"V.I.N.A." feiert 15-Jähriges! Ein Blick auf die Curse-Diskografie
Polo G

Lass uns doch Freunde sein von Curse - offiziell auf tape.tv

Curse - Lass uns doch Freunde sein - Curse Curse gehört zu den Namen, die einfach fallen müssen, wenn über deutschsprachigen Rap diskutiert wird. Seit seinem Debütalbum „Feuerwasser" (2000) kommt man...

Nicht viele Rapper können hierzulande auf Alben zurückblicken, die schon 15 Jahre alt sind. Curse kann's. Von Innen nach Außen feiert momentan genau diesen Geburtstag – und es ist noch nichtmal das älteste Album der Deutschrap-Legende. Ein Blick zurück auf Curse' Diskografie.

2000: Feuerwasser

Kurz nach der Jahrtausendwende präsentierte der junge Mindener seine Debütplatte. Auf Beats von unter anderem Busy und Lord Scan konnte Curse ein überraschend vielseitiges und komplexes Album auf die Beine stellen. Klares Vorbild sollte Nas' All-Time-Classic Illmatic sein. Die Bandbreite der Themen reichte von Ladykiller über Hassliebe bis zum Klassiker und Intro Zehn Rap Gesetze. Zum Track Wahre Liebe lässt sich dieses Jahr sogar auf Kool Savas' Essahdamus ein deutlicher Querverweis wiederfinden.

2001: Von Innen nach Außen

Mit dem gerade frisch 15 Jahre alt gewordenen Von Innen nach Außen konnte Curse ein Jahr nach dem Debüt seine Beliebtheit weiter konstant steigern. Mit unter anderem Azad, Xavier Naidoo und Kool Savas hatte er außerdem Featuregäste dabei, die bis heute nicht an Relevanz eingebüßt haben. Auf seinem Interlude So Nicht sagte er damals illegalen Tauschbörsen den Kampf an. Curse selbst erzählte einst, Von Innen nach Außen sei unter seinen Fans sogar das beliebteste Album. Besonders beeindruckend, wenn man den "Zweites-Album-Fluch" näher betrachtet.

2003: Innere Sicherheit

Mit dem steigenden Prestige entschied sich Curse, auch die Ansprüche zu steigern. Die Beats werden akustischer und kommen immer weniger aus der MPC. Thematisch blieb er sich auch auf dem dritten Album absolut treu: Eines der Erfolgsrezepte des Mindeners, der sich nie verstellen musste.

2005: Sinnflut

Wer kann schon von sich behaupten, Pete Rock auf dem Album zu haben? Damit nicht genug: Curse gewann für seine vierte Platte sogar Black Thought, Frontrapper der Roots. Ehrlichkeit über Jahre hinweg machte sich immer für Curse bezahlt, so auch hier. Nach dem kleinen soundtechnischen Ausflug auf Innere Sicherheit kehrt er zu seinen musikalischen Wurzeln zurück und konnte auch seine kurzweiligen Kritiker wieder überzeugen.

2008: Freiheit

Auf Freiheit vereinte Curse Urgesteine wie Marius Müller-Westernhagen und Xavier Naidoo mit der jüngeren Generation wie Clueso und DJ Farhot. Funktionierte. Doch nur wenige ahnten, dass es sein letztes musikalisches Lebenszeichen für sechs weitere Jahre sein sollte. Vermutlich wusste es Curse selbst auch nicht.

2014: Uns

Nach reichlich Kritik einiger jüngerer Rapper kam Curse mit einem Paukenschlag zurück. Es kam, wie es kommen musste. Mit Uns feierte er seinen größten Charteinstieg auf Platz 5. 

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