"Nova EP": Metrickz verrät seinen angeblichen Kontostand

Seit heute ist Metrickz' Nova EP im Handel erhältlich. Es ist nach der RAW EP, die Anfang November erschien, sein zweites Projekt innerhalb von gut zwei Monaten.

Bei einer solchen Release-Dichte kommt dank einer treuen Fanbase, die Metrickz sich über Jahre und ohne großen (Medien-)Rummel aufgebaut hat, einiges an Geld zusammen. Auf dem Song Peanuts wird Metrickz diesbezüglich genauer und nennt beeindruckende Zahlen: "Ich hau' meine Kohle auf den Kopf, Junge – Shisha/700k auf meiner Bank sind nur Penauts!"

Sollte sein Kontostand wirklich im 700.000 Euro-Bereich liegen, ist es nachvollziehbar, weshalb er kürzlich via Twitter ankündigte, dass er eines Tages Multimillionär werde. Das geschah im Zuge von angeblichen Merch-Einnahmen, die Metrickz auf Twitter öffentlich machte.

Via Facebook gab er heute an, nach dem nächsten Album sieben Stellen auf dem Konto zu haben. Metrickz scheint aktuell gerne Zahlen sprechen zu lassen.

Metrickz verrät seine Merch-Einnahmen aus den letzten 24 Stunden

Merch ist big Business. Auf Palmen aus Plastik-Bonus-EP mit Trettmann haben RAF und Bonez ihren Klamotten einen ganzen Song (Zwirn) gewidmet und rappen, dass sie "Merch-Millionäre" werden.Gut, Einnahmen im siebenstelligen Bereich sind natürlich ein hochgestecktes Ziel, aber Metrickz zeigt mit konkreten Zahlen, wie viel Potenzial im Merchandise steckt.

Metrickz - noch 1 Album dann Millionär! | Facebook

noch 1 Album dann Millionär!

Zieh dir hier die gesamte Nova EP inklusive des besagten Tracks Peanuts rein und check das Ganze bei iTunes ab:

Nova

Nova, an album by Metrickz on Spotify

„Nova" von Metrickz auf Apple Music

Hör dir Titel vom Album „Nova" an, unter anderem „Cops", „Peanuts", „Anno Domini (feat. $PIKA)" und viele mehr. Kaufe das Album für 9,99 €. Titel gibt es ab 1,29 €. Kostenlos mit Apple Music-Abo.

Kommentare

Ou man,lindemann.und damit kann man echt Geld verdienen?

Du lügst.

Im zweiten Abschnitt beim letzten Wort ist euch ein Tippfehler unterlaufen, nämlich Penauts statt Peanuts

lg bega

Kenne weder Ihn, noch einen Song, noch ein Video, noch jemand der Ihn kennt oder einen der einen kennt, der ihn kennt. Hab nie Werbung für einen Tonträger, eine Tour oder Merchandise gesehen. Hab auch noch nie einen in seinen Klammoten rumrennen sehen. Wer bist du, Fisch? Ich kenne Matrix aber nicht Metrickz. Wohne in Münster, das ist schon ein Kuhdorf. Er kommt woher? Ibbenbüren? Das ist Outback. Du Otto bist Pinochio. Lüg nicht! Wenn du Millionär bist, dann ist Kianush Milliardär und PA Sports gehört Europa. Schäm dich Matrix!

Wenn man 700.000 Euro hat ist man bald Multimillionär. ist klar. Nach meiner Rechnung hat man dann das erste Drittel von 2 Millionen.

Nicht jeder der 300.000 Euro hat ist auch bald Millionär.

Wer ist das überhaupt ?

Deine Meinung dazu?

Weiter ...

Wieso sich der Musikmarkt bald grundlegend verändern könnte

Wieso sich der Musikmarkt bald grundlegend verändern könnte

Von Karo Hellmich am 17.12.2017 - 14:17

Kryptowährungen sind derzeit in aller Munde – und scheinen die Zukunft zu sein. Vor knapp zwei Wochen konnte der Bitcoin auf verschiedenen Börsen zum ersten Mal die 20.000 US-Dollar-Marke durchbrechen. Insgesamt hat der Bitcoin-Kurs in diesem Jahr um mehr als 2.500 Prozent zugelegt. Man muss kein Genie sein, um zu realisieren, dass die neuen Währungen und das System dahinter Einfluss auf alle Lebensbereiche haben werden – auch auf die Musikindustrie.

Nachdem Künstler wie Ghostface Killah, The Game und 50 Cent bereits mit Kryptowährungen experimentierten, war es im November die isländische Sängerin Björk, die den Gedanken an eine Revolution des Musikmarktes vorantrieb. Ihr Album "Utopia" können Käufer nicht nur mit US-Dollar, Euro & Co. bezahlen, sondern auch mit Bitcoin, AudioCoin, Litecoin oder Dash. Zudem bekamen alle, die die Platte über Björks Online-Shop vorbestellten, 100 AudioCoins geschenkt. Diese können wiederum von den Fans dafür benutzt werden, limitierte Editionen oder andere Fan-Artikel zu erwerben. So entsteht eine Art Kreislauf.

Das System dahinter nennt sich Blockchain – eine dezentrale Datenbank. Und dieses System soll für eine gerechtere Verteilung der Einnahmen sorgen, fernab von Streaming-Plattformen, indem keine Partei die Daten "besitzt", sondern indem sie unter allen Teilnehmern verteilt sind. Ken Foster vom britischen Startup Blockpool erklärt:

"Ein gestreamter Song bringt einem Musiker 0,01 Cent. Wenn 20 Leute an dem Song beteiligt sind, dann bekommt jeder von ihnen einen Bruchteil von diesem einen Cent. Jeder muss also ewig warten, bis Geld ausgeschüttet wird."

Mit einem Bezahlsystem, das auf Blockchain aufbaut, würde jeder umgehend seinen Anteil erhalten, wenn ein Fan auf Play klickt. "Fair Trade Music" wird das Ganze von anderen Künstlern bereits genannt, die sich eine Revolution für den Musikmarkt erhoffen, auf dem es zuletzt immer schwieriger wurde, Platten zu verkaufen. Mit Blockchain wären Künstler unabhängig von der Musikindustrie – und würden vielleicht sogar mehr musikalische Experimente wagen.

Noch klingt das System für viele zu kompliziert, die meisten Hörer greifen zurzeit auf Streaming-Anbieter zurück. Dass die Plattformen allerdings mit großen Problemen zu kämpfen haben, ist kein Geheimnis und macht den Weg frei für eine grundlegende Veränderung des Marktes.

Wieso Streaming-Anbieter offenbar ein großes Problem haben

Musik-Streaming ist die Zukunft - sagen viele. Das mag stimmen. Doch noch scheint Streaming kein Geschäftsmodell zu sein, mit dem die Anbieter tatsächlich Geld verdienen können. Der ehemalige Interscope-CEO Jimmy Iovine sprach darüber in der letzten Woche mit Journalisten in Los Angeles - und zeichnet ein düsteres Bild.


Sag uns deine Meinung zu diesem Artikel! (0 Kommentare)