Why SL Know Plug Ft. Taylor Johnson - Zahlen

Nachdem uns Why SL Know Plug kürzlich mit dem nötigen Vokabular versorgte, um nicht zuletzt auch seine Tracks vollkommen verstehen zu können, droppt er heute einen weiteren Track. Dabei handelt es sich um den Song Zahlen für den es Unterstützung seitens Taylor Johnson gab.

Vor kurzem droppte der ehemalige Money Boy bereits den Song Blong inklusive passendem Visual. Diesen findest du hier:

Why SL Know Plug - Blong

Why SL Know Plug, der manchen von uns vielleicht noch aus vergangenen Zeiten als Money Boy bekannt ist, erfreut uns heute mit einer neuen Videoauskopplung.Dabei handelt es sich um den Track Blong, dem nun ein Visual verpasst wurde. Wer sich übrigens fragt, wofür Blong eigentlich steht und über wen oder was Plug seine Zeilen schrieb, über den können wir nur müde lächeln.

Falls du noch nicht weiß, was es mit Plugs eigenem Wörterbuch auf sich hat, solltest du diesen Artikel einmal abchecken:

YSL Know Plug droppt 1 nices Wörterbuch für die Hood

Money Boy, aktuell bekannt als Why SL Knowl Plug (oder wahlweise auch YSL Know Plug), droppt Knowledge. Natürlich für die Hood. Solltest du aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen immer noch nich wissen, was eigentlich " lit" bedeutet, wirst du hier eines Besseren belehrt.

02.08.2016 - 13:28

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Im digitalen Wandel: Wie es zurzeit um den deutschen Musikmarkt steht

Im digitalen Wandel: Wie es zurzeit um den deutschen Musikmarkt steht

Von Karo Hellmich am 04.03.2018 - 13:31

Der Bundesverband Musikindustrie hat die Zahlen aus dem Jahr 2017 veröffentlicht. Dabei zeigt sich: Der Markt verändert sich und das ist nicht nur positiv.

Knapp 1,6 Milliarden Euro Umsatz hat der Musikmarkt im Jahr 2017 verzeichnen können. Damit bleiben die Verkäufe zahlentechnisch fast stabil, bei einem minimalen Minus von 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Stabilität ist erstmal gut, Wachstum wäre aber natürlich besser, zumal der Markt in den vergangenen vier Jahren immer einen Anstieg der Zahlen verzeichnen konnte. 

BVMI on Twitter

German Music sales 2017: audio streaming continues growth (+42.8%), physical recordings significantly less in demand. Total turnover €1.59 bn, marking slight decline of 0.3 % compared to previous year. Split physical/digital 53.4% / 46.6%. https://t.co/RDM9fGawjR @BVMI_music

Der Grund für die neue Entwicklung dürfte vor allem damit zusammenhängen, wie die Hörer mittlerweile Musik konsumieren. Aus der Auflistung des BVMIs geht hervor, dass das Streaming im letzten Jahr auf einen Marktanteil von 34,6 Prozent kam. Im Jahr 2016 lag diese Zahl noch bei 24,1 Prozent. Der digitale Wandel hat die Musikindustrie also voll im Griff, was sich eben auch im Rückgang der CD-Verkäufe widerspiegelt.

Mit einem Markanteil von 45,5 Prozent bildet die CD zwar noch das wichtigste Medium, im Vergleich zum Vorjahr hat sie aber ganze 8,4 Prozent verloren. Der Umsatz durch CDs ist von 855 Millionen Euro (2016) auf 720 Millionen Euro (2017) zurückgegangen. Das Problem daran erklärt BVMI-Chef Florian Drücke der Deutschen Presse-Agentur.

"Wenn der physische Markt schneller zurückgeht, als das digitale Geschäft es ausgleichen kann, beeinflusst das den Gesamtmarkt natürlich negativ."

Drücke kritisiert zudem, dass fast die Hälfte des Musik-Streamings in Deutschland über Plattformen wie YouTube laufe, ihr Umsatzanteil aber bei gerade mal 2 Prozent liege. 

Wie sehr das Streaming die Musikindustrie beeinflusst, zeigt sich natürlich auch, vielleicht sogar vor allem, im Rap-Genre. Der Anstieg hat dafür gesorgt, dass es mittlerweile nicht mehr unüblich ist, hohe Chartplatzierungen mit Singles zu erreichen. Mehr Geld verdienen die Künstler mit dem Streaming dabei allerdings nicht. Wohl eher im Gegenteil.

Mehr dazu:

Wieso Streaming-Anbieter offenbar ein großes Problem haben

Musik-Streaming ist die Zukunft - sagen viele. Das mag stimmen. Doch noch scheint Streaming kein Geschäftsmodell zu sein, mit dem die Anbieter tatsächlich Geld verdienen können. Der ehemalige Interscope-CEO Jimmy Iovine sprach darüber in der letzten Woche mit Journalisten in Los Angeles - und zeichnet ein düsteres Bild.


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