Manuellsen vs. Animus: Reaktionen im Überblick

Donnerstagabend verbreitete sich ein Video im Netz, in dem zu sehen ist, wie Manuellsen mit Anderen auf Animus losgeht, der schließlich offenbar ohnmächtig zurückbleibt.

Was nun? Nicht berichten? Eine Anti-Gewalt-Kolumne schreiben? Beides nicht das Wahre in diesem Fall, also werfen wir einen Blick darauf, wie Medien und Fans reagieren, wenn ein Rapper einen anderen angreift.

Manuellsen vs. Animus: So reagiert die Szene

Deinupdate hat entweder mittlerweile neues Personal oder den Klappentext eines Journalismusbuchs gelesen. Sie zeigen das Video nicht und haben auffallend wenig Bock, sich an Gewalt aufzugeilen. Es wird widerwillig beschrieben, was man sieht, der Artikel schließt mit: "Wie auch immer: Am Ende herrscht jetzt Frieden und das ist das[,] was zählt." So hätten wir es an einem schlechten Tag auch gemacht.

Wo die Skrupellosigkeit geblieben ist? Bei raptastisch zum Beispiel. Aber auch nur zum Teil, to be fair. Hier wurde das Video in den hauseigenen YouTube-Kanal geladen. Allerdings nur zum Teil – vor der Schlägerei ist Ende. Dafür kann man mittlerweile erfahren, was Manuellsens Frau davon hält (Spoiler: sie liebt ihn nicht für seine Tat, aber dafür, dass er es aus Liebe getan hat).

Memo Rapcheck titelt erst "Erwischt! MANUELLSEN soll Animus zerstört haben!" und, nachdem Video des Vorfalls bekannt wird: "Eskalation: MANUELLSEN erwischt ANIMUS & schlägt ihn | Beef eskaliert komplett !" [sic]. Nummer 1 geschmacklos, Nummer 2 reißerisch, aber sachlich richtig? Sieht man eigentlich eindeutig, dass es Manuellsen ist, der zuschlägt? Das könnte schließlich strafrechtlich eine entscheidende Frage sein. Das komplette Video will auch er nicht zeigen. Immerhin.

Ein beachtliches Ausmaß Sensationalismus finden wir bei BRN Deutschrap: Zuerst das komplette Video – samt des demütigenden Thug-Lifge-Memes am Ende – als News auf YouTube veröffentlicht, dann eine auf über zehn Minuten gedehnte Analyse dazu, wer genau Animus ausgeknockt haben soll. 

Die Mainstreammedien sind bisher nicht dabei. Google platziert die Boulevardplattform extratipp.com weit oben: "Hells-Angels-Rapper Manuellsen prügelt Bekannten bewusstlos - Video aufgetaucht!". Nebenbei soll mutmaßlich ein Krieg zwischen Arafat und Twin herbeigeschrieben werden. Ein Volksfest der Ehrenlosigkeit. 

Bei den Kollgen von 16bars, der Juice, rap.de und Backspin wird nicht berichtet.

Die Vice will festgestellt haben, dass Manuellsen durch seine gewaltsame Reaktion als Verlierer des öffentlichen Streits dasteht. Was man an den Kommentaren unter den Uploads erkennen soll. Der Autor schafft es sogar, der Story ein halbwegs positives Fazit abzugewinnen. Chapeau!

"Wenn Manuellsen aus seiner Sicht ehrenhafte Aktion etwas Gutes hat, dann sind es die Reaktionen der Zuschauer. Sie sollten zur Pflichtlektüre für alle Rapper werden, bevor sie mal wieder mit Rockern, kriminellen Mitgliedern von Großfamilien oder bloßen Kneipenschlägern im Rücken ihre Konkurrenz besuchen."

Deutschrap-Beef hat keine Gewinner mehr (Meinung)

Wisst ihr noch, 2016? Fler gegen Kollegah! Ein Wendepunkt für deutschen Rap-Beef?

