7 Fragen, die das Finale der zweiten Staffel "4 Blocks" beantworten muss

Berlin bleibt hart: Das gilt auch für die zweite Staffel von "4 Blocks". Spätestens nach der dritten Folge entfaltet der Sumpf des Verbrechens wieder dieselbe Sogwirkung.

Wir haben uns alle bisher ausgestrahlten Folgen reingezogen und warten gespannt auf das große Finale.

Morgen ist es soweit, dann läuft die siebte und letzte Folge auf Sky beziehungsweise TNT (oder auf Amazon oder YouTube). Aber was erwartet uns und welche Fragen dürfen nicht offen bleiben?

Das 2. Staffelfinale von "4 Blocks": Es wird viel passieren

Die erste Staffel "4 Blocks" wirkt im Gegensatz zur zweiten geradezu ruhig und langsam. Auch wenn sie mit der Zeit natürlich immer mehr Fahrt aufnimmt – in der zweiten Season passiert noch viel, viel mehr.

Darunter leidet ab und zu die Atmosphäre, das Ganze kann ziemlich überfrachtet wirken. Gerade der Anfang kommt fast schon überladen daher.

Aber sobald man erstmal drin ist und den Überblick hat, gibt es kein Halten mehr.

"4 Blocks" lässt es wieder ordentlich krachen

Die zweite Staffel setzt zum Ende hin dann nochmal ordentlich einen drauf.

Die Spannung, die hier aufgebaut wird, muss sich irgendwann auch entladen.

Hier laufen sämtliche Fäden zusammen und aktuell deutet alles auf ein Finale hin, das es in sich hat:

Wenn es so weitergeht, steht die ganz große Eskalation kurz bevor.

Vorsicht, SPOILER!

Wie geht es mit Abbas & Toni Hamady weiter?

Nach dem letzten, emotionalen Aufeinandertreffen könnten die Streitereien der beiden Brüder eigentlich ausgeräumt sein.

Andererseits macht Veysel in der Rolle von Abbas generell nicht so den Eindruck, als würde er schnell vergeben und vergessen.

Immerhin gibt es da auch noch Ewa, die fest davon überzeugt zu sein scheint, dass Toni Abbas ans Messer liefert.

Wer weiß, vielleicht raufen sich die beiden auch nochmal zusammen, angesichts einer anderen, externen Bedrohung?

Was machen die Tschetschenen?

Hat jemand externe Bedrohung gesagt? Die Tschetschenen sind noch lange nicht am Ende, wie es aussieht. Ganz im Gegenteil:

Da rückt gerade das Stiernackenkommando an und befindet sich bereits auf dem Weg nach Berlin. 

Angesichts der vielen Toten sieht es ganz danach aus, als käme die Truppe nicht zum Kaffeetrinken vorbei. 

Das dürfte für Toni, seine Familie und den ganzen Rest ziemlich gefährlich werden.

Findet die Heirat statt, hält der Frieden?

Eigentlich wollen Toni Hamady und Mohammad al-Saafi ja Frieden schließen, statt Krieg zu führen. Zumindest soll Toni das glauben.

Da drängen sich diverse Fragen auf: Meint Mohammad al-Saafi es mittlerweile ernst oder ist das Ganze nach wie vor ein Fake?

Dass sich Djamila und Maruf umstimmen lassen und doch noch in die Hochzeit einwilligen, bleibt eher unwahrscheinlich. Falls doch, gibt es da ja auch immer noch Isha aka Eunique.

Auch hier schlummert also noch massives Eskalationspotential, wenn die ganze Angelegenheit nach hinten gehen sollte.

Was wird aus Kutscha?

Der todkranke Polizist Kutscha hat zusammen mit Toni Hamady in Episode 6 für eine der emotionalsten Szenen der ganzen Serie gesorgt.

Wie Toni sehr richtig anmerkt, wäre es schade, wenn der launische Ermittler einfach sang- und klanglos das Handtuch werfen würde.

