Das Label Cash Money konnte in der Vergangenheit nicht unbedingt mit Kundenzufriedenheit glänzen. Viel eher hören wir in den Medien immer wieder davon, dass Künstler unzufrieden ihre Label-Heimat verlassen oder ihre angekündigten Alben ins Ungewisse verschieben müssen.

Zuletzt gab es von Seiten Lil Waynes sogar Auskünfte, die direkt von dem Künstler selbst stammten. Über Twitter hatte er uns Ende letztes Jahr mitgeteilt, dass sein lang erwartetes Album aufgrund des Labels Cash Money noch immer nicht veröffentlicht werden könne. Bis heute warten wir noch immer auf Tha Carter V. Auch Tyga hatte zuletzt über soziale Netzwerke ein ähnliches Problem geschildert, sodass er sein kommendes Album über ein selbst gegründetes Label releasen will.

Das XXL-Magazine hat es sich aufgrund dieser Aussagen zur Aufgabe gemacht, alle Musiker aufzulisten, die in der Vergangenheit bei Cash Money gesignt waren und trotz des Label-Deals während ihrer ganzen Mitgliedschaft nicht ein einziges Album verröffentlichten oder veröffentlichen konnten. Zu diesen Künstlern gehörten unter anderem auch Bow Wow, der sich ebenfalls über Twitter öffentlich über sein Label aufregte, Busta Rhymes, Christina Milian und Shanell. Auch Musiker aus anderen Genres wie Limp Bizkit und sogar Paris Hilton gehört einst zur Cash Money-Familie.

Alle weiteren Künstler findest du in der Liste des XXL-Magazines.

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Kommentare

"Das Label Cash Money konnte in der Vergangenheit nicht unbedingt mit Kundenzufriedenheit glänzen. Viel eher hören wir in den Medien immer wieder davon, dass Künstler unzufrieden ihre Label-Heimat verlassen oder ihre angekündigten Alben ins Ungewisse verschieben müssen."

Bei HipHop.de arbeiten doch einfach nur irgendwelche Leute. Hauptsache irgendwas ist geschrieben. Ständig Rechtschreibfehler. Und dann dieser Vergleich! Sind Rapper jetzt Kunden statt Mitarbeiter auf ihrem Label? Kaufen die ihre Alben wirklich selber, wie Farid Bang schon geschärzt hatte? Oder warum Kundenzufriedenheit.

Wenigstens stimmt hier die Rechtschreibung fast. Fehlt nur das Komma vor dem Wort "oder".

Ich denke nicht, dass bei großen Labels, wie es Cash Money Records ist, eine Label-Atmosphäre herrscht. Künstler kommen an und wollen Platten verkaufen. Dafür wird ein Endgeld an das Label verrichtet. Im Grunde kann man also sagen, dass der Satz richtig formuliert ist, auch wenn ich nicht weiß, ob meine Theorie verfolgt ;-)

Du ober Deutsch Lehrer haust selber einen Fehler...verschärzt---->verscherzt

Check deine Rechtschreibung, du Schärz

Der eine User regt sich über Rechtschreibfehler der Redakteure auf und macht es auch nicht besser (verschärzt - verscherzt / zudem muss das Komma da nicht zwangsweise stehen) und der nächste weist jenen User darauf hin und macht sich dabei über ihn lustig, baut wiederum aber auch einen Fehler ein (Deutsch Lehrer - Deutschlehrer) Ganz starke Leistung ! :-D P.S.: Mit Kundenzufriedenheit meint der Redakteur vielleicht auch, dass die Fans nicht die geplanten Alben ihrer Stars hören konnten. ;-)

Gabbo, bester Mann am Platz! Weiter so, ganz toll machste dat :*

Ich klopf mir dafür jetzt auch kurz auf die Schulter :-) :-P

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Ja Rule wirft 50 Cent vor, massiv mit der Polizei kooperiert zu haben

Ja Rule wirft 50 Cent vor, massiv mit der Polizei kooperiert zu haben

Von Alina Amin am 23.01.2021 - 15:17

Ja Rule und 50 Cent verbindet eine lange Beef Historie, die einen düsteren Schatten auf die Karriere von Ja legt. Nicht nur wegen des Streits mit Fiddy sondern wohl auch wegen der Staatssicherheit. Im Gespräch mit Talib Kweli in dessen Podcast "The People's Party" nimmt Ja Rule seine Fans mit auf eine Reise in die Vergangenheit und reflektiert den Höhepunkt der Fehde mit 50 Cent. Er erklärt, dass ein Großteil des Schadens, den er erlitt, gar nicht mit 50 Cent zu tun hätte, sondern mit der Polizei. 

Ja Rule über den wahren Grund für seinen Untergang

Ja Rule berichtet von einer Phase in seiner Karriere, auf die er nun mit gemischten Gefühlen zurückblickt. Es geht dabei um seinen 2004er Track "New York", den er nun als "Beef-Song" bezeichnet. Er erklärt sodann, dass er damals unzufrieden mit sich selbst gewesen sei. Eine Zeit lang wäre er der krasseste Künstler gewesen und hätte überall stattgefunden. Dann kam 50 Cent, der damals erfolgreicher Newcomer im Dunstkreis großer Künstler wie Eminem war, und attackierte ihn.

Der Rapper erklärt, dass die Leute ihn zu der Zeit wohl satthatten. Deshalb fanden 50s Angriffe so viel Anklang. Was vielen Fans wohl weiterhin nicht bewusst sei, wäre, dass sich vieles hinter den Kulissen abspielten. Streit zwischen Geschäftsführern beispielsweise. Hinzu käme, dass Murder Inc, das Label auf dem Ja Rule groß wurde, zu der Zeit polizeilichen Untersuchungen unterlag. Das wäre der eigentliche Grund für den damaligen Untergang des Labels.

Ja Rule über 50 Cent "Er spielte auf beiden Seiten mit"

Die Polizei und Sicherheitsbehörden hätten damals alles bei Murder Inc leer geräumt und die Beziehungen zur Szene zerstört. Wenn Leute also 50 Cent den Credit für das Ende des Labels geben, lägen sie falsch. Immerhin hätte es schon Hunderte anderer Beefs gegeben. Ein einzelner Mann könne ein ganzes Label nicht zerstören. 

Sodann erklärt er, dass 50 Cent auf beiden Seiten mitgespielt hätte. Einerseits hätte er vor den Behörden das Opfer gespielt und die Untersuchungen damit begünstigt. Andererseits hätte er in der Szene den Harten gemacht und Ja Rule gemobbt. Er beendet das Gespräch mit der Anmerkung, dass Fans und Außenstehende nie verstehen würden, wie die Situation wirklich ablief. Sie könnten nämlich nie einsehen, dass ihr "Held" (50 Cent) sich auch falsch verhalten hätte.

Das Interview könnt ihr euch hier anschauen:


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