Tatsächlich finden sich unter den Topkommentaren vorwiegend User, die das Verhalten verurteilen. Nicht wegen der Gewalt generell, sondern weil mehrere Männer gleichzeitig auf Animus losgehen. Insofern wäre es schön, annehmen zu können, dass manche aus dieser Geschichte etwas lernen können.

Das ist allerdings nur die halbe Wahrheit. Denn leider gibt es auch die verwirrten Zyniker, die sich darüber lustig machen, dass Animus am Ende bewusstlos zu sein scheint. Einigen muss man auch zugute halten, dass sie mit Produzent Gorex fühlen, der (nicht unbedingt als Bilderbuch-Hayvan) erst auf der Treppe zwischen den Gegnern steht und dessen Studio kurz danach zur Szenerie für die Gewalt wird.

Unbeteiligte Rapper zeigen bislang öffentlich kein Interesse an der Story.

Gewalt im Rap: Berichten oder schweigen?

Sollte man gar nicht berichten, wenn Rapper sich schlagen anstatt zu rappen? Sollte die Tagesschau verschweigen, wenn sich Gottschalk und Jauch hauen (Fiktion! Satire!!!)? Sollte man immer wieder das offensichtliche schreiben und der Ansicht widersprechen, dass Gewalt nötig sei, um die Ehre wiederherzustellen? Niemand hat irgendeine Ehre verloren und Gewalt macht's selten besser.

Sollte man erst nicht berichten und dann großkotzig das Werk der arbeitenden Kollegen anderer Magazine bewerten? Fragen über Fragen. Wir haben tatsächlich auch schon mal auf's Maul bekommen und wünschen Animus von ganzem Herzen, dass es ihm gesundheitlich gut geht und dass er sich im Klaren ist, dass er nicht einen Millimeter seiner Würde verloren hat. Möge der Zuschauer etwas daraus lernen und jeder Beteiligte ohne schlimme Konsequenzen aus der Nummer herauskommen!

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Kommentare

Findet ihr von Hiphop.de das nicht ein bisschen scheinheilig jetzt mit dem Finger auf Andere zu zeigen? Lebt ihr nicht auch von diesem Asi-Rap wo sowas nunmal passiert? Habt ihr nicht z.B. einem absolut ekelhaften Menschen wie Arafat Abou Chaker hier sogar mit einem Rieseninterview eine Plattform gegeben, obwohl der gute Mann wesentlich Schlimmere Sachen auf dem Kerbholz hat, als mal ein Großmaul wegen etwas Beef weggeklatscht zu haben?

Wenn euch sowas wirklich stört und ihr sowas anprangert, dann macht keine Interviews mehr mit Rappern mit irgendeinem Inzest-Klan im Rücken. Oder Leuten die in MCs wie den Hells Angels aktiv sind. Sowas passiert täglich...und Schlimmeres. Aber wenn man kein Video davon unter die Nase gerieben bekommt, kann man das natürlich gut ignorieren gell?

Hey, erstmal korrekt, dass du deine Kritik äußerst, ohne uns zu beleidigen. Leider nicht selbstverständlich heutzutage – appreciated.

Also wir trauen unseren Lesern und Zuschauern durchaus zu, sich selbst ein Bild von den Aussagen und der Person eines Herrn Abou-Chaker zu machen – genau wie von Rappern, mit denen wir in unseren Interviews sprechen.

Hier berichten wir über ein relevantes News-Thema aus der Rapwelt, das nichts mit Musik zu tun hat. Ja, auch davon leben wir, auch wenn es nur ein kleiner Teil von dem ist, was wir als Hiphop.de so tun.

Warum wir den Pressespiegel als Form dafür gewählt haben, erwähnen wir auch im Text. Sollen wir nicht berichten? Das Offensichtliche, dass Gewalt ***** ist und jeder Mensch selbst entscheiden sollte, wie er sich wo zeigt, nochmal in einem Extraartikel betonen? Die Reaktionen von Kollegen zusammenzustellen, ist für uns ein vollkommen legitimes Mittel. In und zwischen den Zeilen liest du ja trotzdem auch, was unsere Haltung dazu ist.

