Kid Soul heißt mit bürgerlichem Namen Marcel Schulz. Nach einigen Namenswechseln hat er sich nun für den Künstlernamen „Kid Soul“ entschieden, da dieser so gut zu ihm passt, wie er selber beschreibt. Eine kindliche Seele müsse man sich im Leben bewahren, denn Kinder sähen in der Regel unvoreingenommen auf die Welt und gingen noch unverbraucht an die Dinge heran. Seele – die legt Schulz auch in seine Songs.

Sie handeln von seinem Leben, seinen Gedanken, seinen Gefühlen. Davon, dass man es nicht immer so leicht hat im Leben, dass man aber dennoch seinen Weg gehen sollte, aber auch davon, dass Gewalt keine Lösung ist. Die lehnt der 24-Jährige nämlich strikt ab. Die Beats und Sounds für seine Songs programmiert er selber. Zu Hause hat sich der Busecker ein kleines professionelles Studio eingerichtet, in dem er an seinen Songs feilt. Wie im Rap üblich, benutzt und bearbeitet er auch Samples: „Headfire“ etwa startet mit einem Zitat aus dem Kinofilm

„Matrix“.

„Gutes Taktgefühl“

Schon als Jugendlicher kam Kid Soul zur Musik. Er begann, Keyboard zu spielen, stand dann auch bei verschiedenen Schulaufführungen auf der Bühne. Zum Rappen kam er schließlich auch über die Clique in der Schule, rappen zu „lernen“, sei gar nicht schwer, dafür brauche man nur ein gutes Taktgefühl. „Da kommt man automatisch rein, wenn man die Musik hört“, sagt er. Er habe sich anfangs ausprobiert, für sich alleine geübt. Heute gehört der Sprechgesang zu seinem Alltag.

Die Initialzündung dafür gab ein Konzert von Bedo Black im Grünberger Jugendzentrum 2012. Fortan war für Marcel Schulz klar, dass er auch Rapper werden und in Blacks Fußstapfen treten möchte. Bedo Black habe ihm viel beigebracht und gezeigt, sagt er heute. Dafür ist der 24-Jährige sehr dankbar.

Seine Pläne? „Ich will es mit Ruhe und Bedacht angehen“, doch natürlich sollen auf die Single weitere Veröffentlichungen folgen. Auch kann er sich vorstellen, in Schulen aufzutreten, denn seine positive Botschaft möchte er besonders an Jugendliche weitergeben, die es nicht so leicht haben im Leben, um ihnen Kraft und Motivation zu geben, ihren Weg zu gehen. So wie es die Musik bei ihm getan hat.

Die Texte handeln von seinem eigenen Leben, schneiden aber auch gesellschaftliche Themen an. Dass es viele negative Dinge gibt wie Mobbing oder globale gesellschaftliche Themen wie Krieg, lassen Marcel Schulz alias „Kid Soul“ aus Buseck nicht unberührt. „Nicht immer ist alles nur cool im Leben“, sagt der Busecker. Trotz allem habe er sich eine Kinderseele bewahrt und sieht es als wichtig an, einen unvoreingenommenen Blick auf die Welt zu werfen.

Der 24-Jährige hat unter dem Thema „Rap gegen Gewalt“ sein Debüt-Album „Headfire II“ produziert. Bereits Mitte März erschien seine erste Single „Headfire“. Beide sind bei Amazon erhältlich. Zum Rappen kam Marcel Schulz durch ein Konzert des Rappers „Bedo Black“ in einem Jugendclub in Grünberg. Die Auftritte von „Bedo Black“ und seine Fähigkeiten, „die Kids zu motivieren“, beeindruckten Schulz, sodass er beschloss, in dessen Fußstapfen zu treten.

Danach begann er langsam, sich selbst etwas aufzubauen. In seinem kleinen Studio in Buseck fing er an, seine Beats zu produzieren. „Dafür stehe ich durchaus auch mal nachts um 2 Uhr auf“, berichtet er. Bereits als Jugendlicher kam Schulz mit der Musik in Kontakt und begann, Keyboard zu spielen. Es folgten ein paar kleine Auftritte in der Schule.

Jetzt ist der Sprechgesang aus seinem Alltag nicht mehr wegzudenken. Mittlerweile wird er dabei von vielen Freunden unterstützt, die ihm zum Beispiel bei der Vermarktung seiner Musik helfen, Fotos machen oder sich um Grafikdesign kümmern. Das Logo „Kid Soul“ lehnt sich dabei an das von „Bedo Black“ an, denn schließlich bleibt dieser sein großes Vorbild. Gemeinsam gaben die beiden ein Konzert in Großen-Buseck und bekamen dafür positive Rückmeldungen.

Gefühle ausdrücken

In den Texten seine Gefühle auszudrücken, ist Marcel Schulz sehr wichtig. Beispiele dafür sind Songs wie „Ich kann nicht mehr schlafen“ oder „Keiner war da“, die Traurigkeit, Verzweiflung und Einsamkeit zum Ausdruck bringen. Mit dem Cover-Song „Nie wieder“ von Bushido erinnert sich der Rapper an seine eigene nicht ganz so positive Vergangenheit und daran, dass er nie dorthin zurück möchte. „Die Musik gibt mir Halt und ermöglicht mir einen positiven Blick in die Zukunft“, erzählt er.

2017 will er seine Karriere weiter voranbringen. Unter anderem plant er ein Buch über seine Lebensgeschichte und will sein eigenes Label „Urban“ weiterentwickeln.

Einen Einblick in sein Schaffen kann man auf seiner Webseite " www.K1DSOUL.com " sowie auf seinem YouTube-Blog bekommen .

Antworten

Das ist meine alte Biografie ich bitte diesen Benutzerkonto zu löschen mit den anderen Songs auch , Weil ich mich mal mit Facebook angemeldet habe , Was jetzt aber nicht mehr geht

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