Digital Supreme: Xatar eröffnet ein Label nur für Produzenten

Der Baba aller Babas macht ein Label nur für Produzenten auf. "Supreme Digital" heißt das Ganze und soll Beatmakern die Möglichkeit geben, ihre "Beats zu verkaufen, ohne dass sie von Rappern/Sängern gepickt werden müssen".

Das Zuhause für Produzenten und Beatmaker?

Supreme Digital will dabei aber nicht nur die Beats von Produzenten an den Mann bringen, sondern auch Künstler unter Vertrag nehmen. Über das Label sollen dann Produzentenalben erscheinen. Das erste dieser Alben "Chilling Me Softly Vol.1", unter anderem mit Produktionen der AON-Legende Maestro und den Enginearz, erschien bereits heute Nacht auf Spotify.



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ANNOUNCEMENT‼️ Das erste deutsche Label nur für Beatmaker @supreme.digi 23:59Uhr erscheint direkt das erste großartige Album CHILLING ME SOFTLY VOL.1 Feinste Old School & LoFi Beats . . Info: Supreme Digital ist ein neue Plattform für Produzenten und Beatmaker die wir gemeinsam mit Maestro @maess.aon ins Leben gerufen haben . Supreme bietet euch die Möglichkeit Beats zu verkaufen ohne dass sie von Rappern/Sängern gepickt werden müssen. Ausserdem signed Supreme und released Produzentenalben und kümmert sich um alle anderen Belange. Ab heute das neue Zuhause für Produzenten und Beatmaker. Danke an die wunderbaren Produzenten: @studio.eightyfive @enginearz @ben_santur @mecnicsprod @maess.aon @zimzala1 @lextronom_music ps: folgt alle der LoFinest & Urban Chills Vibes - Playlist bei @spotifyde

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Normalerweise werden Produzenten nicht an Labels gebunden, da der Vorteil als Freelancer darin besteht, theoretisch für alles und jeden produzieren zu können.
Für kleine Produzenten mag das Signing bei einem Label zu Beginn viele Vorteile haben, wie das erweiterte Netzwerk und die erhöhe Aufmerksamkeit. Für größere und etablierte Produzenten könnte ein Labelvertrag jedoch die falsche Wahl sein.

Das eigene Talent wird an einen bestimmten Pool von Künstlern gebunden. Bietet sich dann die Möglichkeit, für andere Künstler zu produzieren, erhält das Label womöglich ein Vetorecht oder Teile des Gewinns.

Xatar: Der Mann der 100 Businesses

Wenn man Xatar eins nicht vorwerfen kann, dann das er untätig ist und sich auf seinem Erfolg als Rapper ausruht: Supreme Digital ist nun schon das dritte Label, an welchem Giwar Hajabi aktuell beteiligt ist. Neben seinem Label Alles oder Nix gründete er 2018 in Zusammenarbeit mit Groove Attack das nächste Label: Groove Attack TraX. Bei diesem sind unter anderem Mero und Sero El Mero unter Vertrag. 2015 hatte er bereits das Label Kopfticker gegründet, welches allerdings 2017 wieder geschlossen wurde.

Aber auch Abseits von der Musik hat Xatar ständig neue Geschäftszweige erschlossen. Seinen eigenen Shishatabak "Orijinal" launchte er 2017 und passend dazu auch seine eigene Shishabar in Köln, das "Noon". Diese erlangt traurige Berühmtheit, als 2017 während der Zeit des Konfliktes mit KC Rebell Schüsse vor der Bar fielen.

Schießerei vor Xatars Bar "Noon": Kölner Medien berichten

Neben der Klamottenmarke "Massari" und seinen Ausflügen in die Schauspielerei für "Familiye" und "Blockbustaz" eröffnet am Mittwoch mit dem "Haval Grill" außerdem sein erstes Restaurant.

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Starke Props von Xatar: "Könnte sein, dass sie die Krasseste ist"

Starke Props von Xatar: "Könnte sein, dass sie die Krasseste ist"

Von Renée Diehl am 06.03.2021 - 12:32

Gerade war Xatar beim Berliner Radiosender JamFM zu Gast und durfte in einer Runde „Deal Or No Deal“ mit Moderator Tobi Lee seine Meinung zu drei Deutschrap Newcomern abgeben. Dabei gibt's insbesondere für die weiblichen MCs viel Lob. Der Baba aller Babas verteilt ordentlich Props an die Frauen im Game und vor allem die Newcomerin Layla kann sich darüber freuen, dass sie laut Xatar womöglich „die Krasseste ist“. 

„Eine Sache muss man den Female Rappern lassen. Die Prozentzahl derer, die wirklich gut sind, ist einfach viel höher als bei den Männern. Das war auch in Amerika immer so. Female Rapper in Deutschland sind auf jeden Fall (fast) alle krass. Aber ich muss sagen, bei Layla könnte es sein, dass sie die Krasseste ist.“ 

Layla: Aus dem Nichts in die Playlists

Bereits 2020 erschien die Münsteranerin wie aus dem Nichts auf der Bildfläche: Ohne Label oder Vertrieb landete einer ihrer Songs sowohl in der „Deutschrap Brandneu“ Playlist von Spotify, als auch im „Deutschrap Radar" bei Apple Music. Damals schon haben wir mit der Musikerin über ihre musikalische Vision gesprochen:

„Zu ihren Zielen gehört es, Leuten in Deutschland, die bislang für ihren Musikgeschmack über den Atlantik schauen müssen, eine Alternative zu bieten. Aus diesem Anspruch heraus leiten sich auch die Pläne für die Zukunft ab. Layla wünscht sich mehr Frauen und mehr Authentizität in der Musikwelt.“

Layla liefert, was Deutschrap gefehlt hat

Der Weg aus dem Schoß des Freundeskreises ins Rampenlicht ist 2020 kürzer als je zuvor. Wo die Industrie nur noch hinterherlaufen kann ...

Für Xatar ist es ein „Deal“

Das Potenzial, das hinter solchen Ambitionen steckt, hat auch Xatar erkannt, der die Rapperin darüber hinaus schon im Studio erlebt hat:  

„Wie sie schreibt und wie sie abgeht – das ist hardcore.“

Während Xatar bei JamFM noch auf ihren Song „Hustla“ aus dem März 2020 reagiert, hat Layla gerade gestern – und damit genau wie „Hustla“ im letzten Jahr im Vorfeld zum Weltfrauentag am 8. März – ihre neue Single „Creamy“ rausgehauen. Video und Text sind feinster Feminismus der vierten Welle à la "My Body, My Choice": Mit Leichtigkeit spielt die Künstlerin mit ihrer Sexyness und zeigt somit weiterhin ihr Können. Für Xatar jedenfalls ist es ein „Deal“. 

Layla - Creamy [Video]

Bei Layla ist "alles creamy". Im Video zu ihrem gleichnamigen Song "Creamy" gibt's die Rapperin in einer rosa Backstube zwischen jeder Menge sexy Backwaren zu sehen - und das ist hier durchaus buchstäblich gemeint.


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