Peace!

Chef vom Dienst, ok!

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Der wandelnde Skandal: Kodak Blacks Kampf mit der Realness

Der wandelnde Skandal: Kodak Blacks Kampf mit der Realness

Von Michael Rubach am 23.05.2019 - 17:26

Wenn jemand mehrfacher Gold- und Platin-Rapper ist und trotzdem fast niemand über die Musik spricht, läuft irgendetwas schief. Nicht nur hierzulande fallen Rapper häufig auch durch Taten auf, die nichts mit ihrer Kunst zu tun haben. Kodak Black steckt alle deutschen Künstler jedoch mühelos in die Tasche – und das ist weniger ein Kompliment als eine bloße Diagnose.

Ob Respektlosigkeiten gegenüber der trauernden Witwe von Nipsey Hussle, Streit mit Lil Waynes Familie, der seit jeher gewagte Vergleich mit Biggie und 2Pac oder der permanent brodelnde Konflikt mit dem Gesetz – Kodak Black füllt die amerikanischen Hiphop-Portale mit Leichtigkeit. Der 21-Jährige lieferte allein in den letzten Monaten mehr Erzählstoff, als in einer mehrteiligen Biografie Platz hätte.

Kodak Blacks Tour mit Hindernissen

Das Rolling Loud Festival musste kürzlich ohne Kodak stattfinden, obwohl er als Act gebucht war. Der Grund: Die Polizei nahm ihn fest. Um Handfeuer-Waffen kaufen zu können, soll Kodak die Anklage wegen einer angeblichen Vergewaltigung verschwiegen haben. Nach einer Zahlung von 550.000 Dollar wurde Kodak nach einem Bericht der Associated Press auf Kaution entlassen und unter Hausarrest gestellt. Inzwischen hat die Justiz ihn erneut hinter Gitter geschickt – wieder geht es um Waffen. Eine erneute Freilassung auf Kaution stuften Bundesanwälte gegenüber dem Portal TMZ als zu risikobehaftet ein.

Strike At Me‼️

157.6k Likes, 3,636 Comments - The Big Stepper (@kodakblack) on Instagram: "Strike At Me‼️ "

Schon im Vorfeld des Rolling Loud Festivals lief das Tourleben von Kodak Black nicht gerade reibungslos ab. Drei Gigs in Kanada mussten abgesagt werden. Kurz zuvor verhafteten Beamte Kodak an der kanadisch-amerikanischen Grenze wegen Waffen- und Marihuana-Besitzes. Dies geschah, nachdem das Team von Kodak den Rapper als vermisst gemeldet hatte. Er tauchte nämlich nicht zu seiner Show in Boston auf. Im Nachhinein erklärte Kodak sein Fehlen auch damit, dass sein Navi ihn auf eine falsche Route geschickt habe und es nur deswegen zu der Verhaftung an der Grenze gekommen wäre.

Auch der Tourbus von Kodak ist schon in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Polizei durchsuchte das Fahrzeug, während er in Washington auf der Bühne stand. Laut eines Reports von The Blast stellten die Beamten wiederum Waffen sicher. Kodak konnte jedoch keine zugeordnet werden.

Kodak Black & seine Reaktion auf Nipsey Hussles Tod

Der Mord an Nipsey Hussle war ein schwerer Schicksalsschlag für die gesamte US-Szene. Selbst dem ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama war es ein Anliegen, persönliche seine Anteilnahme auszudrücken. Nur Kodak Black sah den Tod von Nipsey Hussle aus einer ganz anderen und sehr eigenen Perspektive. Er äußerte sich in einer Instagram-Live-Session nicht sonderlich feinfühlig zum Witwen-Status von Nipsey Hussles Frau Laurel London. Viele legten ihm diese Kommentare als makabren Flirt aus. Ein Shitstorm folgte.

