. Auch für ihn lässt sich also ein rappendes Pendant suchen. So ein Gedankenspiel sollte Big Daddy Kane auf Bitte des Interviewers zu Ende führen. Nach kurzer Überlegung räumte der Ostküsten-Veteran daraufhin Eminem den Kobe-Status ein. Dessen Schaffen sei für Rap so wichtig wie Kobe für den Basketballsport.



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Damn...Just DAMN!

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Eminem & Kobe Bryant: Big Daddy Kane erklärt seine Einordnung

Gegenüber dem Portal HipHopDX erläuterte der Big Daddy Kane anschließend seine Aussage. Dabei schmückte er einzelne Phasen des US-Raps mit weiteren Beispielen aus. Jay-Z, 2Pac, Biggie und Nas seien MCs, die für eine gewisse Ära stünden. Im Anschluss daran hätten Eminem, Fabolous, Jadakiss und Ludacris aus seiner Sicht den größten Impact gehabt.

Bei seiner Antwort habe er vor allem lyrische Maßstäbe angelegt. Dies sei nämlich die Rap-Schule, aus der er selbst komme.

"Em und Jay-Z haben Dinge erreicht, die ich in meinem Leben nicht annährend erreicht habe. Sie sind beide Superstars im HipHop. Und darüber hinaus sind beide auch noch sehr lyrisch."

("Em and JAY-Z have achieved things that I have never came close to achieving in my life. They are both major stars in Hip Hop. And to top it off, they are both very lyrical. That’s where I was coming from.")


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