Single-Charts: Der Kampf um die Spitze ist entschieden

Dass es in den Singlecharts diese Woche besonders spannend wird, haben schon die Trendcharts gezeigt. Jetzt wissen wir, wer das Rennen für sich entschieden hat. Die Favoriten waren Bausa, Post Malone mit 21 Savage sowie Kay One und Pietro Lombardi.

Rap bekleidet diese Woche auf jeden Fall bereits zum sechsten Mal in Folge den ersten Platz der offiziellen Singlecharts. Eine so lang anhaltende Rap-Phase an der Singlecharts-Spitze gab es noch nie. Bereits zum wiederholten Male werden die drei ersten Plätze allesamt von Rap belegt. Ans Eingemachte:

Bausa steht mit Was du Liebe nennst diese Woche auf Platz eins. Rockstar von Post Malone und 21 Savage landet auf Platz 2 direkt dahinter und Kay One sowie Pietro Lombardi schaffen es mit Senorita immer noch auf Platz drei.

Als höchste Neueinsteiger landen Sa4, Bonez MC und Gzuz mit Schnell machen auf der elf, während es Kontra K mit Soldaten 2.0 final auf Platz 16 schafft. Der JBG 3 Disstrack von Farid Ben & Friend beziehungsweise Kollegah und Farid Bang steigt auf der 58 ein.

Herzlichen Glückwunsch!

Offizielle Deutsche Charts: Santiano übernehmen das Ruder - Offizielle Deutsche Charts

In den Offiziellen Deutschen Album-Charts, ermittelt von GfK Entertainment, brechen stürmische Zeiten an: Mit voller Wucht landen Santiano direkt

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Was Du Liebe nennst
Datum: 2017-09-29
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RAF Camora: Was ein Künstler an Streaming verdient – und warum Deluxe Boxen keine Geldmacherei sind

RAF Camora: Was ein Künstler an Streaming verdient – und warum Deluxe Boxen keine Geldmacherei sind

Von Jonas Lindemann am 21.02.2018 - 19:29

Nachdem viele Rapper zu Anfang Streamingdiensten sehr skeptisch gegenüber standen, hat sich das Blatt inzwischen gewendet. So auch bei RAF Camora, wie er im Interview mit Noisey zugibt.

"Vor paar Jahren stand ich noch auf der splash!-Bühne und habe eine große Rede darüber gehalten, dass Streaming unser aller Untergang sein wird. Inzwischen finde ich, dass das absolute Gegenteil der Fall ist", so Spotify-König RAF. Plötzlich verdiene jeder Geld mit Streaming und es öffne neue Türen. Vor allem was Singles angeht, sei das sehr praktisch. Die könne man heutzutage direkt raushauen. Das tat RAF erst in der vergangenen Nacht wieder:

RAF Camora - Corleone [Video]

RAF Camora meldet sich zurück. Mit "Corleone" schießt er einen brandneuen Song samt Video raus. Produziert wurde der Track von X-Plosive, den momentan omnipräsenten The Cratez und RAF selbst. Für das Video war...

Von dem Streaming-Boom profitieren laut RAF nicht nur die großen Künstler. Pro eine Million Klicks verdiene ein Artist etwa 3.000 Euro: "Das ist dreimal so viel wie bei YouTube."

Allerdings gelte das nur für Independent-Künstler und nicht für bei Major Labels gesignte Leute. Dementsprechend äußerte sich auch Fard:

Weshalb Fard froh ist, nie bei einem Major Label gesignt zu haben

Jaja, die vielzitierte Streaming-Ära pustet einmal kräftig durch die Musikwelt. Indie Labels wie das von Fard halten auf einmal wieder mehr Trümpfe in der Hand und haben regelmäßigere Einnahmen...

Über Deluxe Boxen spricht RAF Camora ebenfalls. An denen verdiene man weniger als an normalen CDs. "Du musst die Händlerabgabe zahlen, die Herstellung, die GEMA, das Zeug, das du reintust, meistens vier CDs – da verdient man schon mal an einer Box zirka vier Euro", erklärt RAF. 

Packe der Künstler noch etwas Wertvolles in die Box, mache man damit sogar Minus. Boxen seien somit keine Geldmacherei, sondern zunächst nur für bessere Charteinstiege da gewesen. Da viele Rapper inzwischen allerdings ohnehin auf Platz eins charten, sei es inzwischen in erster Linie ein Gimmick für die Fans.

Hier findest du das gesamte Interview mit RAF Camora sowie weitere Hintergründe zum Thema Streaming:

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