Kobe Bryants aufgemotzter Chevy Impala wird versteigert

Knapp ein Jahr nach dem Tod der Basketball-Legende Kobe Bryant wird nun ein Teil seiner Besitztümer durch das Auktionshaus Goldin Auctions versteigert. Unter den zu erstehenden Sachen befindet sich auch ein Chevrolet Impala aus dem Jahre 1963. Das aufgetunte Auto könnte bis zu 250.000 Dollar bringen.

Chevrolet Impala: Das Hiphop-Auto

Kaum ein Auto steht so sehr für Hiphop, wie der Chevrolet Impala. Eazy-E kaufte sich nach eigenen Angaben im Alter von bloß 13 Jahren einen Impala Baujahr 1964 und so wurde der Wagen schnell unsterblich in der Rap-Community.

"Cruisin' down the street in my '64"

Kobe Bryant besaß ebenfalls solch ein Auto. Allerdings wurde es ihm 2006 von seiner Frau Vanessa geschenkt. Sie ließ den Wagen bei der legendären Werkstatt West Coast Customs aufwerten, um ihn Kobe zu Weihnachten zu schenken. West Coast Customs dürfte den meisten wohl ein Begriff sein als die Tuning-Werkstatt aus der von Xzibit moderierten MTV-Serie "Pimp My Ride".

Kobes Chevy erhielt dabei nicht nur eine neue Lackierung, sondern wurde fast von Grund auf erneuert. Der Motor, die Hydraulik und das gesamte Innenleben wurden von WCC restauriert oder ausgetauscht.

Kobe Bryants Chevy Impala wird versteigert

2013 habe sich Mamba bereits von dem Auto getrennt. Kurz darauf wurde es durch das Auktionshaus Barrett-Jackson versteigert. Wer der neue Besitzer ist, ist nicht bekannt. Allerdings wohnt er wohl in Indiana, denn von dort aus muss der Höchstbietende das Auto nämlich abholen.

Das Nachrichtenportal TMZ will erfahren haben, dass es bereits einen ersten Bieter für den Wagen geben soll. Dessen Gebot belaufe sich auf 100.000 Dollar. Das Auktionshaus rechnet jedoch damit, dass der Impala für mehr als das doppelte über den Tisch gehen soll.

Hier könnt ihr euch das Auto anschauen:

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Akon: "Reiche Menschen haben es schwerer als arme"

Akon: "Reiche Menschen haben es schwerer als arme"

Von Leon Schäfers am 09.09.2021 - 12:55

Eines haben 50 Cent und Akon gemeinsam: Beide Musiker haben sich zu dem plötzlichen Tod von "The Wire"-Schauspieler Michael K. Williams geäußert. Und beide haben sich dabei einen Shitstorm eingefahren. Während Fifty den Tod als Promo für seine eigene Serie genutzt hatte, hat sich Akon im Zuge dessen zu einem etwas fragwürdigen Statement verleiten lassen.

Akon im TMZ-Interview über Probleme reicher Menschen

In einem kurzen Interview, das gestern auf dem YouTube-Kanal des Boulevardmagazins TMZ erschienen ist, wird Akon (jetzt auf Apple Music streamen) zu Michael K. Williams befragt. Der zum Zeitpunkt seines Todes gerade einmal 54-Jährige ist aktuellen Erkenntnissen zufolge an einer Heroin-Überdosis gestorben.

Akon erklärt zunächst, dass der Schauspieler ein guter Freund von ihm gewesen sei. Williams hätte, wie auch viele andere Prominente, privat mit vielen Problemen und Beschwerden zu kämpfen gehabt. Was seinen Tod für den Sänger umso tragischer mache, ist die Tatsache, dass sich die beiden seit Beginn der Corona-Pandemie nicht gesehen hätten. Er kommt zu dem Schluss, dass man jederzeit nach seinen Freunde sehen sollte, da die meisten Leute ihre geheimen Beschwerden hätten. Dabei wären es laut Akon vor allem die Reichen und Berühmten, die die meisten solcher Probleme hätten:

"Wir setzen eine Fassade des Erfolgs auf, aber dahinter pasiert so vieles. Berühmte und reiche Menschen kämpfen mit mehr Problemen als arme Menschen. Kennst du den Spruch 'Mehr Geld, mehr Probleme'? Das ist wirklich so. Das ist wirklich so, also müssen wir uns gegenseitig kontrollieren, um sicherzugehen, dass alle gesund sind."

("We put on this facade of success but yet behind the face there's so much happening. The famous and the rich go through more issues than the poor. You know when they say 'more money, more problems'? That's a real thing. It's a real thing, so we gotta check up on each other and make sure everybody's sound.")

Das vollständige Interview kannst du dir hier anschauen:

Zum Ende des Interviews spricht Akon außerdem eine Empfehlung an Leute aus, die mit einer Drogensucht zu kämpfen haben. Demnach sollen sie am Besten einen anderen Weg finden, um ihre Probleme zu bewältigen. Er selbst würde sich den Herausforderungen, die ihm sein Leben stellt, jederzeit stellen, da sie einen sonst verfolgen würden.

Die Twitter-Reaktionen zu Akons Statement

Die Twitter-Gemeinde zeigt sich alles andere als begeistert von Akons Ansichten. Zwar wirkt auch sein Ratschlag für den Weg aus der Drogensucht ziemlich unbeholfen, es ist aber vor allem seine Aussage über die Probleme reicher Menschen, die auf Unverständnis stößt. Hier ein paar beispielhafte Tweets:

Das letzte öffentlichkeitswirksame Statement von Akon wurde deutlich positiver aufgenommen. Dort äußerte er sich zur Arbeitsweise von Eminem:

Rap als 9-to-5-Job: Akon über Eminems Studioroutine

Eminem ist offenkundig ein Fan klarer Abläufe: Wie es bei der Arbeit mit Slim Shady so zugeht, plauderte Akon (jetzt auf Apple Music streamen) einst in einem Interview aus. Seine Einblicke in zurückliegende Studiosessions mit Em erfreuen sich aktuell auf TikTok wieder größter Beliebtheit.


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