Takeoff von den Migos wegen Vergewaltigung angezeigt

Dem Migos-Mitglied Takeoff wird vorgeworfen, eine Frau im Juni dieses Jahres während einer Party in Los Angeles vergewaltigt zu haben. Die Frau behauptet, Krankenhausmitarbeiter würden ihre Geschichte beweisen können und das Los Angeles Police Department hat eine Untersuchung zu dem Fall bestätigt. Takeoff ließ über seinen Anwalt verlauten, dass er jegliche Vorwürfe abstreitet.

Takeoff angeklagt wegen Vergewaltigung

Wie berichtet wird, soll die Tat auf einer Party des Produzenten DJ Durel stattgefunden haben, auf welcher Takeoff und die unbekannte Frau eingeladen waren. Nach ihren Angaben habe Takeoff sie die ganze Nacht angestarrt, wodurch sie sich äußerst unwohl fühlte. Als sie dann mit einem anderen Mann nach oben in ein Zimmer gehen wollte, stritt sich Takeoff angeblich mit besagtem Mann. Takeoff soll ihr daraufhin ins Zimmer gefolgt sein und habe sie wohl erst gegen ihren Willen angefasst und dann vergewaltigt.

Kurz darauf soll die Frau ins örtliche Krankenhaus gefahren sein, um Beweise sichern zu lassen. Dort sollen wohl physische Beweise für eine Vergewaltigung gefunden worden sein, welche dann an die zuständige Polizeidirektion weitergeleitet wurden. Eine Untersuchung durch das Los Angeles Police Department wurde mittlerweile eingeleitet. Jedoch ließ der Anwalt der Frau verlauten, dass das LAPD sich seit Juni nicht bei der Klägerin gemeldet habe. Aus diesem Grund habe seine Klientin mittlerweile das Vertrauen in die Untersuchung verloren.

Takeoff bestreitet die Vorwürfe

Takeoffs Anwalt gab derweil bekannt, dass sein Mandant jegliche Vorwürfe abstreitet. Viel mehr stecke hinter dem Ganzen eine Masche, um an Takeoffs Geld zu kommen. Die klagende Frau fordert Schadensersatz für die Tat. Der Anwalt führt außerdem Takeoffs ruhige Persönlichkeit als Begründung dafür an, dass sein Mandant zu so etwas nicht fähig sei.

"Takeoff ist bekannt für sein künstlerisches Talent aber auch für seine ruhige, reservierte und friedliche Persönlichkeit. In diesem Fall machen diese Persönlichkeits-Aspekte ihn zum Ziel eines offensichtlich ausbeuterischen Plans, um ihn um sein Geld zu erleichtern."

("Takeoff is renowned for his artistic talent as well as his quiet, reserved and peaceful personality. In this instance, those known personality traits have made him a target of an obvious exploitative money grab.")

Takeoff ist nach Common der zweite Künstler dieser Woche, dem unter anderem sexueller Missbrauch vorgeworfen wird. Zweiterer soll angeblich sexuelle Handlungen mit Jaguar Wright, einer Sängerin aus Philadelphia, durchgeführt haben, als diese eigentlich am Schlafen war.

Die Migos haben aktuell noch mehr rechtlichen Ärger, um den sie sich Sorgen müssen:

Migos verklagen ihren eigenen Anwalt auf mehrere Millionen Dollar

Die Migos und das Label Quality Control Music waren lange Zeit so etwas, wie das Traumpaar der Szene - doch aktuell hängt der Haussegen schief. Grund dafür scheint der geteilte Anwalt Damien Granderson sein, welcher die Migos um mehrere Millionen Dollar betrogen haben soll.

