Mos Def heißt mittlerweile bekanntlich 'nur' noch Yasiin Bey. Alles andere scheint weniger fest zu stehen.

Nachdem es hieß, der Künstler habe Probleme mit seinen Ausweisdokumenten und er könne nicht mehr in die USA einreisen, äußerte sich sein ehemaliger Black Star-Partner Talib Kweli:

Talib Kweli: Die Gerüchte über Mos Def ergeben keinen Sinn

Talib Kweli äußerte sich nun zu den Gerüchten, Mos Def habe Probleme mit der Rückkehr in die USA. Laut sohh.com twitterte das Black Star-Mitglied am 29. Mai er habe bisher noch nicht über Yasiin gesprochen, weil es ihm offensichtlich erschien, dass die Gerüchte unbegründete Lügen seien.

Daraufhin verkündete Yasiin Bey (tafka Mos Def) über Kanye Wests Webseite sein Karriereende. Mit sofortiger Wirkung für seine Schauspielkarriere, als Musiker wolle er 2016 aber noch ein letztes Album veröffentlichen.

Seitdem wurde es noch stiller um den Rapper. Mit der Ausnahme, dass mittlerweile drei Songs völlig unkommentiert veröffentlicht wurden, auf denen Yasiin Bey zu hören ist.

Er soll sich mit dem Produzenten Ferrari Sheppard in Cape Town im Studio verschanzt haben, wobei die drei Tracks entstanden sind.

Was es mit Dec 99th auf sich hat, bleibt vorerst auch unklar: Es könnte der Titel des finalen Mos Def-Albums sein oder ein Alias darstellen. Egal, Dec 99th - Local Time findest du oben und so klingen Dec 99th - N.A.W. sowie Dec. 99th - Tall Sleeves:

Dec 99th - "N.A.W." (Prod Ferrari Sheppard) by A Country Called Earth

I hope you got what you need. Produced by Ferrari Sheppard. Recorded at D Planet Studios Cape Town.

Dec. 99th - "Tall Sleeves" (Prod. by Ferrari Sheppard) by A Country Called Earth

Dec. 99th - "Tall Sleeves", produced by Ferrari Sheppard, recorded at D Planet Studios Cape Town.

13.06.2016 - 17:17

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Dr. Dre, Kanye West & Snoop Dogg machen gemeinsame Sache

Dr. Dre, Kanye West & Snoop Dogg machen gemeinsame Sache

Von HHRedaktion am 27.06.2020 - 14:02

Den gestrigen Freitag hat Kanye West mit ein paar Tweets kurzerhand zum #WestDayEver gemacht. Neben einer Koop von Yeezy und GAP kündigte er noch etliche weitere Projekte an – unter anderem die Dr. Dre Version seines letzten Albums "Jesus Is King".

Ein weitere Tweet legt nahe, dass sie an mindestens zwei gemeinsamen Projekten arbeiten, von denen eins offenbar schon fertig ist:

Dr. Dre arbeitet wohl mit Kanye an neuem Album

Nun kann man die beiden bei der gemeinsamen Arbeit sehen. Snoop Dogg meldet sich aus der Bedeckung im Studio, während man Dre und Kanye wohl eher scherzhaft über das Cover des gemeinsamen Projekts sprechen hört. Mit ihnen im Studio sind noch viele weitere Leute, die Stimmung scheint locker.

Was genau es mit der Dr. Dre Version von "Jesus Is King" auf sich hat, hat bislang niemand verraten. Zusätzliche Features? Eine hiphop-lastigere Produktion? Ein neues Album, mit "Jesus Is King" als Vorlage? So oder so dürften nicht nur Dre-Fans gespannt auf das Projekt sein, auch wenn Infos eigentlich nicht vorhanden sind.

Aber immerhin das: "Kanye West got some hot sh*t", verspricht Snoop. Vor gar nicht allzu langer Zeit wären diese Aussage und dieser Clip noch ziemlich unrealistisch gewesen. Mit seinem Support für Trump und der bescheuerten Slavery-was-a-choice-Geschichte hatte Ye sich auch bei Snoop einige Sympathien verspielt.

Mittlerweile kursieren Vermutungen, der Support für den vielleicht ungeeignetsten US-Präsidenten aller Zeiten könnte nur gespielt gewesen sein. Kanye habe guten Kontakt aufbauen wollen, um Einfluss zu nehmen – etwa auf Entscheidungen über zu Unrecht verurteilte Gefängnisinsassen. Kanyes Spenden für die Familien von George Floyd, Breonna Taylor und Ahmaud Arbery sowie die generelle Unterstützung der BLM-Bewegung passen nicht in das Bild eine Trump-Supporters. Laut Kindheitsfreund GLC soll er alle seine MAGA-Caps weggeschmissen haben. Allerdings ist Herr West auch nicht unbedingt ein leuchtendes Beispiel für kohärentes Handeln, was ihn so unberechenbar macht.

Kanye West als Doppel-Agent: War der Trump-Support nur inszeniert?

"Gerührt und nicht ge-070 Shake-t": In feinster James Bond-Manier soll sich Kanye West ins Weiße Haus und Donald Trumps Herz gemogelt haben.

Dass er, Snoop und Dre gemeinsam im Studio arbeiten, kann man neben der musikalischen Ebene also auch sonst als positives Signal deuten, wenn man so will. Vielleicht bringt die Präsidentschaftswahl 2020 ja neue, erfreuliche Erkenntnisse über die Wirrungen des Kanye West.


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