Bushido, Nicki Minaj, Rick Ross und Busta Rhymes haben mehr gemeinsam, als du denkst

In Amerika ist alles etwas anders als bei uns. True. Da kommt es auch schonmal vor, dass sich der Präsident höchstpersönlich mit diversen Rappern trifft und sie gleich ins Weiße Haus einlädt. So eine Aufmerksamkeit von Seiten der Politiker ist in Deutschland nur einem Bushido zuteil geworden.

Während Bushido jedoch mit diversen Vorurteilen zu kämpfen hatte und sein Ausflug in die Politik leider kein gutes Ende nahm, haben es Nicki Minaj, Rick Ross, Timbaland, J. Cole, Chance the Rapper, Ludacris, Busta Rhymes, Pusha T und einige mehr etwas einfacher. Es ist schließlich allgemein bekannt, dass President Obama großer Hiphop-Fan ist.

Zugegeben: Die Rapper statteten dem Staatsoberhaupt nicht aus bloßem Spaß an der Freude einen Besuch ab. Thema war die Kampagne My Brother's Keeper, die junge Afroamerikaner im Kampf gegen Rassismus unterstützen soll. Die Künstler dienen dabei quasi als Paten und tragen die Idee in ihre Communitys. Eigentlich eine gute Sache. 

Und während Nicki Minaj, Pusha T und Rick Ross auf Twitter auf die Kampagne aufmerksam machten, ließ uns DJ Khaled natürlich gleich via Snapchat an dem Spektakel teilhaben. 

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Biz Markie ist verstorben – die Hiphop-Welt trauert
Tod

Biz Markie ist verstorben – die Hiphop-Welt trauert

Von Michael Rubach am 18.07.2021 - 13:17

Rapper, Producer, DJ und Beatbox-Pionier Biz Markie ist am vergangenen Freitag im Alter von 57 Jahren verstorben. Über die Todesursache erfolgten zunächst keine Angaben. Der Musiker kämpfe zuletzt mit einer Diabeteserkrankung. Freunde, Wegbegleiter und berühmte Fans haben sich im Angesicht der traurigen Nachricht auf Social Media zu Wort gemeldet.

Biz Markies Tod: Der "Clown Prince of Hiphop" verlässt die Bühne

Bereits Ende Juni gab es erste Meldungen darüber, dass Biz Markie verstorben sei. Diese wurden umgehend dementiert. Damals hieß es, dass sich der 57-Jährige "in medizinischer Behandlung, umgeben von Fachleuten" befinde, welche "hart daran arbeiten, die bestmögliche Gesundheitsversorgung zu bieten." Ein paar Wochen später ist die ursprüngliche Falschmeldung nun bittere Realität. In einem Statement, das verschiedenen US-Portalen vorliegt, erklärt Biz Markies Managerin:

"Mit tiefer Trauer verkünden wir, dass der Hiphop-Pionier Biz Markie heute Abend mit seiner Frau Tara an seiner Seite friedlich verstorben ist."

("It is with profound sadness that we announce, this evening, with his wife Tara by his side, hip hop pioneer Biz Markie peacefully passed away.")

Seine Karriere begann Biz Markie Mitte der Achtziger als Mitglied der Juice Crew und machte sich als Beatboxer einen Namen. In seiner Rapsolokarriere veröffentlichte er insgesamt fünf Studioalben. Sein letzte Platte "Weekend Warrior" erschien 2004. Mit "Just A Friend" gelang Biz Markie 1989 sein größter Hit. Der Track erreichte in den USA den Platin-Status und stieg bis auf Platz neun der Billboard Charts.

Der selbst ernannte "Clown Prince of Hiphop" bereicherte die Hiphop-Szene vor allem auch durch seinen Humor. Dieses Talent blieb der Film- und Fernsehlandschaft nicht verborgen. Unter anderem ist Biz Markie in dem Blockbuster "Men in Black II" zu sehen.

Kool Savas, Fler, Nas & mehr trauern um Biz Markie

Biz Markies Einfluss geht weit über die US-Grenzen hinaus. Fler zollt einer "wahren Hiphop-Legende" Respekt. Kool Savas, Frauenarzt oder Falk Schacht haben ebenfalls Tribut-Posts abgesetzt.

LL Cool J ist von der Todesnachricht emotional sichtlich mitgenommen. In einem Video zeigt sich die US-Rap-Legende mit Tränen in den Augen. Auch The Roots-Drummer Questlove stand Biz Markie nahe. Er erinnert in einem längeren Posting daran, was ihm Biz Markie alles beigebracht habe. Andere Größen der US-Szene wie Nas, Timbaland, Missy Elliott oder Ice Cube nehmen ebenfalls auf Social Media Abschied. Rest in Power!


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