Familiendrama, Jugendheim & Knast: Cashmo über seine Jugend

In unserem aktuellen Interview mit Toxik spricht Cashmo über seine Jugend, die durch Familiendrama, Jugendheim und Knast geprägt wurde. Seine Schwester hat 1994 den Vater der Vergewaltigung beschuldigt und dadurch ist die Familie zerbrochen. Zusammen mit ihrer Mutter haben die beiden damals in einer Nacht und Nebel-Aktion den Vater verlassen. Daraufhin folgte für den Rapper eine Zeit in Armut, der Einstieg in die Kriminalität, verschiedene Pflegefamilien, Jugendheim-Aufenthalte und letztendlich 3 Jahre im Knast.

Später kam raus, dass die Story seiner Schwester nur erfunden war, und mittlerweile hat er auch wieder Kontakt zu seinem Vater gefunden. Seine Schwester allerdings ist für ihn gestorben. Auf dem Song "Ich hasse dich" aus seinem kommenden Album "1998" verarbeitet Cashmo dieses Erlebnis.

Mehr dazu erfahrt ihr in diesem Ausschnitt aus Cashmos aktuellem Interview mit Toxik. viel Spaß.

29.10.2020 - 18:25

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Kodak Black will, dass Trump ihn aus dem Knast befreit

Kodak Black will, dass Trump ihn aus dem Knast befreit

Von Clark Senger am 28.11.2020 - 16:18

Auch wenn seine Zeit als Präsident der USA sich offenbar dem Ende zuneigt, ist Donald Trump weiterhin ein gefragter Mann. Weil scheidende Präsidenten häufig auf ihren letzten Metern Inhaftierte begnadigen, wittert Kodak Black seine Chance. Der Rapper wurde im November 2019 wegen illegalen Waffenbesitzes zu 46 Monaten Haft verurteilt und macht nun ein Angebot, um früher entlassen zu werden.

Kodak Black will Begnadigung mit Charity erkaufen

Falls der Präsident ihn begnadigen sollte, verspricht Kodak wohltätige Spenden von einer Million Dollar innerhalb des ersten Jahres nach seiner Entlassung:

Der "wandelnde Skandal" hat aber nicht erst jetzt ein Faible für Charity gefunden. Im März spendierte er aus seiner Haft heraus Schüler*innen in Florida technisches Zubehör und Upgrades. Erst diese Woche ließ er zu Thanksgiving Truthähne für 15.000 Dollar springen.

Bei derzeit knapp 15,5 Millionen monatlichen Hörer*innen auf Spotify wirft sein Katalog auch während seiner Haftzeit genug Geld ab, um etwas Gutes zu tun und gleichzeitig das Image aufzupolieren. Am 11. November erschien zudem sein neues Album "Bill Israel".

Ist die Begnadigung realistisch? Es ist nicht unüblich für US-Präsidenten, dass sie zwischen ihrer Abwahl durch Volk und der Ernennung ihres Nachfolgers Gebrauch von Paragraph 2 des 2. Verfassungsartikels machen. Dieser Paragraph räumt dem Amtsinhaber als Oberbefehlshaber das Recht ein, Begnadigungen zu erteilen.

Trump hat so bereits diese Woche seinen ehemaligen Sicherheitsberater Michael Flynn begnadigt, der dem FBI gegenüber Falschaussagen gemacht hatte. Es ist eine Zeit, in der der Präsident Gefallen tun kann, die ihm nach seiner Amtszeit zugutekommen könnten. Aus dieser Perspektive gibt es sicher etliche Leute, die weiter oben auf Trumps Liste stehen dürften als Kodak. Die Wahl ist ohnehin vorbei, daher dürften Sympathien bei Raphörer*innen für ihn am 3. November ihren Reiz verloren haben. 

Aber wer weiß? Trump war und ist nicht für sein besonders berechenbares Verhalten bekannt. Einen Versuch ist es wohl wert für Kodak. Zu verlieren hat er ohnehin nicht viel.


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