Kanye produziert die Alben von allen G.O.O.D. Music Artists - und Kid Cudi

Seit Monaten brodelt die Gerüchteküche um neue Projekte von Kanye gewaltig. Die Spanne reicht von vermeintlich unbeabsichtigten Yeezy 2-Song-Leaks bis hin zu geheimen Albumplänen in Zusammenarbeit mit Kid Cudi.

Label-Kollege CyHi The Prynce bestärkt nun die Spekulationen. In der neuen Grass Routes Podcast-Episode verrät er, dass Kanye an der Albumproduktion jedes G.O.O.D. Music Label-Künstlers beteiligt sein soll. Darunter Big Sean, den er teilweise unterstützt sowie Kid Cudi und Pusha T, deren Alben komplett von Ye produziert werden. 

"He's doing it for every artist on the label. Sean's got one that will be executive produced by him. Pusha's next album is strictly produced by him. [...] Kid Cudi’s, strictly [produced by Kanye]."

Als wäre das nicht genug, verkündet CyHi weitere überraschende Neuigkeiten. Er wird in den nächsten 18 Monaten drei bis vier Alben veröffentlichen. Die Produktion von mindestens einem davon plant er in Yes Hände zu geben.

"I'm gonna give you guys three to four more albums in the next 18 months. I got a project I'm doing with Ye that's all produced by him."

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und die Pläne werden immer konkreter. Laut CyHi baut Kanye zehn Beats pro Tag. 

"He does, like, ten beats a day..." 

Ganz schön viel Arbeit! Umso größer ist die Freude über die neuen Ankündigungen bei den Fans. Denn wenn es nach ihnen geht, ist seit The Life Of Pablo schon zu viel Zeit vergangen. Das Album erschien vor über anderthalb Jahren. 

Das Interview gibt es in voller Länge hier zu sehen:

Cyhi The Prynce on Kanye West producing all G.O.O.D Music albums, Jay Z sample + more

On today's Grass Routes Podcast, CyHi the Prynce talks with @killabh and @erinasimon about Jay Z clearing Reasonable Doubt sample for No Dope on Sundays (32:30), how people view his relationship with Kanye (15:40), how Atlanta artists aren't even the richest artists in the industry (21:35) and how Kanye is producing albums for all of G.O.O.D.

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Wie J Dilla mit der MPC Hiphop beeinflusst hat und zur Legende wurde

Wie J Dilla mit der MPC Hiphop beeinflusst hat und zur Legende wurde

Von Clark Senger am 09.12.2017 - 12:14

Der 2006 verstorbene Detroiter J Dilla wird von vielen Hiphop-Liebhabern bis heute für seine Musik nahezu vergöttert. Das liegt nicht (nur) am Mythos, der viel zu früh verstorbene Musiker oft umgibt, sondern hat klar erkennbare und tiefe Wurzeln in seinem musikalischen Schaffen, das viele inspiriert hat.

Seine Hingabe dafür, alte Stücke kreativ zu samplen, zu verändern und neu zu arrangieren. Seine neuartige Technik, Drums aus einer Maschine so menschlich wie möglich klingen zu lassen und von konventionellen Patterns abzuweichen. Und nicht zuletzt seine innovativen Synthie-Sounds, mit denen er die Grenzen dessen verschob, was in Hiphop-Insturmentals als möglich und cool galt. Und das sind nur drei von zahlreichen Komponenten, die dem Produzenten zu seinem Status verholfen haben.

Kanye West, seines Zeichens einer der einflussreichsten Musiker der letzten Dekade, schwärmt in den höchsten Tönen von Dillas Art, Musik zu machen. In einem Interview von 2013, das erst dieses Jahr seinen Weg ins Netz gefunden hat, findet 'Ye warme und einzigartig bildhafte Worte:

"Sein Swing, wie er die Beats gemischt hat, seine Snare-Auswahl, wie er Dinge gesampelt hat, es klang wie ... es hat sich wie Drogen angefühlt. Seine Musik klang wie gute P*ssy."

Als das Music Production Center 3000 1994 von Akai releast wurde, zählte es schnell als das Tool für die großen Musik- und Hiphop-Produzenten. In einem neuen Teil der Vox-Dokureihe Earworm beschäftigt Produzent und MC Brian Ellis sich mit dem Vermächtnis, das Dilla mit seiner MPC hinterlassen hat:

"Ich glaube, womit Dilla so viele Produzenten beeinflusst hat, ist seine Fähigkeit, ein so großes Vokabular unterschiedlicher Techniken zu benutzen. [...] Er verstand es, sich für jeden Aspekt der MPC zu begeistern und ihn zu einem musikalischen Vorteil zu nutzen."

Erst diese Maschine ermöglichte endgültig vieles von dem, was der legendäre Beatmaker erschaffen hat. Eine Geschichtsstunde in Sachen Sampling, Producing und Hiphop allgemein mit tollen Visualisierungen, die unterstreichen, was Dillas Musik so einzigartig macht. Nicht ohne Grund steht ausgerechnet seine MPC im National Museum of African American History and Culture in Washington.

How this legendary hip-hop producer humanized a machine

J Dilla made his MPC3000 musical. Subscribe to our channel! http://goo.gl/0bsAjO There's a halo of reverence around J Dilla, a producer and beatmaker from Detroit who made some of the most fascinating and influential beats in hip hop history.


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