Es geht weiter: Schwesta Ewa muss erneut vor Gericht | Hiphop.de

Es geht weiter: Schwesta Ewa muss erneut vor Gericht

Der Prozess um Schwesta Ewa schien abgeschlossen. Die Rechtssprechung ist erfolgt und vor allem die Reaktion der AON-Künstlerin ließ auf Erleichterung schließen. Von den schweren Vorwürfen im Vorfeld blieb nach der Zeugenvernehmung nur ein Teil bestehen.

Doch schon direkt im Anschluss an den ergangenen Urteilsspruch verdeutlichte die Staatsanwaltschaft, dass sie prüfe, in Revision zu gehen. Wie der Spiegel berichtet, wird nun genau das passieren. Der Fall landet noch einmal vorm Bundesgerichtshof. Gleichwohl hat nicht nur die anklagende Seite eine Neuauflage des Prozesses forciert.

Auch aus dem Lager der Rapperin wurde demnach Revision eingelegt. Streitpunkt ist wohl die Härte der Strafe. Während das Landgericht Frankfurt am Main Schwesta Ewa zu zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilte, forderte die Staatsanwaltschaft über vier Jahre Gefängnisaufenthalt. Die Verteidigung plädierte indessen für eine Bewährungsstrafe.

Mit diesen unterschiedlichen Rechtsauffassungen wird sich nun ein Bundesrichter auseinandersetzen müssen.

Erst jüngst wurde AON-Mitglied Shamsedin endgültig aus der Haft entlassen:

Großes Ereignis für Xatar & Alles oder Nix: Shamsedin endgültig wieder frei

Für Xatar könnte es sowas wie das Ereignis des Jahres sein: Mit Shamsedin ist einer seiner langjährigsten Freunde und gemeinsam mit SSIO das längste AON-Mitglied endgültig wieder frei. Samy saß für den gleichen Goldraub wie Xatar im Gefängnis - allerdings etwas länger, wie man in den letzten Jahren unschwer bemerken konnte.

Deutschrap, Diese!


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Kommentare

Das höchste deutsche Gericht ist übrigens das Bundesverfassungsgericht. Ihr solltet eure Überschrift anpassen. Bitte besser recherchieren!

Danke für deine Anmerkung. Ja und nein. In anderen Rechtsfragen wäre natürlich das Bundesverfassungsgericht das obserste Organ der Rechtssprechung. Allerdings bildet der Bundesgerichtshof die oberste Instanz, wenn es um Zivil- und Strafverfahren geht. Dieser Fall ist hier ja zweifellos gegeben.

Das BVerfG gehört zwar nicht zum eigentlichen Instanzenzug, ist aber zweifelsohne das höchste deutsche Gericht, unabhängig davon welches Rechtsgebiet es betrifft. Sobald du nämlich ein Urteil erhältst (egal in welcher Sache), werden auch deine Grundrechte tangiert, sodass das BVerfG darüber entscheiden kann.
Letztlich kann das BVerfG also ein Urteil des BGHZ oder des BGHSt einkassieren, umgekehrt hingegen nicht. Das dürfte die Frage über die Rangfrage klären.
Grüße

hahahaha
wenn der richter und der henker von hafti abi genatzt werden.
#jederweißesbesser

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