Vega: Was ist schlimmer? Fußballindustrie oder Musikwelt?

Auf die Frage, wie Vega seine loyalen Werte mit einer angeblich hinterhältigen Industrie vereinbaren kann, verweist er auf den vermeintlichen Widerspruch der Ultras innerhalb der Fuß*****zene. Kannst du Vegas Argumente nachvollziehen?

18.03.2018 - 17:57

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Kommentare

Alter, könnt ihr mal euren besch.issenen Wortfilter richtig einstellen? Wie hängen.geblieben muss ne HipHop Seite sein, um "B A L L S" zu zensieren, wenn das Wort, in dem die BUCHSTABENKOMBINATION vorkommt, "Fußball-Szene" lautet?
Rückradloses Pack. F.ickt euch und eure Dreckszensur, ihr seid erbärmlich! KEIN Nutzer dieser Seite stört sich daran. Woher ich das weiß? Hört euch mal die Mukke der Leute an, die ihr hier verlinkt. Und das ist jetzt nicht auf Vega bezogen, sondern generell.

haben sie schon tausendmal erklärt das das nur wegen werbung auf der seite so ist. Trauer aber auf jeden fall

Finde ich korrekt von Google. So werden überflüssige Clickbait Seiten wie hiphop.de hoffentlich an Relevanz verlieren, weil sie sich nur durch Werbung und Kooperationen finanzieren

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Nimo entfernt aktuelle Single von allen Plattformen

Nimo entfernt aktuelle Single von allen Plattformen

Von Paul Kruppa am 20.06.2021 - 11:35

Am vergangenen Freitag veröffentlichte Nimo seine neue Single mit dem Titel "Komm mit". Noch am gleichen Tag legte er ein Statement vor, in welchem er erklärte, den Track wieder von allen Plattformen entfernen zu lassen. Universal Urban entschuldigte sich ebenfalls für das Release. Der Text des Songs stieß im Zuge der aktuellen #deutschrapmetoo-Bewegung auf heftige Kritik.

Nimo distanziert sich von Gewalt und Missbrauch

Eine Influencerin hatte vor wenigen Tagen mit detaillierten Missbrauchsvorwürfen eine Debatte um sexualisierte Gewalt in der Deutschrapszene ausgelöst. Nimos Song "Komm mit" thematisiert den Sex mit einer vergebenen Frau. Seine Lyrics sind dabei hart und explizit. Dies wurde vielerorts als respektlos, unsensibel sowie unangemessen aufgefasst.

Nimo reagierte auf diese Einschätzungen mit einem längeren Statement. Dort legte er zunächst dar, dass er sich entschlossen habe, "Komm mit" von allen Plattformen herunterzunehmen. Die "aktuellen Entwicklungen" hätten ihm zu diesem Schritt veranlasst. Von körperlicher Gewalt gegen Frauen und Missbrauch distanziere er sich.

"Ich möchte mich an dieser Stelle auch persönlich von jeglicher körperlichen Gewalt gegen Frauen und Missbrauch distanzieren und mich bei denjenigen entschuldigen [,] die meine Worte verletzt haben."

Ebenso verspricht Nimo, seine Tracks zukünftig mit einer anderen Haltung anzugehen:

"Meine Herangehensweise bezüglich diesem Thema werde ich trotz künstlerischer Freiheit in Zukunft ebenfalls ändern, da spätestens jetzt klar wurde wie existent dieses Problem tatsächlich ist und ich dies keinesfalls befürworte! [sic!]

Auch Universal entschuldigt sich für Nimos Song

Universal geriet im Zuge von "Komm mit" ebenfalls in die Kritik. Nimos Musik erscheint in Kooperation mit dem Major-Label. Vor der Veröffentlichung des Songs erklärte Universal Music auf Instagram, dass man "jede Form von sexueller Gewalt auf das Schärfste" verurteile und sich "jederzeit ausnahmslos mit den Opfern" solidarisiere.

Nachdem Nimos Track droppte, wurde unter anderem Glaubwürdigkeit so einer Aussage angezweifelt. Hier stellvertretend einige Kommentare unter dem Post:


Foto:

Screenshots via instagram.com/universalmusicgermany

Daraufhin erschien eine weitere Erklärung von Universal samt Entschuldigung. Der Song "hätte weder heute noch zu irgendeinem anderen Zeitpunkt erscheinen dürfen", heißt es darin. Auch von Labelseite gelobt man Besserung.

"Unser interner Diskurs zu inakzeptablen Inhalten hat hier versagt. Wir werden mit Nachdruck daran arbeiten, unserer Verantwortung als Label zukünftig besser gerecht zu werden. Es tut uns sehr leid, dass dieser Track veröffentlicht wurde."

Deutschrap reagiert auf aktuelle Missbrauchsvorwürfe

Von HHRedaktion am 17.06.2021 - 23:03 Triggerwarnung: Der folgende Artikel beschäftigt sich mit sexualisierten Gewalthandlungen und deren Folgen für Betroffene. Dies kann belastend sein und retraumatisierend wirken.


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