Im Winter des vergangenen Jahres erschien sein Album "Die Farbe von Wasser" . Im Sommer kündigte er das Filmprojekt an. Nun hat Curse den gesamten Film rausgebracht, in dem er anhand seiner 14 Tracks des Albums seine persönliche und künstlerische Entwicklung gegenüberstellt und mentale Hintergründe reflektiert.

"Waffen" - das als sogenanntes Visual Album zu "Die Farbe von Wasser" konzipiert war, nutzt Snippets der verschiedenen Songs des Albums, anhand derer sich Curse entlang hangelt. Er geht mit seinen sehr persönlichen Erzählungen bis in seine Kindheit zurück und erzählt, wie er immer wieder aneckte, weil er anders war und wie er lernte, diese Andersartigkeit positiv zu nutzen. In circa anderthalb Stunden können Zuschauerinnen und Zuschauer Curse auf einem nicht immer einfachen und geraden Weg begleiten.

Den Film, der dem gesamten Lebenswerk des im westfälischen Minden geborenen Rappers, einen sehr persönlichen Rahmen gibt, hat Curse gemeinsam mit Sarah Desai produziert. Für die Regie war Anne Spille verantwortlich und den Schnitt erledigte Max Kähni. Die dunkle, schwere Ästhetik des Films schafft es gepaart mit den Eindrücken des Musikers dennoch, dem Werk einen sehr optimistisch, konstruktiven Anstrich zu geben. 

07.01.2019 - 14:42

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Beyoncés "Homecoming": Netflix-Doku über legendäre Coachella-Performance

Beyoncés "Homecoming": Netflix-Doku über legendäre Coachella-Performance

Von David Büchler am 09.04.2019 - 11:52

Im Sommer 2018 legte Beyoncé einen legendären Auftritt auf dem Coachella-Festival hin. Nun hat Queen B gemeinsam mit Netflix an einer Dokumentation gearbeitet, die Einblicke in die Entstehung der gefeierten Performance liefert. Die Doku mit den Titel "Homecoming" wird ab dem 17. April auf Netflix zu sehen sein.

Beyoncés Coachella-Show als kulturelles & feministisches Meisterwerk

Beyoncé hatte eigentlich bereits 2017 auf der Coachella-Bühne stehen sollen, musste ihren Auftritt wegen Schwangerschaft allerdings verschieben. Ein Jahr später sorgte sie dann für den vielleicht spektakulärsten Auftritt in der Geschichte des Festivals. 

Neben 100 Tänzerinnen und Tänzern holte Beyoncé Ehemann Jay-Z und die alten Kolleginnen von Destiny's Child auf die Bühne. Beyoncé und ihr Team hatten eine Show konzipiert, die eine mit Referenzen gespickte Hommage an die Black Culture Amerikas war. Durch die gesamte Show gab es Anspielungen auf die sogenannten schwarzen Colleges und Hochschulen der USA - also eben die Einrichtungen, die zu Zeiten der Segregation in den USA lediglich von Afroamerikanern besucht wurden. 

Bis heute spielen diese Universitäten und Colleges eine wichtige Rolle für die Kultur und Identität der afroamerikanischen Community in den Vereinigten Staaten. Nach dem Auftritt kündigte Beyoncé an, ihr Stipendienprogramm für eben diese Bildungseinrichrungen auszubauen und gab der Performance so einen weiteren gesellschaftspolitischen Dreh.

Politisch war der Auftritt Beyoncés ohnehin bereits von vorneherein. Schließlich war sie die erste afroamerikanische Headlinerin in der Geschichte des Festivals. Ihr Auftritt ließ sich zudem als feministisches Statement lesen. All das gab es - wie von Beyoncé nicht anders zu erwarten - meisterhaft choreografiert auf die Bühne gebracht:

Netflix veröffentlicht ersten Trailer zu Beyoncés "Homecoming"

Zunächt kündigte Netflix die Serie für den 17. April an und gab wenig preis:

Netflix US on Twitter

https://t.co/gzR6I3atHz

Wenig später legten sie allerdings einen Trailer nach, der mit Pathos und einigen Eindrücken Lust auf die Dokumentation macht:

Offenbar gibt es umfassende Einblicke in die Entstehung der Show und die Idee dahinter - einen Einblick in Beyoncés künstlerische Gedankenwelt also. Netflix umschreibt das Ganze wie folgt:

Dieser intime, tiefgründige Blick auf Beyoncés gefeierte Coachella-Performance 2018 zeigt den emotionalen Weg vom kreativen Konzept zur kulturellen Bewegung.

Uns erwartet also keine bloße Doku über Beyoncé, sondern ein Film, an dem die Künstlerin selbst mitgewirkt hat. Knapp ein Jahr nach dem Coachella-Spektakel bietet sich für alle Fans die Chance,  am 17. April erneut in die meisterhaft orchestrierte Choreographie der Pop-Queen abzutauchen. 


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