Fard: “Alter Ego II“, Rap im Wandel, KMN Gang, Trendsetter & Mitläufer (Interview) #waslos

Wirklich weg war F. Nazizi nicht - “BFHFA“ wurde grade erst 15 Monate alt. In der schnelllebigen Streaming-Ära fühlen sich solche Zeitspannen aber immer länger an.

Seitdem hat Deutschrap sich verändert: KMN hat übernommen, Afro Trap mehr Inflation gesehen als verdammte Fidget Spinner und Rap ist noch mehr Pop als 2016. Jede Menge Gesprächsstoff für Fard und Rooz. Was nervt ihn an Trends? Wen und was feiert er? Was muss aufhören und wo sieht er sich selbst in dieser Szene?

Außerdem geht es darum, wie man einem sieben Jahre alten Album einen würdigen Nachfolger schenken kann. Tipp: Wenn man sich selbst treu bleibt, ist die Herausforderung zwar groß, aber machbar.

Es gibt auch wieder etwas zu gewinnen, also bleibt bis zum Ende dran! (Cheater erkennt Rooz an der Handschrift)

30.01.2018 - 17:43

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Jack Orsen räumt mit Lügen in seinem Wikipedia-Artikel auf

Jack Orsen räumt mit Lügen in seinem Wikipedia-Artikel auf

Von Djamila Chastukhina am 15.05.2021 - 15:17

Jack Orsen gehört als Mitglied der Rapgruppe M.O.R. (die Masters of Rap) zu den Pionieren des deutschen Battleraps. Weitere bekannte Mitglieder der 1996 gegründeten Gruppe waren unter anderem Kool Savas, Melbeatz, Fumanschu und Taktloss.


Jack Orsen korrigiert seinen erfundenen Lebenslauf

Nach über 17 Jahren gab es ein Comeback von Jack Orsen: Am 16. April releaste er sein Album „Raproboter“, welches zahlreiche Features von (ehemaligen) M.O.R. Mitgliedern beinhaltet. Vor einigen Tagen sprach er in einem Interview mit Rooz nicht nur über sein nostalgisches Comeback. Im Gespräch räumt er auch mit frei erfundenen „Fakten“ über sich auf, die er vor vielen Jahren selbst auf Wikipedia veröffentlicht hat und welche teilweise bis heute noch auf der Webseite zu finden sind.

Laut Wikipedia heißt Jack Orsen bürgerlich Nikolai Poptrandov und hat als Sohn einer ungarischen Familie in Georgien und LA gelebt, bevor er nach Berlin zog. Das entspricht jedoch nicht der Wahrheit. Nikolas wurde nämlich, wie er Rooz erzählt, als Sohn eines griechischen Vaters und einer mazedonischen Mutter in Berlin geboren. In LA hat er auch nicht gelebt, er fand es schlicht und einfach witzig, spannende Infos über sich selbst zu verbreiten.

Wikipedia „kannste nicht vertrauen“

Er schrieb damals auch in seinen Wikipedia-Artikel, dass er in der zweiten Liga beim FC Meppen gespielt habe, dabei war er lediglich Fan der Mannschaft. „Alle meine Wünsche stehen da“, so Orsen. Auf die Frage, seit wann die falschen Informationen schon auf Wikipedia zu finden sind, antwortet Jack:

„So 2000 oder so hab' ich mich dann beim Royal Bunker mal hingesetzt und dann habe ich einfach überlegt, mal was zu schreiben. [...] Das einzige, was stimmt, ist dass ich 'nen bulgarischen Nachnamen habe, aber ich bin Grieche und Halb-Mazedonier.“

Viele Hiphop Fans werden aber wohl kaum traurig darüber sein, dass sein Wunsch, Fußballer zu werden, nicht in Erfüllung gegangen ist. Sonst hätte es die legendäre Formation M.O.R. womöglich nie in ihrer bekannten Form gegeben und das aktuelle Album „Raproboter“ wäre vielleicht auch niemals erschienen.



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