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Kommentare

Vergewaltigung ist echt was schlimmes das streite ich nicht ab, aber diese geldgeilen Weiber die gefühlt jeden Promi dessen bezichtigen ist einfach nur lächerlich. 1. Hat Takeoff das wohl kaum nötig 2. Wie schon im Text steht, er ist ein ruhiger, lieber und ordentlicher Kerl, er könnte sowas nicht machen 3. Sobald ein 'Opfer' Schadensersatz fordert, ist es ein Zeichen das es nur um Geld geht. Ein richtiges Opfer würde doch kein Geld nehmen? Hoffe die alte wandert für diese Lüge ein :)

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Aggro Berlin vs. Bushido: Ermittlungen wegen räuberischer Erpressung

Aggro Berlin vs. Bushido: Ermittlungen wegen räuberischer Erpressung

Von Paul Kruppa am 29.04.2021 - 10:34

Die Staatsanwaltschaft Berlin ermittelt gegen Bushido und seinen früheren Geschäftspartner Arafat Abou-Chaker. Der Vorwurf: schwere räuberische Erpressung. Wie der Spiegel berichtet, ist eine Anzeige der Aggro Berlin-Gründer ausschlaggebend.

Aggro Berlin-Gründer & Bushido mit unterschiedlichen Angaben zur Trennung

Nach Informationen des Spiegels haben Eric Remberg (Specter), Jens Ihlenfeld (Spaiche) und Halil Efe ausschließlich gegen Bushido Anzeige erstattet. Diese sei am 16. März erfolgt. Ein paar Wochen später sei auch Arafat Abou-Chaker von der Staatsanwaltschaft als Beschuldigter angeführt worden.

Gegenüber dem Spiegel bestätigten die Aggro Berlin-Gründer offenbar, dass es sich bei ihrer Anzeige um ein Ereignis dreht, das 17 Jahre zurückliegt. 2004 verabschiedete sich Bushido von dem legendären Deutschrap-Label. Über die Umstände der damaligen Vertragsauflösung existieren abweichende Erzählungen.

So schildert Aggro Berlin eine Begegnung mit circa sechs Männern im Studio. Einer dieser Männer habe ein "machetenartiges Messer" dabei gehabt. Unter Androhung von Gewalt soll die erforderliche Unterschrift von Specter unter den Auflösungsvertrag erzwungen worden sein. Mit der gleichen Methode habe die Bushido-Seite eine Unterschrift von Spaiche erwirkt. Halil Efe soll noch einen Schlag ins Gesicht bekommen haben, bevor er das türkische Wort für "Nein" auf das Dokument schrieb. Diese Informationen gehen aus Unterlagen hervor, auf die sich der Spiegel beruft.

Bushido Sicht der Dinge weicht davon ab. Er soll an einem Prozesstag im vergangenen August jener Darstellung entschieden widersprochen haben: "Alles völliger Bullshit." Es sei falsch, dass sechs Männer im Studio gewesen sind. Ebenfalls habe es die Machete nicht gegeben. Der EGJ-Boss und Arafat seien "ganz allein" vorstellig geworden. Arafat Abou-Chaker habe dabei jedoch "mit Nachdruck die Unterschrift einfordern müssen", wie es beim Spiegel weiterhin heißt. Auch eine Ohrfeige gegen Halil Efe habe demnach stattgefunden. Gegen einige Angaben von Bushido zum Ablauf der Trennung wollten die Aggro Berlin-Gründer bereits in der Vergangenheit eine Unterlassungserklärung erwirken.

Aggro Berlin-Gründer gehen juristisch gegen Bushido vor

Die Gründer von Bushidos ehemaligem Label Aggro Berlin wehren sich gegen diverse Aussagen des Berliner Rappers.

"Es geht immer um geschäftliche Interessen", sagte der Anwalt von Arafat Abou-Chaker dem Spiegel zufolge zu den aktuellen Ermittlungen. Außerdem soll der Jurist erklärt haben: "Ich gucke es mir in Ruhe an und werde es zersägen."

Der Spiegel weist darüber hinaus daraufhin, dass schwere räuberische Erpressung erst nach 20 Jahren verjährt. Fler kommentiert die Berichterstattung um seinen ehemaligen Weggefährten auf Twitter ebenfalls mit diesem Hinweis auf das geltende Strafrecht.


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