Ist Fler jetzt Millionär? Tweet lässt Fans spekulieren

Fler konnte die letzten Jahre durchgehend überzeugen. Sein Sound wird endlich weitestgehend akzeptiert und die Verkäufe sind ordentlich. Die Alben Epic und Vibe katapultierten den ehemaligen Aggro Berlin-Künstler sogar bis ins öffentlich-rechtliche Fernsehen.

Den Ertrag für seine Arbeit kann Fler nun eventuell auch auf dem Konto feststellen. Auf Twitter lässt er es so wirken, als wäre er fortan Millionär.

Zusätzlich gewährt das Maskulin-Oberhaupt noch einen Einblick in seine Geisteshaltung. Er sei demnach keiner dieser Reichen, die gewissenlos dem Profit nachjagen. Der Wiedereinstieg ins Live-Geschäft, die hohe Rendite bei CD-Verkäufen und Deals mit Spotify und Apple könnten Flizzy zu diesem Reichtum verholfen haben. Auch die eigene Maskulin-Modelinie dürfte für beständigen Umsatz sorgen.

Die Community gratuliert jedenfalls und gönnt:

BURAK on Twitter

@FLER Alles gute zur ersten Millionen Fler!

mitteldani on Twitter

@FLER Absolut verdient! Ehrenmann

20Roles07 on Twitter

@FLER nice alter ! jetzt bin ich drann hahah #deutschrap Gönnt euch meins !

Die erste Million ist ja bekanntlich die Schwerste und damit die Zweite nicht so lange auf sich warten lässt, konkretisieren sich bereits Pläne für eine neue Solo-Platte.

Neue Produzenten und 2x Rapper-Unterstützung fürs nächste Fler-Album

Fler hat sich heute auf Twitter gemeldet, um ein Update zur aktuellen Situation bei Maskulin zu geben. Nachdem G-Hot, der sich jetzt Shen nennt, auf einem Foto mit Flizzy zu sehen war, spekulierten einige Fans auf eine erneute Zusammenarbeit des Label und des Rappers.

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Kommentare

Ein millionär der hängengeblieben ist!

ich glaube da träumt er etwas... vielleicht macht er eine million umsatz mehr aber wohl nicht...

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Wieso sich der Musikmarkt bald grundlegend verändern könnte

Wieso sich der Musikmarkt bald grundlegend verändern könnte

Von Karo Hellmich am 17.12.2017 - 14:17

Kryptowährungen sind derzeit in aller Munde – und scheinen die Zukunft zu sein. Erst heute konnte der Bitcoin auf verschiedenen Börsen zum ersten Mal die 20.000 US-Dollar-Marke durchbrechen. Insgesamt hat der Bitcoin-Kurs in diesem Jahr um mehr als 2.500 Prozent zugelegt. Man muss kein Genie sein, um zu realisieren, dass die neuen Währungen und das System dahinter Einfluss auf alle Lebensbereiche haben werden – auch auf die Musikindustrie.

Nachdem Künstler wie Ghostface Killah, The Game und 50 Cent bereits mit Kryptowährungen experimentierten, war es im November die isländische Sängerin Björk, die den Gedanken an eine Revolution des Musikmarktes vorantrieb. Ihr Album "Utopia" können Käufer nicht nur mit US-Dollar, Euro & Co. bezahlen, sondern auch mit Bitcoin, AudioCoin, Litecoin oder Dash. Zudem bekamen alle, die die Platte über Björks Online-Shop vorbestellten, 100 AudioCoins geschenkt. Diese können wiederum von den Fans dafür benutzt werden, limitierte Editionen oder andere Fan-Artikel zu erwerben. So entsteht eine Art Kreislauf.

Das System dahinter nennt sich Blockchain – eine dezentrale Datenbank. Und dieses System soll für eine gerechtere Verteilung der Einnahmen sorgen, fernab von Streaming-Plattformen, indem keine Partei die Daten "besitzt", sondern indem sie unter allen Teilnehmern verteilt sind. Ken Foster vom britischen Startup Blockpool erklärt:

"Ein gestreamter Song bringt einem Musiker 0,01 Cent. Wenn 20 Leute an dem Song beteiligt sind, dann bekommt jeder von ihnen einen Bruchteil von diesem einen Cent. Jeder muss also ewig warten, bis Geld ausgeschüttet wird."

Mit einem Bezahlsystem, das auf Blockchain aufbaut, würde jeder umgehend seinen Anteil erhalten, wenn ein Fan auf Play klickt. "Fair Trade Music" wird das Ganze von anderen Künstlern bereits genannt, die sich eine Revolution für den Musikmarkt erhoffen, auf dem es zuletzt immer schwieriger wurde, Platten zu verkaufen. Mit Blockchain wären Künstler unabhängig von der Musikindustrie – und würden vielleicht sogar mehr musikalische Experimente wagen.

Noch klingt das System für viele zu kompliziert, die meisten Hörer greifen zurzeit auf Streaming-Anbieter zurück. Dass die Plattformen allerdings mit großen Problemen zu kämpfen haben, ist kein Geheimnis und macht den Weg frei, für eine grundlegende Veränderung des Marktes.

Wieso Streaming-Anbieter offenbar ein großes Problem haben

Musik-Streaming ist die Zukunft - sagen viele. Das mag stimmen. Doch noch scheint Streaming kein Geschäftsmodell zu sein, mit dem die Anbieter tatsächlich Geld verdienen können. Der ehemalige Interscope-CEO Jimmy Iovine sprach darüber in der letzten Woche mit Journalisten in Los Angeles - und zeichnet ein düsteres Bild.


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