2Pacs Tod: Suge Knight gibt Verschwörungstheoretikern neues Futter

Eine Aussage des umstrittenen Death Row Records-Gründers Suge Knight sorgt momentan für Aufregung. Für eine neue Dokumentation, die sich mit den Morden an 2Pac und The Notorious B.I.G. beschäftigt, sprach Suge Knight aus dem LA County-Gefängnis heraus mit Ice-T und der amerikanischen Journalistin Soledad O’Brien. Besonders interessant: Seine Aussagen zum Tod von 2Pac.

Suge Knight, der neben 2Pac im Auto saß, als dieser am 7. September 1996 angeschossen wurde, wundert sich offenbar über die angeblichen Todesumstände seines ehemaligen Signings. Sechs Tage nach dem Angriff starb 2Pac in einem Krankenhaus in Las Vegas. Laut Suge Knight sei der Rapper in diesen sechs Tagen nicht in Lebensgefahr gewesen:

"Als ich das Krankenhaus verlassen habe, haben Pac und ich noch gelacht und gescherzt. Also, es ist mir unerklärlich, wie es jemandem in so kurzer Zeit so schlecht gehen kann, wenn es ihm zuvor noch gut ging."

In der Dokumentation, die den Titel Who shot Biggie & Tupac? trägt, antwortet Suge Knight auf die Frage, ob 2Pac noch am Leben sein könnte, ziemlich kryptisch:

"Ich sag' dir mal was: Bei Pac weiß man nie."

Suge Knight, der wegen Mordes und versuchten Moders angeklagt ist, befindet sich seit 2015 hinter Gittern. Am 8. Januar 2018 soll die Verhandlung in eine neue Runde gehen.

Sieh dir den Ausschnitt aus der Doku hier an:

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Mord an Pop Smoke: 5 Verdächtige verhaftet

Mord an Pop Smoke: 5 Verdächtige verhaftet

Von Michael Rubach am 10.07.2020 - 10:05

Die Polizei von Los Angeles hat fünf Personen in Zusammenhang mit dem Mord an Pop Smoke verhaftet. Drei Männer und zwei männliche Jugendliche sind nach Angaben der Behörden in Gewahrsam genommen worden.

Pop Smokes Tod: Geleakte Adresse soll der Tat vorausgegangen sein

Gegenüber NPR erklärte eine Polizeibeamtin, dass im Vorfeld mehrere Durchsuchungs- und Haftbefehle ausgestellt worden seien. Die Namen der Verdächtigen wolle man nach der Befragung veröffentlichen. Über die Verbrechen, die den Verdächtigen letztendlich zur Last gelegt werden, machte die Polizei zunächst keine weiteren Angaben. Man wolle weitere Informationen liefern, sobald diese verfügbar seien.

Ein Vertreter des Los Angeles Police Department (LAPD) sagte in einer ersten Pressekonferenz, dass die Polizei sich ziemlich sicher sei, die richtigen Personen ausfindig gemacht zu haben. Die mutmaßlichen Täter sollen Pop Smoke darüber hinaus nicht persönlich gekannt haben. Die Polizei glaubt, dass ein Leak von Pop Smokes Adresse das Verbrechen motiviert hat.

Pop Smoke hatte Geschenk-Tüten eines Luxus-Designers abgefilmt und die Aufnahmen auf Social Media geteilt. Dabei enthüllt er versehentlich seine Anschrift. Die fünf Tatverdächtigen sollen laut Los Angeles Times alle in Verbindung zu einer Gang stehen.

Vor einer Woche erschien Pop Smokes posthumes Album "Shoot For The Stars Aim For The Moon":

Romantischer RnB & düsterer Drill: So klingt Pop Smokes posthumes Album

Langersehnt und weltweit gefeiert: Heute wurde das posthume Album "Shoot For The Stars Aim For The Moon" von Pop Smoke releast. Ursprünglich sollte es Album schon letzten Monat kommen, allerdings wurde der Release aus Respekt vor George Floyd und seinen Angehörigen nach hinten verschoben.


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