Was Eminem, Common, John Legend & die Three 6 Mafia gemeinsam haben

 

Die Oscars 2016: Heute Nacht findet die 88. Verleihung der Academy Awards statt. Aber weil das Oscar-Kommitee traditionell aus alten, weißen Männern besteht, haben unter dem Motto und Hashtag #oscarssowhite viele Menschen zum Boykott der Veranstaltung aufgerufen. Wir finden es beispielsweise auch ärgerlich, dass Straight Outta Compton nur in der Kategorie "Bestes Drehbuch" nominiert wurde. 

Trotzdem beobachten wir heute mit einer gewissen Spannung, ob The Weeknd für Earned It die Auszeichnung als "Bester Filmsong" verliehen bekommt. Um uns und dir bis dahin die Zeit zu verkürzen, haben wir die bisherigen Oscargewinner unter die Lupe genommen und auf Hiphop.de-Tauglichkeit geprüft.

Den Anfang macht die Three 6 Mafia mit It's Hard out Here for a Pimp. Der Song gehört zum Soundtrack von Hustle & Flow und wurde im Film von Terrence Howard und Taraji P. Henson in ihren jeweiligen Rollen DJay sowie Shug performt. Oberhalb dieser Zeilen siehst du die entsprechende Filmszene, in der der Oscar-Gewinner zum Einsatz kommt.

Common und John Legend haben mit Glory doppelt und dreifach abgeräumt: Sieben Auszeichnungen hat der Song aus dem Film Selma erhalten, unter anderem bei den Critics' Choice Movie Awards, den Golden Globe Awards und den Grammys. Auch bei den letzten Oscars wurde Glory als bester Song ausgezeichnet. Völlig zu recht. Was übrigens auch Jay Z so sieht

Selbstverständlich darf auch Eminems Monster-Hit Lose Yourself in dieser Liste nicht fehlen: 8 Mile hat damals alles zerlegt. Den Oscar gab es 2003 in der Kategorie "Bester Song", eine gefühlte Million anderer Awards regnete es auch noch und natürlich war der Track die Nummer Eins im Radio - quasi überall, für sehr lange Zeit. Wikipedia listet fein säuberlich insgesamt sechs Mal Gold und 27 Mal Platin für Lose Yourself auf.

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