Eminem hat zwei schlechte Alben gemacht, sagt Joe Budden

Joe Budden und DJ Akademiks beantworten gemütlich ein paar Fragen bei Everyday Struggle und kommen währenddessen auf die schlechten Alben guter Rapper zu sprechen. Eigentlich geht es um die Diskussion, wer der beste Rapper aller Zeiten ist und wie viele schlechte Alben er veröffentlicht hat.

Im Zuge dessen stellt Joe Budden zur Debatte, wie viele schlechte Alben Eminem veröffentlicht habe, um direkt klarzustellen, dass es seiner Meinung nach zwei seien. Er führt nicht weiter aus, welche er meint, woraufhin DJ Akademiks argumentiert, dass das zwei schlechte Alben zu viel seien – zumindest für den besten Rapper aller Zeiten.

Joe Budden regt sich darüber ziemlich auf und verweist auf die Abhängigkeitserkrankung Eminems. Einem derartig gebeutelten Menschen mit einem so hohen Drogenkonsum müsste man zwei Ausfälle gewissermaßen nachsehen. Wie denkst du darüber?

Hier kannst du dir die komplette Everyday Struggle-Sendung ansehen. Um Eminems Alben geht es ungefähr ab Minute 40:

Everyday Struggle EP 112 | Joe Budden & DJ Akademiks | Kodak's Legal Issues + R. Kelly a Homewrecker

EVERYDAY STRUGGLE | EPISODE 112 On today's explosive episode of #EverydayStruggle, Joe Budden, DJ Akademiks and Nadeska Alexis break down Kodak Black and Kevin Gates' recent legal situations. The guys then reacted to Young M.A. dropping a new EP and whether or not this was the right move at this point of her career.

Welche Alben von Eminem hältst du für die schlechtesten? Gehört er deiner Meinung nach zu den besten Rappern aller Zeiten?

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Kommentare

Ich würde eher sagen, dass Eminem exakt 2 gute Alben gemach hat... Tja, Geschmäcker halt...

Joe buddem hat nicht 1 gutes Album gemacht

Anstatt schlechte alben von eminem zu nennen.sollte joe budden mal überlegen wieviel gute er selbst gemacht hat. Eminem hat mehr schlechte alben gemacht als joe budden gute. Realtalk !!!!!auch wenn budden zwar zu eminem steht ist er ein echt whacker dude. Ja ich weiß er rappt krass usw....aber er ist einfach nur ätzend und kann keine guten songs machen.....

mm2

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Barack Obama kritisiert Hiphops Hang zum Materialismus

Barack Obama kritisiert Hiphops Hang zum Materialismus

Von Till Hesterbrink am 17.11.2020 - 12:34

Barack Obama gab vor Kurzem dem Magazin The Atlantic ein Interview anlässlich seines anstehenden Buches. In dem Gespräch mit Journalist Jeffrey Goldberg erklärte der ehemalige US-Präsident, dass seiner Auffassung nach Hiphop mitverantwortlich für den Aufstieg Donald Trumps gewesen sei. Grund dafür wäre der häufig mitschwingende Materialismus.

Barack Obama: "Wenn du Rap hörst, geht es nur um Bling, um Frauen, um Geld"

Goldberg fragt Obama im Laufe des Interviews, was dieser glaube, warum Donald Trump so erfolgreich werden konnte. Obama vergleicht Trump daraufhin mit Richie Rich, dem Millionärserben des gleichnamigen Films aus dem Jahre 1994, der seit Wort nie hielt und keinerlei Interesse daran zeigte, Verantwortung zu übernehmen. Obama meint, es hätte eine Entwicklung des klassischen Bildes des Mannes, von jemandem, der die schwachen beschützt, zu jemandem, der einfach zeigt was er hat und kann gegeben. Diese Entwicklung würde er dem Fernsehen zuschreiben.

"Dann siehst du Lifestyles Of The Rich And Famous, was dir vermittelt, entweder du hast es oder du bist ein Loser. Und Donald Trump verkörpert diese kulturelle Bewegung, die nun tief in der amerikanischen Kultur verankert ist."

("Then you start seeing Lifestyles of the Rich and Famous, that sense that either you’ve got it or you’re a loser. And Donald Trump epitomizes that cultural movement that is deeply ingrained now in American culture.")

Aber nicht nur beim Fernsehen sieht Obama eine Teilschuld für den Aufstieg Trumps. Auch Hiphop und Rapmusik sollen seiner Meinung nach einen großen Teil dazu beigetragen haben. Er sei nicht über den Anstieg von Populismus überrascht gewesen, fände es jedoch interessant, wer geholfen habe, diesen zu verbreiten.

Unter anderem Lil Pump, 50 Cent, Ice Cube und Lil Wayne hatten für die vergangene Kampagne Trumps ihre Hilfe oder Unterstützung angeboten. Obama müsse sich nach eigenen Angaben häufig selbst daran erinnern, wofür Hiphop in den meisten Fällen stehen würde. Der Hang zum Materialismus und das protzende Auftreten vieler Rapper hätten einen klaren Einfluss auf die Gesellschaft. Hiphop würde häufig die gleichen Werte wie Donald Trump vertreten.

"Leute schreiben darüber, dass Trump [in der Präsidentschaftswahl 2020] mehr Unterstützung von Schwarzen Männern gewinnen konnte und über den ein oder anderen Rapper, der ihn unterstützte. Ich muss mich selbst daran erinnern, dass wenn du Rap hörst, geht es nur um Bling, um Frauen, um Geld. Viele Rap-Videos propagieren dieselben Werte wie Donald Trump darüber, was es heißt, berühmt zu sein. Alles ist aus Gold. Das festigt sich und sickert in die Kultur durch."

("People are writing about the fact that Trump increased his support among Black men [in the 2020 presidential election], and the occasional rapper who supported Trump. I have to remind myself that if you listen to rap music, it’s all about the bling, the women, the money. A lot of rap videos are using the same measures of what it means to be successful as Donald Trump is. Everything is gold-plated. That insinuates itself and seeps into the culture.")

Barack Obama & Hiphop

Eigentlich hat der ehemalige US-Präsident eine große Liebe für Hiphop und machte diese auch immer wieder öffentlich bekannt. So erklärte er erst letztes Jahr unter anderem "The London" von Young Thug, J. Cole und Travis Scott sowie "Suge" von DaBaby zu seinen Lieblingssongs 2019.

Zu seinem neuen Buch "The Promised Land" veröffentlichte Obama eine zugehörige Playlist. Auch in dieser sind Hiphop-Stars wie Jay-Z, Eminem oder Beyoncé zu finden.

Es scheint also eher so, als würde sich Obamas Kritik an Hiphop vor allem an die neue Generation an Rappern richten. Dieser wird schließlich häufig vorgeworfen, den ursprünglichen Zweck der "Message" von Hiphop nicht mehr zu erfüllen.


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