Kendrick Lamar verrät, wie sich sein nächstes Album anfühlen soll

Kendrick Lamar arbeitet schon an seinem nächsten Album und verrät erste Details dazu in einem Interview mit dem T Magazine der New York Times. Wir können uns offenbar auf ein sehr viel persönlicheres Album als To Pimp a Butterfly gefasst machen. Denn wo sich To Pimp a Butterfly politischen Themen und Problemen angenommen hat, soll es beim nächsten Werk Kendrick Lamars wieder mehr um die Community und Themen wie Familie oder Religion gehen, wie er verrät.

"Mein Fokus richtet sich letzten Endes wieder zurück auf die Community und auf die anderen Communities rund um die Welt, wo sie Grundlagenarbeit leisten. To Pimp a Butterfly hat das Problem addressiert. Ich bin jetzt an einem Punkt, wo ich das Problem nicht mehr anspreche."

Insbesondere der Gedanke, irgendwann selbst vielleicht eine Tochter zu haben, beschäftigt Kendrick Lamar:

"Wenn ich 'kleines Mädchen' sage, ist das die Analogie dazu, den Moment zu akzeptieren, wenn sie erwachsen wird. Wir lieben Frauen, wir genießen ihre Gesellschaft. Eines Tages habe ich vielleicht ein kleines Mädchen, das erwachsen wird und mir von ihren Männergeschichten erzählt – Dinge, die die meisten Männer nicht hören wollen.

Zu lernen, das zu akzeptieren und nicht davor wegzulaufen, das ist das, wonach ich möchte, dass sich dieses Album anfühlt."

Darunter können wir uns zwar ehrlich gesagt noch nicht allzu viel vorstellen, aber interessant klingt das Ganze natürlich trotzdem schon. Zum Titel des Albums oder einem Release-Zeitraum gibt es leider noch keine Angaben.

Three Iconic Musicians on Artistic Creation - and Its Importance Now

At 67, Tom Waits, author of 20 albums and some 300 songs; at 46, Beck Hansen, author of 11 albums and more than 250 songs; at 29, Kendrick Lamar, author of six albums, about 130 songs and a complicatedly calculated number - something around 200 - of collaborative songs with

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Was Kendrick Lamar zu einem der größten Rapper aller Zeiten macht

Kendrick Lamar Duckworth wird am 17. Juni 1987 in Compton, Kalifornien geboren. Seine Heimatstadt gehört bis heute zu den gefährlichsten Städten der USA mit einer um das Achtfache höheren Mordrate im Vergleich zum Landesdurchschnitt. Ein Zustand, der hauptsächlich der hohen Anzahl an kriminellen Banden zuzuschreiben ist. Teil von ihnen war auch Kendricks Vater.

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Kendrick Lamar erteilt Smartphone-Verbot auf Konzerten

Kendrick Lamar erteilt Smartphone-Verbot auf Konzerten

Von Yma Nowak am 11.02.2018 - 10:36

Viele Konzertbesucher können es sich gar nicht mehr vorstellen: Ihren Lieblingsstar nicht auf etlichen Fotos und Videos festzuhalten, wäre fast verschwendetes Geld. Doch Kendrick Lamar möchte seine Fans nun dazu ermutigen, den Moment zu genießen, indem sie ihre Smartphones während eines Konzerts nicht benutzen dürfen. Laut dem Guardian würde Kendrick nicht einmal professionellen Fotografen die Genehmigung erteilen, seinen neuesten Auftritte abzulichten. Die Europatour startete er letzte Woche in Dublin. 

THE DAMN. TOUR [EUROPE]

Gefällt 388.8 Tsd. Mal, 22.6 Tsd. Kommentare - Kendrick Lamar (@kendricklamar) auf Instagram: „THE DAMN. TOUR [EUROPE]"

Vor der Location noch schnell die Nachrichten checken, dann wird das Handy für die nächsten drei Stunden ausgeschaltet – das ist für Besucher der Konzerte von Alicia Keys und Guns N' Roses längst Normalität. Alicia Keys äußerte ihren Unmut deutlich und ließ die Handys sogar am Eingang einsammeln, in Neopren-Tütchen verpacken und bis zum Ende ihres Konzertes aufbewahren. Mit der Frage, ob Instagram und Co. auch mal draußen bleiben sollten, beschäftigen sich mit der Blütezeit moderner Technologie immer mehr Künstler. 

Wer kennt es nicht, dass man einfach nur einem Act bei seiner Performance zusehen und -hören möchte, ohne dass einem etliche emporgestreckte Smartphone-Bildschirme vor der Nase herumschwirren und einem den Blick versperren. Während des Story-Gefilmes und Gepostes sind nicht nur die Musiker auf der Bühne längst genervt. Auch das Publikum hat im wahrsten Sinne des Wortes die Schnauze voll davon. Ist es nicht auch irgendwie widersprüchlich, ein eigentliches Live-Erlebnis medial festzuhalten, um es zuhause vor dem Bildschirm Revue passieren zu lassen, ohne echte Erinnerungen mitnehmen zu können?

Das Management des Grammy-Gewinners hat noch während den nordamerikanischen Tourstopps ein paar offizielle Fotografen zu seiner Show eingeladen. Kendrick präsentierte dort Songs aus seinem seinem Album "Damn" und postete auf Instagram sogar ein Foto von einem Handy-Bildschirm. Obwohl auf diesem deutlich zu sehen ist, dass er gefilmt wird, schrieb er dazu nur den Hashtag #thedamntour.

#THEDAMNTOUR

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Das neu eingeführte Smartphone-Verbot ist nun ein Versuch Kendricks, seine wertvolle "Marke" zu schützen und auch den Fans einen Gefallen zu tun. Dem guten Verkauf der Tourtickets tut er damit nämlich keinen Abbruch. 

Hältst du das Handyverbot für realistisch? Würdest du dich selbst daran halten? Schreib es uns gerne in die Kommentare! 


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