Farid Bang kündigt limitiertes Release an und äußert sich zu "JBG 3"

Im März letzten Jahres vollendete Farid Bang seine Asphalt Massaka-Trilogie. Wie er heute bekannt gab, wird es die gesamte Reihe bald in einer gebündelten Ausgabe geben.

Asphalt Massaka - Die Trilogie soll am 26. Februar in einer limitierten Auflage erscheinen. Neben einer DVD ist mit Hey RJ ein bisher unveröffentlichter Track enthalten.

Außerdem gab Farid Bang unter dem Facebook-Post zu der Ankündigung einen Kommentar ab, der einige Fans sicher enttäuschen wird. "Ich spare das Geld für JBG 3", schrieb ein User. Farids Antwort ließ nicht lange auf sich warten: "JBG 3 wird dieses Jahr nicht kommen!!!"

Nach zuletzt diversen Hinweisen auf einen dritten Teil zu Jung, Brutal, Gutaussehend eine recht überraschende Aussage.

Hier kannst du dir Asphalt Massaka - Die Trilogie vorbestellen:

Facebook-Kommentar von Farid Bang
Foto:

Screenshot: Farid Bang bei Facebook, https://www.facebook.com/faridbang/photos/a.203674626346187.51689.175528662494117/1062382293808745/?type=3
Facebook-Kommentar von Farid Bang

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Kommentare

Wer hat auf ne AM Box gewartet? Wahrscheinlich kaum einer. Beim AM3 Release waren die ersten zwei doch auch schon reduziert.

Und Leute meckerten das Fler nicht Top 10 gechartet ist mit seinem Best Of. Er hat wenigstens einen guten Grund gehabt das raus zu bringen.

Naja da fler aber scheiss mukke macht, war die bezeichnung "best of" total fehl am platz

Schade, das wäre sicherlich richtig gut geworden. Aber vielleicht ja übernächsten Jahr als absolutes Meisterwerk...Wer weiß was die Zukunft bringt. 

https://www.insane-beatz.com

Irgendwie schade, jedoch auch ein gutes Anzeichen. Es scheint so als wolle man sich für JBG3 etwas mehr Zeit nehmen um den Erwartungen auch in jeder Hinsicht gerecht zu werden. Wenn es qualitativ genauso hochwertig wird wie ZT4 wird es ein Meisterwerk !

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Apache 207 kein Rapper? Was Farid Bang dazu sagt

Apache 207 kein Rapper? Was Farid Bang dazu sagt

Von Alina Amin am 25.02.2021 - 16:47

Apache 207 ist schon nach den ersten Jahren seiner Rap-Karriere in den obersten Rängen der hiesigen Szene angekommen. Mit seinen melodischen Hits erreicht er regelmäßig astronomische Zahlen und gilt aktuell als einer der erfolgreichsten Künstler des deutschsprachigen Musikmarkts. Trotz dessen findet die Diskussion, ob der Ludwigshafener tatsächlich Rapper sei, in der Deutschrap-Community kein Ende. Jetzt äußert sich auch Farid Bang zu dem omnipräsenten Thema.

Farid Bang über die Frage, ob Apache 207 ein Rapper ist

Farid Bang stellt in seiner Instagram-Story infrage, was ein Künstler sei, der seine Texte nicht schreibt, wenn man schon davon ausginge, dass Apache kein Rapper sei. Die Debatte um Apaches Rapqualitäten wird weit über die YouTube-Kommentarspalten hinaus geführt.

Viele Größen der Deutschrapszene scheint die Frage umzutreiben, ob Apache 207 als Rapper zu betrachten ist. Für Bonez MC stand Ende 2020 fest: "Künstler kein Rapper". Auch Fler kommt in einem Interview bei 16bars zu dem Ergebnis, dass Apache "in dem Sinne kein Rapper" sei. Die Musik des 2-Meter-Hünen bedient sich hörbar verschiedensten Einflüssen.

Daran, dass Apache 207 rappen kann, dürfte jedoch kein Zweifel bestehen. Farid fragt sich nun, worauf es hinausliefe, wenn Apaches Musik durch dessen Herangehensweise nicht mehr als Rap durchginge.


Foto:

Instagram / @faridbangbang

Der Banger stellt in den Raum, ob dies nicht mindestens gleichbedeutend damit wäre, jemanden aus dem Rapgenre auszuschließen, wenn die Lyrics zugeliefert werden. Er zieht damit einen Vergleich zu einem ebenso ausgiebig diskutierten Thema, dem Ghostwriting.

Ende letzten Jahres wurde die allgegenwärtige Diskussion wieder aufgerollt, nachdem Shirin David ihre "Babsi Bars" veröffentlichte. Es ging damals einerseits um Credits, andererseits auch um die generelle Praktik des Ghostwritings. Viele Rapfans vertreten die Position, dass Rap-Künstler*innen auch selbst für ihre Lyrics verantwortlich sein sollten. Dennoch gehört es inzwischen zur gängigen Praxis, dass Rap-Texte in Gemeinschaftsarbeit entstehen. Wie Farid das selbst sieht, erklärt er in seiner Story nicht.

Apache selbst hat zu dem Thema eine klare Haltung. Ob andere Leute ihn als Rapper bezeichnen oder nicht, scheint ihm gleichgültig zu sein. In seinem Song "28 Liter" erklärt der 23-Jährige:  

"Egal, ob du mich einen Rapper nennst, du Piç, darauf pfeif' ich"


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