Nach Verkaufszahlen-Battle: Drake wendet sich an Kendrick Lamar

Mit seinem neuen Album DAMN. konnte Kendrick Lamar einen Rekord knacken und holte sich die beste erste Verkaufswoche des Jahres mit 610.000 abgesetzten Einheiten. Damit ließ Kendrick sogar Drake hinter sich, der bisher die beste Debütwoche 2017 verzeichnen konnte. Statt Beef gibt's jetzt allerdings Props.

Die offizielle Drake-Fanpage auf Twitter teilte einen Screenshot, auf dem Drake ein Foto der Verkaufszahlen (die zweite Woche für DAMN., die sechste Woche für Drakes More Life) kommentiert.

"Amazing to see our music moving!!!", wendet er sich dabei an Konkurrent Kendrick und zeigt damit, dass er und Kendrick eher an einem Strang ziehen, als dass sie gegeneinander arbeiten.

In der Vergangenheit hatten amerikanische Medien immer mal wieder versucht, die Rivalität zwischen den beiden Rappern anzufachen und in den Lyrics der zwei Konkurrenten nach Sticheleien zu suchen.

Anfang letzten Jahres gab es übrigens auch Props von Kendrick für Drake

Was Kendrick Lamar von Drake und Future hält

Im Interview mit der New York Times hat Kendrick Lamar einen kleinen Blick zurück auf das Hiphop-Jahr 2015 geworfen und dabei über einige seiner Kollegen gesprochen. Vor allem Drake und Future bekommen jede Menge Props von Kendrick: "Of course Future killed it. He smashed. Drake smashed. Future's work ethic was crazy, his energy."

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Kommentare

beste sind die leute die dir im rl erzähln wie krass lamar ist aber selber keine 2 ordentliche sätze englisch zusammenkriegen

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J. Cole bricht Rekorde und hat Stress mit der Mumble Rap-Fraktion

J. Cole bricht Rekorde und hat Stress mit der Mumble Rap-Fraktion

Von Michael Rubach am 24.04.2018 - 10:42

Das wohl gewichtigste Release der letzten Woche feierte J. Cole. Der US-Rapper lieferte mit "K.O.D." ein Album, das es in sich hat. Cole deutet schon auf dem Cover an, dass fortan ein neuer König im Rap regiert. Die Zahlen geben ihm Recht. Wie Spotify USA bekannt gab, ist das aktuelle Werk des Dreamville-Gründers das Album mit den meisten Streams am Veröffentlichungstag:

Spotify USA on Twitter

36,656,086 streams. 0 guest features. @JColeNC's #KOD now holds the record for most first day U.S. album streams.

Den bisherigen Rekord hielt Drake mit "Views". Damit nicht genug: Ganze zwei Songs des neuen Albums sind nun in der Top 5 der meistgestreamten Titel ever. Der Titeltrack "KOD" ist ab sofort der am häufigsten abgespielte Song auf der Streamingplattform (diese Erhebung bezieht sich wiederum auf den Veröffentlichungstag). Damit lässt Cole Stars wie Kendrick Lamar, Taylor Swift oder The Weeknd hinter sich. Ebenso schafft es der "K.O.D."-Song "Photograph" auf Rang #4 der Liste:

chart data on Twitter

J. Cole's "KOD" has broken the US Spotify record for biggest opening day (4.2m streams).

chart data on Twitter

Biggest opening days on US Spotify: #1 KOD, @JColeNC 4.2m | #2 Look What You Made Me Do, @taylorswift13 3.8m | #3 DNA., @kendricklamar 3.6m | #4 Photograph, @JColeNC 3.55m | #5 Call Out My Name, @theweeknd 3.5m

Wer also dachte, dass Rap mit Inhalten, die weiter reichen als das Aufzählen von Luxusmarken und Gönnungen, keinen Absatz mehr findet, sieht sich getäuscht. J. Cole wird sich aller Voraussicht nach an die Spitze der Billboard-Charts setzen. Es wäre das fünfte Mal in Folge. Der Rekord liegt hier bei Beyonce, die sechs Mal nacheinander mit ihren Alben auf der #1 einsteigen konnte.

Der Erfolg hat auch eine Kehrseite. Verschiedene Rapper der jungen Generation fühlen sich von Cole attackiert. Beim Track "1985 (Intro To The Fall Off) soll es sich um einen Diss gegen Lil Pump und Smokepurpp handeln.

Lil Pump, der als Aushängeschild für die Mumble Rap-Generation gilt, disste 2017 J. Cole mit dem Track "F*ck J. Cole". Ohne Namen zu nennen, bezieht sich J. Cole auf einen nicht näher erläuterten Diss und stellt der gesamten Generation der Lil's väterliche Ratschläge in Aussicht:

"I heard one of em’ diss me, I’m surprised I ain’t trippin’, listen good to my reply / Come here lil’ man, let me talk with ya / See if I can paint for you the larger picture."

Lil Pump fühlt sich angesprochen und macht sich darüber lustig, dass das Roc Nation-Signing es nötig habe, einen 17-Jährigen zu dissen:

WORLDSTARHIPHOP on Twitter

Lil Pump reacts to J Cole supposedly dissing him on his new album 'KOD' @lilpump @JColeNC https://t.co/7ya0hn17AN

Pumps Kumpel Smokepurpp ruft während eines Konzerts sogar dazu auf, "F*ck J. Cole" zu skandieren:

Fans didn't appreciate J Cole bullying their favorite artists on his album and started chanting "F*ck J Cole" at #smokepurpp concert.

35.6k Likes, 4,986 Comments - DJ Akademiks (@akadmiks) on Instagram: "Fans didn't appreciate J Cole bullying their favorite artists on his album and started chanting..."

Wer wissen möchte, wie J. Cole zu dem markenfixierten Lifestyle-Rap der jungen Wilden steht, kann sich hier das Video zu "ATM" anschauen:


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