30 Jahre Knast? Wieso Rich Homie Quan wohl ins Gefängnis muss

Rich Homie Quan soll auf dem Weg zu seiner eigenen Show in Georgia gewesen sein, als er samt vier anderen Personen am Samstag von der Polizei verhaftet wurde. Die fand anscheinend eine Pistole sowie Gras bei dem Rapper, wofür ihm laut TMZ bis zu 30 Jahre Gefängnis drohen könnten.

Dabei bleibt unklar, wie viel Weed Rich Homie Quan dabei gehabt haben soll. In Georgia reicht allerdings wohl schon mehr als eine Unze (rund 28 Gramm), damit der Besitz als schwere Straftat angesehen wird. Dem Rapper wird offenbar vorgeworfen, er habe das Zeug verkaufen wollen. Für die Waffe wurde er anscheinend nicht belangt.

Die Kaution für Rich Homie Quan soll auf 20.000 US-Dollar festgelegt worden sein. Kurios, wo doch in so vielen US-Bundesstaaten Marihuana bereits legal ist. Und was ist eigentlich aus der guten, alten Tradition der Weed Carrier geworden?

Rich Homie Quan Detained on Suspicion of Stolen Gun and Drug Possession

Rich Homie Quan Detained in GA ... Cops Find Gun, Drugs in Van Rich Homie Quan never made it to his gig in Georgia this weekend because he was arrested and detained by cops on the way over ... TMZ has learned. Law enforcement sources tell us ...

Rich Homie Quan Booked for Felony Drug Possession in Georgia Bust

Rich Homie Quan Booked for Felony Weed Possession Rich Homie Quan won't be facing weapons charges for his weekend arrest in Georgia, but he's still gotta deal with a drug possession charge for weed ... TMZ has learned. The Atlanta rapper was booked for felony possession of drugs with intent to distribute, according to the arrest report.

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Kommentare

gelebtes unrecht, man hat auch kb mehr die alk-weed vergleiche dazulegen weil man das schon 47745 mal gemacht hat, jeder der wegen ein paar unzen jahre im knast sitzt hat meiner meinung nach das moralische recht sich gewaltsam aus ser haft zu entlassen, einfach nur *****nfrech, waehrend sich alleine in der zeit wo ich den kommi schreibe duzende tod saufen...

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Diddy kritisiert Olympia-Sperre & Kriminalisierung von Schwarzen Menschen

Diddy kritisiert Olympia-Sperre & Kriminalisierung von Schwarzen Menschen

Von Djamila Chastukhina am 11.07.2021 - 15:45

Vor Kurzem wurde die US-amerikanische Sportlerin Sha'Carri Richardson positiv auf THC getestet. Daraufhin wurde sie für 30 Tage suspendiert, was sie die Teilnahme an den diesjährigen Olympischen Spielen kostete. Richardsons Disqualifizierung rief zahlreiche Reaktionen hervor. Rapper*innen wie Cardi B, Drake oder Snoop Dogg verteidigen die 21-Jährige und zahlreiche andere fordern eine Änderung der Regeln im Zusammenhang mit dem Konsum von Marihuana.

Auch Diddy (jetzt auf Apple Music streamen) äußert nun seine Gedanken zu dem Thema und postet auf Twitter ein Statement, in dem er sein Mitgefühl ausspricht. Gleichzeitig kritisiert er die Entscheidung, Sha'Carri aufgrund des Konsums einer in ihrem Staat legalen Substanz zu suspendieren.

Diddy über Sha'Carri: Gesetze um Marihuana kriminalisieren Schwarze Menschen

Am Mittwoch schrieb der Künstler auf Twitter darüber, wie enttäuscht er über die Entscheidung sei, dass Richardson nicht an den Olympischen Spielen teilnehmen darf.

"Es ist abgef*ckt und mein Herz ist gebrochen, weil [Sha'Carri Richardson] ihr Lebenstraum wegen der Einnahme einer legalen Substanz weggenommen wurde. Ich habe es satt, dass Weiße in einem Raum sitzen und Entscheidungen treffen, die unsere Hoffnungen und Träume beeinflussen. Sie werden unsere Athleten immer wie Sklaven und Unterhaltung behandeln, bis wir dichtmachen! Gesagt aus LIEBE mit Liebe."

Diddy wurde nach seinem Tweet mit der Argumentation konfrontiert, dass Richardson gegen die Regeln verstoßen habe und deshalb selbst schuld an ihrer Disqualifizierung sei. Deshalb erläuterte der 51-Jährige später seine Gefühle und erklärte, dass die Olympia-Sperre nur Teil eines größeren Problems sei:

"Um meinen vorherigen Beitrag klarzustellen, ich möchte darauf hinweisen, dass Marihuana gegen meine Leute verwendet wurde, seit einige Weiße in einem Büro (DEA [Drug Enforcement Administration] / FBI) es als eine Möglichkeit sahen, Schwarze Jazz-Künstler einzusperren, um das Movement in Harlem zu stoppen. Das ist der eigentliche Grund, warum es angefangen hat, ihr könnt die Geschichte recherchieren. Es begann mit einem bösen Plan, und jetzt beeinflusst dieser Plan unsere Zukunft."

Er fuhr fort und erwähnte, dass zu viele Schwarze Menschen in Amerika wegen Marihuana kriminalisiert werden und hinter Gittern sitzen, was er "einfach nicht richtig" findet. Laut Diddy sei die ganze Situation beschämend und er beendet seinen Rant mit dem Hashtag #LetHerRun ("Lasst sie rennen").

Skandal um Sha'Carri Richardsons Marihuanakonsum

Klare Regeln der US Anti-Doping Agency

Laut dem World Anti-Doping-Code ist THC kein Doping-Mittel, wird aber seit 2021 als "Substanz des Missbrauchs" eingestuft, da es regelmäßig außerhalb des Sports konsumiert wird. Wenn Athlet*innen, die positiv auf solch eine Substanz getestet werden, nachweisen können, dass der Konsum der Substanz außerhalb des Wettkampfs erfolgte und in keinem Zusammenhang mit der sportlichen Leistung stand, kommt es zu einer dreimonatigen Sanktion. In einigen Fällen kann diese auch auf bis zu einen Monat reduziert werden. Laut der US Anti-Doping Agency konnte Richardson ihre Suspension auf einen Monat reduzieren, da sie erfolgreich ein Beratungsprogramm bezüglich ihres Cannabiskonsums absolvierte und der Konsum ebenfalls nicht mit ihrer sportlichen Leistung in Verbindung stand.

Trotz der klaren Regelungen und der Tatsache, dass Richardson selbst Verantwortung für ihre Tat übernimmt, hat ihre Sperre international zahlreiche Reaktionen hervorgerufen. Ab dem 27. Juli darf die 21-Jährige wieder an Wettkämpfen teilnehmen. Dank der zahlreichen Diskussionen rund um die Situation kann sie trotz ihrer Disqualifizierung von den Olympischen Spielen weiterhin auf die Unterstützung ihrer Fans vertrauen.


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