Auch die Konstellation mit Latif (Massiv) und dessen Frau Amara birgt noch jede Menge Potential für Schwierigkeiten, immerhin wurde das (ergebnislose) Treffen gefilmt.

Kehrt Zeki Berlin wirklich den Rücken?

Noch so ein Pulverfass, das explodieren könnte: Zeki. In diesem Zusammenhang hat sich Damion Davis mit seiner Druffi-Darstellung eine Honorable Mention verdient, Chapeau!

Zekis Geschichte könnte aber auch schon auserzählt sein, wenn sich der aufstrebende Gangster wirklich an den Ratschlag Tonis beziehungsweise dessen Drohung hält.

Aber "4 Blocks" könnte genauso gut auch daraus noch eine Rache-Story spinnen.

Findet der Immobiliendeal statt?

Nach dem ewigen Hin und Her wäre es extrem befriedigend, wenn es auch hier einen Abschluss geben würde.

Auch wenn mittlerweile wohl kaum noch jemand daran glauben dürfte, dass es die Hamadys tatsächlich irgendwann raus aus der Kriminalität schaffen.

Unter anderem natürlich auch wegen des unglaublich schmierigen Immobilienhais, der Toni das Leben schwer macht.

Aber die Konten müssen wieder freigegeben werden und Matthias Keil scheint ziemlich viel Angst zu haben. Vielleicht macht er den Kauf rückgängig.

Wer ist der Automechaniker am Schluss?

Vielleicht geht Matthias Keil aber auch im Koksrausch zu einem der größten Widersacher der Hamadys aus Staffel eins.

Der Typ, der ganz am Schluss in der letzten Szene der sechsten Folge unter dem Auto herumwerkelt, kommt uns irgendwie bekannt vor.

Wenn wir richtig liegen, handelt es sich dabei um einen der letzten Überlebenden der Biker-Gang aus Staffel eins, den Cthulhus.

Der hat nicht nur eine Rechnung mit den Hamadys offen, sondern bekommt jetzt offenbar auch noch Geld dafür geboten, sie zu begleichen.

Fest steht: Es wird heiß!

Spannend wird insbesondere, wie all diese Fragen in nur einer einzigen Folge beantwortet werden sollen.

Was bleibt noch zu sagen? Achja: Den "Teufel" Frankie aka Gzuz hätten wir gern öfter und länger gesehen.

Und: Die Darstellerinnen – allen voran Maryam Zaree – spielen ihre männlichen Kollegen regelmäßig unter den Tisch. 

Ansonsten hoffen wir natürlich auf ein fulminantes Finale und eine dritte Staffel.

Was glaubt ihr, wie es ausgeht? Welche Fragen habt ihr noch?

Bist du bereit für die zweite Staffel von "4 Blocks"? Teste jetzt dein Wissen!

Was ist hängen geblieben aus der ersten Staffel von "4 Blocks"? Seid ihr wirklich bereit für die Fortsetzung?

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Nikes Air Max 180 "BLN" als Hommage an die Berliner Clubkultur

Nikes Air Max 180 "BLN" als Hommage an die Berliner Clubkultur

Von David Büchler am 13.03.2019 - 16:45

Am 26. März ist Air Max-Day. Zu diesem Anlass hat Nike sich was einfallen lassen: einen Air Max 180 im "BLN"-Colorway. Mit dem Schuh soll dem Berliner Nacht- und Clubleben und insbesondere der ansässigen Technoszene gehuldigt werden.

Nike Air Max 180: Erster Release kurz nach der Wiedervereinigung

Der Air Max 180 ist nicht zufällig ausgewählt worden. Erstmals wurde der Schuh 1991 releast - kurz nach der Wiedervereinigung Deutschlands im Oktober 1990 also.

Nun gibt es den Schuh 27 Jahre später zu Ehren der deutschen Hauptstadt.

