also, ich wurde heute geweckt um wasser aus'm keller unseres nachbarhauses zuschöpfen. jaja, das grundwasser steigt und steigt und unsere keller saufen mit der zeit ab. und unser karré ist noch mit am besten dran in dresden. wohnen ca. 1km von der elbe entfernt.
was mich an der gesamten kastatrophe am meisten schockiert hat ist, das wesenstein total vergessen wurde. die menschen dort wurden weder gewarnt, noch hatte die notzentrale auf die hilferufe der einwohner reagiert. ich frag mich, wie soetwas passieren konnte. die menschen waren 3 tage im völligen chaos nur sich selbst überlassen. von den 50% was in dieser ortschaft noch steht sind ca. 50% nur zu retten. was geht in deutschland, war das wirklich nötig?
wenn ihr ähnliche erfahrungen habt oder eure gedanken nur teil haben lassen wollt, dann biete ich diesen eintrag als forum.
also, lasst euch freien lauf!
ps. momentan soll sich die lage in dresden entspannen, obwohl wir das bei unseren kellern nicht merken. achso, und alle, die auch sich im katastrophengebiet befinden sollten wirklich auf die wasserqualität achten.

danke an alle die unterstützung bieten, fleißig helfen und mit uns beten.
es ist einfach wahnsinn, was hier abgeht!

gebt die hoffnung nie auf!

Antworten

na das man von dir auch ma was hört
wenns auch echt nichts gutes ist

selbst wohn nur 10 km weg von Mühlberg
haben da richtig glück-denn hoff das es nicht bis zu uns kommen wird
aber die anderen nester rundrum wie tod!
überall laufen die pumpen denn bei jedem hier ist der keller voll

n paar von uns hängen nun in dd und riesa fest da es ja sonst keine weiteren wege über die elbe giebt

alles abgesperrt und rundrum jedes feld voll mit wasser
die leute könnem einem nur leid tun,
hoffe aber nur das der damm noch n paar tage hält

viel glück noch

also hier in chemnitz war es ja nicht so schlimm, es waren "nur" 2 straßen übel überschwemmt....ansonsten is das grundwasser so gestiegen,dass es halt in einige keller kam...aber ansonsten gab es hier nicht so viel...zum glück! die ganzen menschen in dd oder bitterfeld oder mühlberg un so sin echt arm dran!

lieber arm dran, als arm ab!

jaja, ist einfach zu krass! mich persönlich hat's bis freitag nicht so interessiert. bei mir war ja alles trocken. doch als ich dann selbst betroffen war, realisierte ich erstmal was hier überhaupt abgeht. ich mein schon allein, das in sachsen sicher mehr als 50.000 leute evakuiert wurden, reicht wohl aus um sich zu fragen, wesen haus oder wohnung von denjenigen nichts abbekommen hat.
ich denke allerdings, dass uns noch das schlimmste bevorsteht. die aufräumarbeiten beginnen soweit ja schon, doch droht uns jetzt noch'ne säuchengefahr, denn der schlamm der mitgespülst wurde ist hoch aggressiv, trocknet schnell und durch die hitze werden auch noch extrem die mücken angezogen. (und das zeug stinkt erst) einfach schrecklich!

lieben gruss an james

muß auch nochma

gestern nachmittag war ne freundin aus dresden bei mir!
sie hats da nicht mehr ausgehalten.
bei ihr vorm haus steht das wasser über die haustür und war da nun immer bei ihrem freund
der selbst schon n paar leute aufgenommen hatte-kein plats,keine sauberen sachen,nur gestank!
bin selbst voll froh das sich bei uns nun alles beruhigt!
und glaube das man das nicht richtig wahr nimmt wenn man nicht davon betroffen ist!
by


Zitat von tricia:
was geht in deutschland, war das wirklich nötig?

nun dann lass ich mal meine "leidensgeschichte" ab, auch wenn es mich bei weitem nicht so getroffen hat wie die leute im Osten...bei uns hatte es ja geregnet wie Sau und wir mussten nachts schonmal ausrücken, weil ein kleiner Bach über die "Ufer" getreten war...ganz toll...der Einsatz ging bis Früh um 11....mit aufräumen war die Einsatzkräfte dann so gg. 16 daheim...eigentlich wollte ich ja abends ins kino als dann um 18 rum mein Funkmeldeempfänger zum Hochwassereinsatz rief...GAAANZ toll...ich helf also der bei uns im dorf am meisten (zu diesem zeitpunkt) betroffen strasse und muss dann gegen 21:00 die Straße für verloren erklären und alle Einsatzkräfte zum Eigenschutz in andere Gebiete abziehen...zu diesem Zeitpunkt hab ich mir dann auch erstmal Gedanken über meine eigene Bude gemacht, die zu diesem Zeitpunkt ebenfalls bereits unter Wasser stand. Das meiste konnte man noch retten trotzdem ist das schlimmste das aufräumen...ich hab für 4-6cm Wasser rund ne Woche gebraucht...will ma für die im Osten nich hoffen, dass der Aufwand proportional mit dem Wasserpegel steigt :(

was die koordination der rettungskräfte angeht...es klingt schon komisch was du da erzählst...habt ihr im Dorf keine Feuerwehr? Weil eben die sollte sich mit dem Katastrophenzentrum (die die Leitung in solchen Einsätzen innehat) kurzschließen um weitere Maßnahmen zu überlegen und v.a. um dem Zentrum mitzuteilen welche Gemeinden denn alles betroffen sind

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ps. momentan soll sich die lage in dresden entspannen, obwohl wir das bei unseren kellern nicht merken. achso, und alle, die auch sich im katastrophengebiet befinden sollten wirklich auf die wasserqualität achten.

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