Was ist mit Hiphop passiert?

In dem neuen Track What Happened von Maino und Jadakiss wird der aktuelle Trap-Rap und die momentane Hiphop-Mode kritisiert. Da fallen dann Lines wie "New York got soft", "What happened to the East-Coast?" oder "N*ggas wearing skirts and you tell me that ist dope?". In dem Track werden Rapper wie 2 Chainz und Soulja Boy imitiert und behauptet, dass jeder der eine Rolex hat und ein paar billige Videos dreht ein Star werden kann. Unter den Kritisierten sind auch die Young Money-Künstler: "Young kids scream the Young Money letters."  Bei der Schuldfrage sind die beiden sich nicht sicher: "Is it 50 Cents fault?" 

"What the f*ck would Biggie do?" wird da zum Beispiel gesagt. War denn nun früher wirklich alles besser, oder gibt es nicht auch neue Talente wie Kendrick Lamar, die Hiphop "retten"? 

Was meinst du, sind die beiden nur verbittert, weil sie selbst weniger Hype haben als A$AP Rocky und 2 Chainz oder ist Rap zu weich und anspruchslos geworden? 

Antworten

Und wie HIP HOP ******** geworden ist.. Alle songs gehen um ********.. Ohne Flow oder Sinn.. Wo sind die Leute die noch 2Pac als vorbild nehmen oder Biggie.. Ist doch zum davonlaufen der ''NEWSCHOOL''!

Rap ist sicher nicht anspruchslos geworden - vielmehr Salonfähig. Das sieht man allein schon daran wieviel "white kids" sich auf den Konzerten von Kendrick, ASAP und Co. rumtreiben.

Vergleicht das mal hiermit: http://www.youtube.com/watch?v=3lr1_EGB-Hs&feature=youtu.be&t=2m10s

Dadurch dass auch andere Gesellschaftsschichten angesprochen werden, kommen auch andere Einflüsse dazu. Das endet dann in sehr poplastigen Sachen wie BoB's letzten Werken, oder halt in Richtung ASAP Rocky. Wobei Rocky nur das Pretty Face ist welches der ASAP Mob gesucht hat um die Szene zu erobern. Dahinter steht eigentlich ein gewisser ASAP Yams, ohne den ASAP nie soweit gekommen wäre.

Dazu findet man hier mehr: http://www.nytimes.com/2013/01/27/arts/music/asap-yams-partner-to-hip-hops-asap-rocky.html

Meiner Meinung nach bereichern Werke wie Rocky's "LONG.LIVE.A$AP" , aber auch "Yeezus" von Kanye West die Szene. Man muss es nicht mögen - in dem Falle von Yeezus tu ich es als Die-Hard-Kanye-Stan auch nicht so wirklich, da gefiel mir "MBDTF" viel besser - aber man muss einem Künstler, und das sind Musiker mal nun letztendlich - einfach zugestehen sich weiterzuentwickeln.Klar geht diese "WEITERentwicklung" im Ohr des Hörers oft nach hinten los, wie man an finde ich gut an dem Verlauf von Samy Deluxe Karriere sehen kann. Oder auch Nas, der aber dann mit "Life's Good" zu alter Stärke zurück fand. Dennoch: Das schlimmste für einen Künstler ist nunmal Stagnation.
Oder glaubt ihr, die Mona Lisa wäre auch nur annähernd so berühmt und wertvoll, wenn Picasso sie zweimal gemalt hätte? Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

-hardy

schreibt die manipulierte freimaurer / illuminati **********! Salonfähig.. Anspruchlos trifft es besser! Jeder ********* glaubt heutzutage er kann rappen wegen solchen *********en wie YMCMB!

Worum die Song´s im allgemeinen gehen ist garnicht so schlimm, es gibt vertreter jedes "Genre´s". Doch da werden eben nicht alle beleuchtet von den Medien. Ich vermiss im Ami-Rap die vielfältigkeit. Da Schein 5 Mc´s das wars alle anderen sind Dreck.

Auf die gesamte Hiphop-Szene bezogen ist Rap ja nicht wirklich schlechter geworden. Natürlich gibt es derzeit zahlreiche US-Rapper, die sehr kommerziell in Form von Trapmusik agieren. Man sollte aber neben dem Trapmusik-Monopol in den Medien nicht den anderen, real gebliebenen Teil des herkömmlichen Hiphops unter den Tisch fallen lassen. Das sind zum Beispiel Künstler wie Daz Dillinger, Kurupt, Hopsin, Obie Trice, Inspectah Deck von Wu-Tang, WC und viele weitere, die ihrem alten Style treu bleiben und nicht dem Mainstream zum Opfer fallen.