T.I., der als einer der ersten Rappromis auf diese Äußerungen von Kodak reagierte, entfernte seinen jüngeren Kollegen aus seinem "Museum of Trap Music". Kodak scherte sich wenig um diese Degradierung und antwortete, dass T.I. nur sauer sei, weil er nicht zuerst solche Moves bei Nipsey Hussles Witwe unternommen habe. Daraufhin lieferte T.I. eine Preview zu einem Disstrack. Woraufhin wiederum Kodak mit dem vollständigen Track "Expeditiously" konterte.

Doch nicht nur T.I., sondern auch The Game und Radiolegende Big Boy bewerteten Kodak Blacks Verhalten als massive Respektlosigkeit. Letzterer verbannte die Musik von Kodak aus dem Radioprogramm. Die in Los Angeles ansässige Station Power 106 entfernte die Songs von Kodak Black ebenfalls aus der Rotation.

Justin Credible on Twitter

We stand with the family of Nipsey Hussle and are appalled by the disrespectful and poor comments made by Kodak Black. With that, Power 106 will not support Kodak Black's music. #LongLiveNip

Vergleich mit Biggie & 2Pac: Kodak Black sucht das Rampenlicht

Relativ leicht in den Fokus der Medien gerät ein Rapper, wenn er sich mit Legenden wie 2Pac und Biggie vergleicht. Kodak Black hat diesen Kniff angewandt und betonte in seiner Rapkarriere mehrfach, dass er besser als 2Pac und Biggie sei. Auch ein Tape mit dem Titel "Lil B.I.G. Pac" brachte Kodak 2016 auf den Markt. Er erklärte im März 2019 nochmal, warum er davon überzeugt ist, über den verstorbenen Raplegenden zu stehen:

"Tatsächlich bin ich besser als diese N**ga [2Pac und Biggie]. Wisst ihr warum? Weil ich lebe, was ich rappe. Diese N**ga waren auf einmal nur Legenden, weil sie gestorben sind."

Lebende US-Koryphäen wie Sticky Fingaz hatten ebenso schon das wenig schmeichelhafte Vergnügen, mit Kodak in Streit zu geraten. Kodak behauptete, er habe den Onyx-Member geschlagen und versucht auf ihn zu schießen – die Energie von Sticky habe ihm nicht gefallen. Namen wie 50 Cent oder Young M.A. tauchten fast beiläufig in Kodaks Beef-Historie der letzten Monate auf. Wer nicht tagtäglich US-Seiten checkt, kommt da schnell nicht mehr hinterher.

Auch auf anderen Ebenen setzte Kodak in letzter Zeit Akzente. Eine sowieso schon ziemlich auffällige Frisur noch zusätzlich extravagant einzufärben, spricht dafür, dass es jemand liebt, die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Man muss nicht viel herumraten, um darauf zu kommen, wer zu diesem Mittel gegriffen hat.

Sick I Came Buffs

299.1k Likes, 4,279 Comments - The Big Stepper (@kodakblack) on Instagram: "Sick I Came Buffs "

Wer denkt, Kodak würde irgendwann mal einen Gang runterschalten, der irrt. Er zelebriert seine öffentlichen Auftritte ohne Rücksicht auf seine Außenwirkung. Vor, nach und während eines Gerichtsprozesses hat man schon öfter Angeklagte gesehen, die ihr Gesicht abschirmen. Wo oftmals Hefter, Ordner oder Zeitungen zum Einsatz kommen, nutzte Kodak einfach bündelweise Scheine, als er mal wieder eine Polizeistation verließ.

