Lil Durks großer Bruder soll in Chicago erschossen worden sein

Gerade erst feierte Lil Durk gemeinsam mit Lil Baby das Release ihres Kollaboalbums "The Voice Of The Heroes". Doch nun geht eine traurige Nachricht durch die amerikanischen Medien. Sein großer Bruder soll in Chicago beim Besuch eines Nachtclubs erschossen worden sein.

Lil Durks großer Bruder erschossen

Der ältere Bruder von Lil Durk, welcher unter dem Namen DThang ebenfalls als Rapper aktiv war, soll vor dem Club O in Chicago durch einen tödlichen Schuss ums Leben gekommen sein. Angeblich sollen Zeugen ausgesagt haben, dass nur ein Schuss gefallen sei, der DThang direkt in den Kopf traf.

Für Durk wäre dies der nächste bittere Verlust in kürzester Zeit. Im November des letzten Jahres hatte er bereits sein Signing und guten Freund King Von verloren. Er wurde im Alter von nur 26 Jahren in Atlanta erschossen.

Eine offizielle Bestätigung, dass es sich bei dem Ermordeten tatsächlich um Lil Durks großen Bruder DThang handelt, gibt es noch nicht. Erst Künstler aus der Rapszene in Chicago äußerten allerdings bereits ihr Beileid in den sozialen Netzwerken.

US-Rapper King Von (26) wurde in Atlanta erschossen

Er galt als einer der vielversprechendsten Newcomer aus Chicago: King Von. Mit nur 26 Jahren verlor er gestern bei einem Schusswechsel in einer Shishabar sein Leben. Insgesamt sollen drei Menschen durch die Schüsse tödlich verletzt worden sein. Der Schießerei soll ein Streit und ein Handgemenge mit dem Rapper Quando Rondo und dessen Crew vorausgegangen sein.

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Akon: "Reiche Menschen haben es schwerer als arme"

Akon: "Reiche Menschen haben es schwerer als arme"

Von Leon Schäfers am 09.09.2021 - 12:55

Eines haben 50 Cent und Akon gemeinsam: Beide Musiker haben sich zu dem plötzlichen Tod von "The Wire"-Schauspieler Michael K. Williams geäußert. Und beide haben sich dabei einen Shitstorm eingefahren. Während Fifty den Tod als Promo für seine eigene Serie genutzt hatte, hat sich Akon im Zuge dessen zu einem etwas fragwürdigen Statement verleiten lassen.

Akon im TMZ-Interview über Probleme reicher Menschen

In einem kurzen Interview, das gestern auf dem YouTube-Kanal des Boulevardmagazins TMZ erschienen ist, wird Akon (jetzt auf Apple Music streamen) zu Michael K. Williams befragt. Der zum Zeitpunkt seines Todes gerade einmal 54-Jährige ist aktuellen Erkenntnissen zufolge an einer Heroin-Überdosis gestorben.

Akon erklärt zunächst, dass der Schauspieler ein guter Freund von ihm gewesen sei. Williams hätte, wie auch viele andere Prominente, privat mit vielen Problemen und Beschwerden zu kämpfen gehabt. Was seinen Tod für den Sänger umso tragischer mache, ist die Tatsache, dass sich die beiden seit Beginn der Corona-Pandemie nicht gesehen hätten. Er kommt zu dem Schluss, dass man jederzeit nach seinen Freunde sehen sollte, da die meisten Leute ihre geheimen Beschwerden hätten. Dabei wären es laut Akon vor allem die Reichen und Berühmten, die die meisten solcher Probleme hätten:

"Wir setzen eine Fassade des Erfolgs auf, aber dahinter pasiert so vieles. Berühmte und reiche Menschen kämpfen mit mehr Problemen als arme Menschen. Kennst du den Spruch 'Mehr Geld, mehr Probleme'? Das ist wirklich so. Das ist wirklich so, also müssen wir uns gegenseitig kontrollieren, um sicherzugehen, dass alle gesund sind."

("We put on this facade of success but yet behind the face there's so much happening. The famous and the rich go through more issues than the poor. You know when they say 'more money, more problems'? That's a real thing. It's a real thing, so we gotta check up on each other and make sure everybody's sound.")

Das vollständige Interview kannst du dir hier anschauen:

Zum Ende des Interviews spricht Akon außerdem eine Empfehlung an Leute aus, die mit einer Drogensucht zu kämpfen haben. Demnach sollen sie am Besten einen anderen Weg finden, um ihre Probleme zu bewältigen. Er selbst würde sich den Herausforderungen, die ihm sein Leben stellt, jederzeit stellen, da sie einen sonst verfolgen würden.

Die Twitter-Reaktionen zu Akons Statement

Die Twitter-Gemeinde zeigt sich alles andere als begeistert von Akons Ansichten. Zwar wirkt auch sein Ratschlag für den Weg aus der Drogensucht ziemlich unbeholfen, es ist aber vor allem seine Aussage über die Probleme reicher Menschen, die auf Unverständnis stößt. Hier ein paar beispielhafte Tweets:

Das letzte öffentlichkeitswirksame Statement von Akon wurde deutlich positiver aufgenommen. Dort äußerte er sich zur Arbeitsweise von Eminem:

Rap als 9-to-5-Job: Akon über Eminems Studioroutine

Eminem ist offenkundig ein Fan klarer Abläufe: Wie es bei der Arbeit mit Slim Shady so zugeht, plauderte Akon (jetzt auf Apple Music streamen) einst in einem Interview aus. Seine Einblicke in zurückliegende Studiosessions mit Em erfreuen sich aktuell auf TikTok wieder größter Beliebtheit.


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