Michael Jackson als Inspiration: IMMI erklärt sein Gesangstalent

In der neusten Folge HYPED Radio auf Apple Music ist Newcomer IMMI zu Gast bei Aria im Interview. Der junge Künstler überzeugt die Fans seit einiger Zeit mit seiner außergewöhnlichen Stimme und seinem Gesangstalent. Mit Aria spricht er darüber, welche Künstler ihn inspiriert haben und warum er sich kaum mit der deutschen Szene auseinandersetzt.

Michael Jackson als IMMIs Lieblingskünstler

Sein Track "Lockdown" steht aktuell auf YouTube kurz davor, die zwei Millionen Aufrufe zu knacken und auch sonst läuft es bei dem 25-jährigen Berliner musikalisch zurzeit bestens. Sein Name ist dabei übrigens eine Ableitung des Wortes Immigrant und dient gleichzeitig als Vergegenwärtigung der Probleme und Hürden, die damit einhergehen.

Als Aria in auf seine ganz eigene Art zu singen anspricht, erklärt IMMI (jetzt auf Apple Music streamen) im Interview, wie sich diese entwickelt habe. Er habe als jugendlicher wenig Deutschrap gehört aber immer gewusst, dass der Szene noch etwas fehle. Stattdessen habe er viel amerikanische Musik gepumpt. Allerdings nicht Post Malone, wie das Vibrato in seiner Stimme vielleicht vermuten ließe, sondern eher Artist wie The Weeknd oder sein Lieblingskünstler Michael Jackson.

"Aber wen ich am meisten feiere, ist halt Michael Jackson, [...] Und wenn du Michael Jackson hörst, dann hörst du eigentlich alle Künstler, die heutzutage In sind."

Als IMMI in jungen Jahren Pizzen und Burger auslieferte, habe er einfach angefangen, die Tracks von ihm mitzusingen. So sei er zum Singen gekommen. Anfangs habe das auch noch lange nicht so gut geklungen wie jetzt. Doch mit der Zeit kam auch die Übung und nun steht er bei Warner Music unter Vertrag.

Die ganze HYPED Radio Show dieser Woche könnt ihr euch hier HIER anhören:

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"Das ist auch eine Anti-Haltung": Marteria verteidigt New-Wave-Hiphop

"Das ist auch eine Anti-Haltung": Marteria verteidigt New-Wave-Hiphop

Von Till Hesterbrink am 19.10.2021 - 15:46

Marteria hat am Freitag sein neues Soloalbum "5. Dimension" veröffentlicht. Im exklusiven HYPED Videointerview auf Apple Music mit Aria spricht der Rostocker über den Entstehungsprozess seines neuen Werkes, das Leben im Corona-Lockdown und erklärt, warum niemand Hiphop als Jugendkultur etwas vorschreiben kann.

Marteria verteidigt New-Wave-Hiphop

Während des Interviews spricht Marteria (jetzt auf Apple Music streamen) darüber, dass er es für extrem wichtig hält, sich immer weiterzuentwickeln. Er könne aus diesem Grund auch die Leute nicht verstehen, die New-Wave-Hiphop verurteilen würden. Niemand hätte das Recht, einer Jugendkultur vorzuschreiben, was sie zu klingen habe.

Wohl mit Blick auf Lil Pumps kontroversen Breakout-Hit "Gucci Gang" führt Marteria aus, dass auch ein Song, bei dem der Künstler 70 Mal "Gucci" sagt, politisch sein kann und Kunst ist. Immerhin würden damit auch Emotionen transportiert und hervorgerufen.

"Das ist auch eine Anti-Haltung. Das ist wie eine Graffiti-Terrorline die Straße lang. Das ist natürlich absoluter Wahnsinn und alle sind angepisst, dass so eine schwarze Line die ganze Straße lang geht. Aber es ist trotzdem Kunst. [...] Es ist immer Betrachtungsweise, wie man etwas sieht. Manchmal lohnt es sich, ein bisschen noch mal drüber nachzudenken."

Er selber komme vor allem durch seinen mittlerweile 14 Jahre alten Sohn mit neuer Musik in Verbindung. Er freue sich immer, wenn dieser ihm Sachen zeigen würde, die er aktuell feiert, so wie OMG oder Yin Kalle. Diese Einflüsse hälfen ihm auch bei der Entstehung von Marteria- und Marismoto-Songs.

Das ganze Videointerview mit Marteria könnt ihr euch hier anschauen:

Marteria droppt neues Album "5. Dimension"

Nach gut drei Jahren ohne Veröffentlichung erschien am Freitag endlich Marterias neues Album "5. Dimension". Thematisch geht es dabei viel um das vermeintlich selbstzerstörerische Feierngehen und Partynächte, deren Ausgang noch unklar ist.

Auch darauf versucht Marten einen neuen Blickwinkel zu eröffnen: Ob es nicht eigentlich viel selbstzerstörerischer sei, jeden Tag um Punkt 18:00 Uhr am Küchentisch mit der Käsestulle zu sitzen und das Leben zu verpassen.

Das neue Album entstand unter anderem auch während der Zeit im Corona-Lockdown, die Marteria zu Teilen gezwungenermaßen auf Barbeidos verbrachte.

Hört hier in das Album rein:


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