7 Eyewitness News on Twitter

UPDATE: Kodak Black has posted bail. He used a fan of cash to hide his face from our camera. https://t.co/AlCrhYZAor https://t.co/NaRGHNG9Em

Kodak Blacks Story mit Lil Wayne

Selbst vor Artists, mit denen er schon gemeinsam Musik veröffentlichte, machte Kodak in den letzten Monaten nicht halt. So disste er Lil Wayne, mit dem er für den Track "Codeine Dreaming" zusammenarbeitete, offenbar bei einer Club-Show. Auf US-Portalen war zu lesen, dass er Lil Wayne dort unter anderem als "Made" bezeichnet habe. Auch Folgendes soll adressiert an Lil Wayne aus Kodaks Mund gekommen sein: "Du hättest sterben sollen, als du noch ein Baby warst."

Das rief Lil Waynes Tochter Reginae Carter auf den Plan. Diese verteidigte ihren Vater und forderte Respekt ein. Kodaks Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Zwar ruderte er in Sachen Lil Wayne einen Schritt zurück, aber ging in puncto Beleidigungen auch wieder mehrere Schritte nach vorne. Lil Waynes "kahlköpfige" Tochter solle sich nicht einmischen. Nach dieser Entgleisung schaltete sich die Mutter von Reginae Carter ein. Sie schleuderte Kodak über Social Media ein beherztes "Boy F*ck You" entgegen.

Drake und J. Cole als Fans: Kodak Blacks andere Seite

Zu all den Kuriositäten im Leben des Kodak Black mischt sich regelmäßig der Versuch, das eigene Image positiv aufzuladen. So plante er offenbar, die Gage seines zwangsläufig verpassten Rolling Loud Auftritts zu spenden. Auch bot Kodak Medienberichten zufolge an, die Kosten für die Beerdigung eines jungen Mannes zu übernehmen, der sich einem Schulattentäter in den Weg stellte. Außerdem fällt der junge Rapstar auch immer wieder dadurch auf, dass er sich für Bildungsprojekte und im Chartity-Bereich engagiert.

Musikalisch hat Kodak diesen ganzen Wahnsinn um seine Person sowieso kaum nötig. Drake hielt sein Album "Dying To Live" für eines der besten der letzten fünf Jahre. Trotz des zarten Alters von 21 ist Kodak schon seit einem halben Jahrzehnt eine feste Größe des US-Raps. Seine Doppelplatin Single "No Flockin" erschien im Jahr 2014 und diente außerdem als Flow-Blaupause für Cardi Bs "Bodak Yellow". Der Hit "Tunnel Vision" samt dem Album "Painting Pictures" sowie das folgende "Project Baby 2" bescherten ihm den endgültigen kommerziellen Durchbruch. 

Das aktuelle Album "Dying To Live" hat mit "Zeze" eine Dreifach-Platin-Single vorzuweisen. An künstlerischen Ausrufezeichen mangelt es Kodak wahrlich nicht. Selbst wenn Kodak auch den Erfolg seines letzten Albums wieder in ein eigenartiges Licht rückte. Die Features mit Lil Pump und Juice WRLD seien ausschließlich für das Streaming-Geschäft entstanden, wie Kodak im Interview bei 103.5 TheBeat einräumte. Auf rein künstlerischer Ebene haben ihn diese Kollabos nicht sonderlich begeistert.

Eventuell bringt ein Auszug von J. Coles Track "Middle Child" das Kodak-Problem recht treffend auf den Punkt. Es ist ein Problem, da es nicht in Kodaks Interesse sein kann, ständig zwischen Knast und Karriere zu pendeln. Doch das Gegensteuern scheint schwierig. Da ist einfach jemand, der mit Haut und Haar er selbst ist und wohl nie gelernt hat, innerhalb der gesellschaftlichen Normen zu funktionieren. Einfach ein Junge aus den Projects, der ständig mit den Konsequenzen seiner geradezu überschäumenden Realness umgehen muss:

"Had a long talk with the young n*gga Kodak / Reminded me of young niggas from 'Ville / Straight out the projects, no fakin', just honest / I wish that he had more guidance, for real"


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