Beyoncé launcht Plattform für Schwarze Businesses

Anlässlich des Gedenktages der Sklavenbefreiung Juneteeth und mit Blick auf den anhaltenden BLM-Protesten, veröffentlichte Beyoncé einen neuen Song sowie eine dazu passende Kampagne. "The Black Parade Route" soll ein Licht auf "Black-owned businesses" werfen, also Geschäfte, die von Schwarzen Personen geführt werden.

Black Parade: Beyoncé bringt neuen Song raus

Pünktlich zum Gedenktag bringt Queen B mit „Black Parade“ einen neuen Track raus, der sich dem Thema Black Empowerment widmet.

"Fuck this fade and waves I'ma let it dread all up

Put your fists up in the air, show black love

Motherland drip on me, motherland, motherland drip on me"

Passend dazu veröffentlichte Beyoncé auf ihrer Website eine Liste an unterstützenswerten Businesses, die Schwarzen Personen gehören. Zusätzlich hat ihre "BeyGOOD" -Stiftung gemeinsam mit der "National Urban League" einen Fonds eingerichtet, um kleine black-owend Geschäfte in Not zu unterstützen.

"'Black Parade' celebrates you and in conjunction with its release, BeyGOOD has created a Black Business Impact Fund,  administered by the National Urban League, to benefit  and support Black-owned small businesses in need."

("Black Parade" zelebriert dich und in Verbindung mit dem Release, hat BeyGOOD einen Impact Fonds eingerichtet, welcher durch die National Urban League verwaltet wird und kleinen, durch Schwarze Personen geführten Geschäften in Not zugutekommen soll.)

Juneteenth: Was ist das überhaupt?

Juneteenth ist in Deutschland wahrscheinlich den meisten kein Begriff. Die Mischung aus den Wörtern June und Nineteenth steht für das Datum, an welchem die Proklamation der Sklavenbefreiung in den USA unterschrieben wurde.

Seit dem 1. Januar 1980 ist Juneteenth in allen Bundesstaaten ein gesetzlich festgeschriebener Gedenktag. In diesem Jahr erfährt dieser Tag, durch den Mord an George Floyd und den daraus resultierenden Ereignissen, besondere Beachtung.

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P*rnhub will Lil Nas X' neuen Song "Montero" retten

P*rnhub will Lil Nas X' neuen Song "Montero" retten

Von Till Hesterbrink am 14.04.2021 - 12:44

Lil Nas X sorgte kürzlich mit seinem Song "Montero (Call Me By Your Name)" und dem zugehörigen Video ordentlich für Aufsehen. Nicht nur kritisierten viele Konservative, Lil Nas X teuflischen Tanz im Musikvideo, auch sein Satans-Sneaker sorgte für hitzige Gemüter. Nun kündigte der junge Künstler an, dass sein Song womöglich von allen Streamingplattformen verschwinden werde. Auch sein Label gab an, keine Kontrolle mehr darüber zu haben, was nun passiere.

Lil Nas X: "Montero" verschwindet womöglich aus dem Streaming

Auf Twitter erklärte Lil Nas X, dass die Leute seinen neuen Track noch einmal auf Repeat hören sollten, bevor er bald von den großen Streamingplattformen verschwinden würde. Viele seiner Fans hielten die Aufforderung für einen Spaß, um die Aufrufe weiter anzukurbeln.

Doch kurz darauf meldeten sich erste Twitter-User zu Wort, die behaupteten, den Track scheinbar nicht mehr abspielen zu können. Sowohl über Apple TV, über Spotify als auch über YouTube schien es dabei in verschiedenen Ländern Probleme zu geben.

Auch Lil Nas X' Label Columbia Records meldete sich zu Wort. Nach eigenen Angaben würde dort alles daran gesetzt, den Song auf den Streamingplattformen zu erhalten. Allerdings sei die Situation auch außerhalb der Kontrolle des Labels.

P*rnhub will "Montero" retten

Um seinen Track der Öffentlichkeit trotzdem zu erhalten, erklärte Lil Nas X, dass er das Audio des Songs auf P*rnhub hochladen werde. Der Twitteraccount des Portals für Erwachsenenunterhaltung äußerte sich daraufhin ebenfalls auf Twitter. So verstehe sich P*rnhub als Plattform der freien Meinungsäußerung und wolle den Track daher mit offenen Armen willkommen heißen.

"Wir fühlen uns geehrt, Lil Nas X in die feurigen Höhlen der Hölle begleiten zu dürfen und seinen Sommerhit auf P*rnhub zu hosten. Wir sind eine Plattform der freien Meinungsäußerung und heißen Künstler willkommen, die ihre Kunst teilen und sich ausdrücken wollen."

"We are honored to join @LilNasX in the fiery pits of hell and host his summer banger on P*rnhub. We are a platform that celebrates free speech and we welcome artists to share their work and express themselves."

In Deutschland ist der Track bislang weiterhin auf allen Plattformen verfügbar. Auch Billboard hat mittlerweile ein Statement gegeben, in welchem klargestellt wird, dass der Song weiter auf allen Plattformen abspielbar bleiben soll.

Wegen "Satans-Schuh": Nike verklagt Lil Nas X

Lil Nas X hat sich nach dem Release seines Musikvideos zu " Montero (Call Me By Your Name)" und dem Drop des passenden Schuhs nicht nur die christliche Gemeinde in Amerika zum Feind gemacht. Auch der Streetwear-Gigant Nike positioniert sich nun gegen den Sneaker - und das direkt über rechtliche Schritte.


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