Eazy-E absichtlich mit HIV infiziert? Sohn erhebt schwerste Vorwürfe

Gerüchte um den Tod von N.W.A-Mitglied Eazy-E gibt es viele und seit der Film Straight Outta Compton die Kinos erobert, hört man wieder von diversen Verschwörungstheorien. Jetzt meldete sich sein Sohn Yung Eazy zu Wort. 

Eazy-E erkrankte 1995 an Aids und starb noch im gleichen Jahr. Nun behauptet jedoch sein Sohn in einem Instagram-Post, er habe immer gewusst, dass sein Vater ermordet worden sei. Seiner Aussage nach stimme die Storyline im Film Straight Outta Compton nicht mit der wahren Geschichte seines Vaters überein.

Im Film wird eine Auseinandersetzung zwischen Eazy-E und Suge Knight gezeigt. Zu dem Zeitpunkt soll Eazy-E bereits an Aids erkrankt sein. Doch laut Yung Eazy soll sich sein Vater erst nach dem im Film gezeigten Studio-Zwischenfall mit der tödlichen Krankheit infiziert haben. 

Was das bedeuten soll? Yung Eazy postete zusätzlich ein Video aus dem Jahr 2003, dass Suge Knight im Interview bei Jimmy Kimmel zeigt. Dort gibt er zu, dass man in der "N.W.A-Zeit" Konflikte nicht unbedingt mit den Fäusten oder einer Waffe geklärt habe. Als neue Form der Rache habe es Leute gegeben, die andere mit dem Blut eines HIV-Positiven infiziert hätten, so Suge Knight.

Yung Eazy sieht das offenbar als Beweis für einen geplanten Mord an seinem Vater und beendet seinen Post mit dem Satz: "Let’s not touch the topic on Ice Cube naming his album ‘Lethal Injection….. F*ck Suge Knight."

Den ganzen Post und das Video kannst du dir hier ansehen:

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DaBaby wird über AIDS und HIV aufgeklärt

DaBaby wird über AIDS und HIV aufgeklärt

Von Djamila Chastukhina am 02.09.2021 - 12:38

DaBaby ist vor einigen Wochen ins Blitzlicht geraten, als er wegen homofeindlichen Kommentaren beim Rolling Loud Festival negativ aufgefallen ist. Nun hat er einen Versuch gewagt, es wieder gutzumachen und traf sich mit neun LGBTQ- und HIV/AIDS-Organisationen, um sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und mehr über HIV und AIDS zu lernen.

DaBaby trifft sich mit Aufklärungsorganisationen

Nachdem über 125 AIDS/HIV- oder LGBTQ-Organisationen einen offenen Brief an DaBaby verfasst hatten, erklärte dieser sich zu einem Treffen bereit und traf sich mit neun dieser Organisationen.

Zu diesen Aufklärungsorganisationen gehörte GLAAD, das Black AIDS Institute, Positive Women's Network und die Transinclusive Group. Die Mitglieder erzählten persönliche Geschichten von Menschen mit HIV im Gespräch mit DaBaby, welcher dabei laut Medienberichten sehr "aufrichtig" rübergekommen sei. Letztendlich entschuldigte sich der Rapper direkt bei den Gruppen für seine unwahren und verletzenden Aussagen über HIV und für die Auswirkungen, die sie auf die LGBTQ-Community hatten.

Nach dem Treffen veröffentlichten die Organisationen ein positives Statement, in dem sie sich dankbar dafür zeigten, dass der Rapper sich auf die Aufklärung einließ:

"Während unseres Treffens war DaBaby wirklich engagiert, entschuldigte sich für die falschen und verletzenden Kommentare, die er über Menschen mit HIV gemacht hatte, und reagierte auf unsere persönlichen Geschichten und die Wahrheit über HIV und seine Auswirkungen auf Schwarze und LGBTQ-Gemeinschaften mit tiefem Respekt. Wir wissen es zu schätzen, dass er offen und bereitwillig an diesem Forum für Schwarze Menschen mit HIV teilgenommen hat, das ihm die Möglichkeit bot, zu lernen und genaue Informationen zu erhalten."

("During our meeting, DaBaby was genuinely engaged, apologized for the inaccurate and hurtful comments he made about people living with HIV, and received our personal stories and the truth about HIV and its impact on Black and LGBTQ communities with deep respect. We appreciate that he openly and eagerly participated in this forum of Black people living with HIV, which provided him an opportunity to learn and to receive accurate information.")

DaBaby setzt ein gutes Beispiel

Marnina Miller von der Southern AIDS Coalition, die ebenfalls an dem Treffen teilnahm, äußerte sich auch zu dem Treffen. Sie ist der Meinung, DaBaby könne mit seiner Einstellung auch andere Menschen dazu bringen, sich mehr mit Themen wie HIV und AIDS auseinanderzusetzen und ihre Sichtweise zu ändern:

"Die Bereitschaft von DaBaby zuzuhören, zu lernen und zu wachsen, kann einer völlig neuen Generation von Menschen die Tür öffnen, dasselbe zu tun. [...] Wir hoffen, dass [er] seine Plattform nutzt, um seine Fans aufzuklären und dazu beizutragen, die Epidemie zu beenden."

("DaBaby’s willingness to listen, learn, and grow can open the door to an entirely new generation of people to do the same. [...] We hope [he] will use his platform to educate his fans and help end the epidemic.")

Zwar hat der Künstler selbst bisher kein Statement veröffentlicht, jedoch ist er durch das Treffen bereits einen Schritt in die richtige Richtung gegangen und scheint seine bisherigen Aussagen reflektiert zu haben.


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