Im Winter des vergangenen Jahres erschien sein Album "Die Farbe von Wasser" . Im Sommer kündigte er das Filmprojekt an. Nun hat Curse den gesamten Film rausgebracht, in dem er anhand seiner 14 Tracks des Albums seine persönliche und künstlerische Entwicklung gegenüberstellt und mentale Hintergründe reflektiert.

"Waffen" - das als sogenanntes Visual Album zu "Die Farbe von Wasser" konzipiert war, nutzt Snippets der verschiedenen Songs des Albums, anhand derer sich Curse entlang hangelt. Er geht mit seinen sehr persönlichen Erzählungen bis in seine Kindheit zurück und erzählt, wie er immer wieder aneckte, weil er anders war und wie er lernte, diese Andersartigkeit positiv zu nutzen. In circa anderthalb Stunden können Zuschauerinnen und Zuschauer Curse auf einem nicht immer einfachen und geraden Weg begleiten.

Den Film, der dem gesamten Lebenswerk des im westfälischen Minden geborenen Rappers, einen sehr persönlichen Rahmen gibt, hat Curse gemeinsam mit Sarah Desai produziert. Für die Regie war Anne Spille verantwortlich und den Schnitt erledigte Max Kähni. Die dunkle, schwere Ästhetik des Films schafft es gepaart mit den Eindrücken des Musikers dennoch, dem Werk einen sehr optimistisch, konstruktiven Anstrich zu geben. 

07.01.2019 - 14:42

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SEK-Einsatz bei PA Sports

SEK-Einsatz bei PA Sports

Von Till Hesterbrink am 31.08.2021 - 14:21

Wie PA Sports in seiner Instagram-Story teilte, durfte er heute Morgen um sechs Uhr sein "SEK-Debüt feiern". Das Sondereinsatzkommando ist scheinbar in seine Wohnung eingedrungen, weil dort Waffen vermutet wurden.

SEK durchsucht PA Sports Wohnung

In seiner Story zeigt PA Sports (jetzt auf Apple Music streamen) eine aus den Angeln gehobene Tür, durch die sich wohl das SEK Zutritt zur Life is Pain-Mansion beschafft habe. Das LiP-Oberhaupt erklärt, heute Morgen um sechs Uhr von den Beamten einen Beusch abgestattet bekommen zu haben. Es sei um illegalen Waffenbesitz gegangen. PA beteuert allerdings seine Unschuld.

Auch zeigt er ein Dokument, welches wohl angibt, welche Gegenstände beschlagnahmt wurden. Dabei handelt es sich um drei Pistolen samt Magazinen und Munition.

Hinter der Aktion vermutet PA eine Ex-Partnerin, die scheinbar einen Hinweis an die Polizei gegeben haben soll. Er kommentiert dies mit:

"Bevor man eine Trennung akzeptiert, den Vater des eigenen Kindes lieber im Knast sehen wollen. Lieben wir."

Daraufhin folgt ein längeres Statement, in welchem er auf toxische Beziehungen aufmerksam macht und welchen Einfluss diese auf das Leben der Betroffenen haben können. Der daraus resultierende Schmerz und die psychische Belastung seien ein in der Gesellschaft viel zu selten thematisiertes Problem. Leute die so etwas durchstehen würden, seien für ihn "Survivor" und er habe vollstes Mitgefühl für diese Menschen.


Foto:

Screenshot - Instagram Story (instagram.com/pasports)

Immerhin gibt es erfreuliche Neuigkeiten mit Blick auf die Musik: Vergangenen Freitag erschien der dritte Teil der "Desperadoz"-Reihe von PA und Kianush. Zieht euch das Album hier rein:


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