Die besondere Outsole des Air Max 180

Im Jahr 1991 war die Air Max-Technologie vier Jahre alt. Auf dem 180 hatte Nike eine Neuerung parat. Erstmals wurde eine Air-Bubble in der Outsole verbaut. 

Wie bei den anderen Modelle blieb die Bubble in der Midsole dennoch erhalten. Bei dem neue "BLN"-Colorway spielt die Outsole erneut eine zentrale Rolle.

Freiheit, Einigkeit & eine aggressive Farbwahl zu Ehren der Berliner Clubkultur

Auf eben dieser transparenten Outsole sind die Begriffe "Freiheit" und "Einigkeit" zu lesen. Besonders im geeinten Berlin ab Anfang und Mitte der 1990er konnten Subkulturen in der Hauptstadt sich frei entfalten. Eine besonders gewichtige Rolle spielt seitdem die Berliner Technoszene.

An sie sollen auch die bunten, schrillen Farben des Schuhs erinnern. Zusätzlich gibt es noch einige weitere Details, die von zwei Institutionen in der Berliner Szene umgesetzt wurden.

Adam Port & Honey Dijon designten den Nike Air Max 180

Die beiden DJs Adam Port und Honey Dijon haben den Colorway entworfen. Adam Port erzählt rückblickend mit voller Begeisterung über die Zeit, in der sich Berlin zu einer der Techno-Metropolen entwickelte:

West-Berlin fühlte sich wie eine Enklave an, bis die Mauer fiel, es war wie ein Ort mit eigenen Regeln. Und nachdem die Mauer gefallen war, wurden die Mittel der Freiheit in beiden Teilen der Stadt in eine kreative 'Alles ist möglich'-Mentalität war an der Tagesordnung. Ein perfekter Nährboden für viele Subkulturen, wobei Techno eine der wichtigsten und stabilsten ist.

Honey Dijon berichtet von einer Zeit der Begegnung mit unterschiedlichen, spannenden Menschen, die sie nicht missen möchte. Sie erwachtet es als wichtig, in dieser Tradition weiterzumachen:

Ich bin in einer Zeit und an einem Ort der Clubkultur aufgewachsen, wo Künstler, Modedesigner und Musiker zusammenkamen, um eine Gemeinschaft von Gleichgesinnten aufzubauen. Es ist sehr wichtig, diese Tradition fortzusetzen.

Aus beiden Zitaten ist eine Leidenschaft für die Berliner Szene rauszulesen, die sich in den Details des Nike Air Max 180 "BLN" wiederfindet. Während der überwiegende Teil der Besucherinnen und BEsucher, die es durch die Tür des Berghain schaffen, eher schwarz gekleidet ist, haben sich Adam Port und Dijon für extrem laute Farben entschieden.

Die weiß-schwarze Grundierung des Schuhs wird durch neongrüne und neonpinke Farbelemente an der Ferse, der Zunge und den Air-Bubbles aufgewertet.


Foto:

Nike

Zusätzlich haben die beiden sich entschieden, an der Zunge und der Ferse ein Muster in Klangwellenoptik einzuarbeiten.


Foto:

Nike


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Nike

Die Outsole des Schuhs weist gleich zwei Details auf. Neben den bereits erwähnten Begriffen "Freiheit" und "Einheit", die auf der Outsole abgedruckt sind, haben sich die beiden ganz bewusst für die Farbe Grau entschieden. Der Bereich, auf der die Begriffe gedruckt sind, soll als farbliche Reminiszenz an die brutale, eher kalte Architektur der Stadt verstanden werden, die Berlin auszeichnet.


Foto:

Nike

Releasedate des Nike Air Max 180 "BLN"

Wie bereits oben erwähnt, wird dr Schuh in Berlin zum Air Max Day ab dem 26. März zu haben sein. Für alle, die es nicht nach Berlin schaffen, dauert es bis zum 30. März. Dann wird der Schuh europaweit über Nikes Sneakrs-App verfügbar sein. Wie gefällt dir die Umsetzung des Techno-Sneakers?

 


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