Rapper wie Lil Wayne, Drake, French Montana, Tyga und sonst wer, werden nicht nicht etwa von der langjährigen Hiphop-Fanbase, sondern viel mehr von den Leuten "ich höre alles was im Radio läuft" und Partyfanatikern gehypt.

Und die Aufgabe von den einschlägigen Hiphopmagazinen muss es sein, die o.g. "echten" Rapkünstler, die realen Hiphop aufrecht erhalten, mehr Aufmerksamkeit zu zollen und nicht einfach auszublenden, bloß weil sich kein anderes Magazin darauf fokussiert. Die Medien, also auch Hiphop.de, können da maßgeblichen Einfluss ausüben. Wer kennt denn zum Beispiel die Kollabo von Daz Dillinger und WC "Westcoast Gangsta ****", die vor einigen Monaten erschienen ist? Fast keiner! Und der Grund sind die Medien! Dieses Album ist nur so gespickt von dopem Westcoastsound. Hört euch doch beispielsweise einfach mal den Track "Stay Out The Way" ft. Snoop Dogg an...

Die Nennung von A$AP Rocky in dem Kontext versteh ich nicht. Auf seinem Debut befindet sich ein Posse Cut der mir Freudentrainen in die Augen getrieben hat. Der Beat ist hardcore eastcoast sample****, die Rapper kommen größtenteils ziemlich geil, obwohl sie alle junge Newcomer sind. Rocky, Yela, Kendrick, Bronson... und lauter Leute deren Namen ich noch nie gehört hab. Ich meine, Jadakiss ist ein geiler MC, aber die Ruff Ryders Ära ist halt vorbei. Die meisten Jungs, die um 2000 noch geilen NY-Sound gemacht haben, sind irgendwie raus. Oder haben sich angepasst. Die Dipset-Jungs sind irgendwie alle unterm Radar, DMX ist eigentlich nur in Haft oder auf TMZ. Nur die Wu-Tang-Jungs sind zum Teil noch am Start. Und gebt euch mal wie geil der Soundtrack von "The Man With The Iron Fists" ist. Mit neuem **** von Wu-Tang, Kool G. Rap, Kweli... da geht noch einiges. Von Ghostface kam auch was. Und Hardcore-Underground-Kram gibt es auch noch genug. Ill Bill war dieses Jahr mit was neuem am Start, mörder. Und, ich weiß, die sind ein harter Geheimtipp, aber: Pace Won & Mr. Green. Vom allerfeinsten. An der Ostküste geht noch einiges. Es ist nur eben gerade nicht so dominant in den Charts, weil der Süden gerade mit Trap-Rap irgendwie genauso die Krone hält wie NY mit dem Dipset, der Süden mit Crunk, LA mit dem G-Funk. Und die Leute passen sich halt an, wenn sie verkaufen wollen. Das ist glaube ich, was Jada und Maino hier bemängeln und damit haben sie nicht unrecht. Ist schon irgendwie lahm, wenn das einzige richtige Feature aufm Jay-Z-Album ausgerechnet Rick Ross sein muss. Trotzdem genieß ich gerade auf dem US-Markt die Vielfalt. Abgefahrene Newcomer wie Kendrick, A$AP Rocky, Macklemore (der zwar poppig, aber so unfassbar gehaltvoll und talentiert ist) und Tyler dominieren die Charts, erwachsene Spätwerke von Jigga und Joe Budden erfreuen mich als langjährigen Fan, kanyekse Exzentrik bringt Diskussionsstoff und ******* Pusha T bringt endlich ein Soloalbum das vermutlich DAS Highlight 2013 ist/wahr. Weezy und Ill Bill sind immer noch auf der Höhe ihres Schaffens und dann ist da auch noch diese hinreißende Mexikanerin Snow Tha Product die mit einem Mixtape mal eben jede Frau die je ein Mikro in der Hand gehalten hat (und auch einen großen Teil der männlichen Kollegen) demonstrativ an die Wand nagelt. Wenn ihr mich fragt ist US-Rap gerade ziemlich geil, man muss nur vielleicht mal in seiner Nische suchen. Und Jada, so geil ich ihn auch finde, ist glaube ich einfach nur vergrellt. 50 Cent hat es damals schon gesagt: "...Homie in New York *****s like your vocals / but that's only New York dog your ass is local..." Da hat er leider nicht ganz Unrecht. Und das ist sehr schade, weil Jada einer dieser ganz großen, unantastbaren Lieblingsrapper der Lieblingsrapper ist. Ich an seiner Stelle wäre/bin auch vergrellt, wenn dauernd Leute die kaum Skills vorweisen können die Charts dominieren und so viel Talent und Können ums musikalische Überleben kämpfen muss.

www.chrizzo.de

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