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Weed Carrier wurde er genannt, Talentlosigkeit wurde ihm unterstellt. Seinen Namen hat er aus dem Film Scarface. Das G-Unit-Debütalbum erschien mit nur zwei Beiträgen von Tony Yayo und alle fünf Videoauskopplungen waren ohne seinen Beitrag. Warum? Weil er im Knast saß wegen illegalen Waffenbesitzes. Tony Yayo hatte es oft nicht leicht in seinem Leben.

Dabei fing alles so gut an: Die drei Jugendfreunde 50 Cent, Tony Yayo und Lloyd Banks wuchsen im gleichen Stadtteil Queens in New York auf. Direkt nach 50 Cents Durchbruch mit Get Rich Or Die Tryin' gründeten sie G-Unit Records. Ihr Debütalbum Beg For Mercy ging zweifach Platin in den USA. Und trotzdem hat es bei Tony Yayo nur für ein offizielles Studioalbum gereicht. Thoughts of a Predicate Felon erschien 2005.

Aber halt stop: Vielleicht liegt es auch an dem vielen Geld, das er gemacht hat, dass er keine weiteren Alben releasen wollte. 50 Cent sagte mal, dass Tony Yayo mit einer Million Dollar und einem Bentley aus dem Knast kam. Aber nützt ja alles nichts – lassen wir die Musik sprechen!

1. Tony Yayo ft. 50 Cent - So Seductive


So Seductive war die erste Single seines Debutalbums Thoughts of a Predicate Felon, das 2005 veröffentlicht wurde.

Rap-Kollege 50 Cent unterstützt ihn auf diesem Song. Produziert wurde der Track von Punch, der unter anderem auch beim Schreiben des Songs geholfen hat. So Seductive wurde Yayos erfolgreichster Song. Er landete auf Platz 48 der US Billboard Hot 100 und blieb sein einziger Song der außerhalb der USA chartete.

2. Tony Yayo ft. Joe - Curious

Curious ist die zweite Single seines Debutalbums Thoughts of a Predicate Felon. Im Refrain ist der R&B-Sänger Joe zu hören.

Der Track landete auf Platz 94 der US Billboard Hot R&B/Hip-Hip Song und war der zweit erfolgreichste Song des Albums.

Das Video erzählt, wie Yayo eine Frau entdeckt, die seine Neugier weckt. In dem Video sind alle Mizglieder der G-Unit-Familie vertreten.

3. Tony Yayo - Live By The Gun


Live By The Gun ist ebenfalls auf dem Debütalbum vertreten. Der Track beschreibt das harte Leben in einer rauen Umgebung. 

Auch Azad hat den Beat von diesem Track benutzt. Auf DJ Kitsunes Mixtape Victory II schrieb er den Song Krankfurt auf das Instrumental von Focus.

4. Tony Yayo ft. 50 Cent, Roscoe Dash & Shawty Lo - Haters


Auf der Single Haters sind unter anderem 50 Cent, Shawty Lo und Roscoe Dash vertreten.

Veröffentlich wurde das Ganze im Jahr 2011. Ursprünglich ist der Song auf 50 Cents Webseite Thisis50 erschienen und feierte Premiere bei Funkmaster Flex und Radio Hot 97. Der Track samplet übrigens Shawty Los Dey Know. Nachdem die Single im Radio lief, erlangte sie viel Aufmerksamkeit und wurde somit Yayos erster Song in den Charts seit 2005.

5. G-Unit - I Smell *****


Auch, wenn Yayo aufgrund von Gefängnisaufenthalten nur selten zu sehen war, so war er doch ein Teil der Gruppe G-Unit.

I Smell ***** ist ein Track aus dem Album Beg For Mercy, das am 14. November 2003 veröffentlicht wurde, auf dem Yayo zu hören ist. Die Platte verkaufte sich in der ersten Woche mehr als 377.000 Mal. 

I Smell ***** samplet im Übrigen R. Kellys Song The Greatest ***.

31.03.2014 - 15:02

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Gucci reagiert auf Rassismus-Skandal

Gucci reagiert auf Rassismus-Skandal

Von Moritz Braun am 01.08.2019 - 15:35

Nachdem Gucci im Februar diesen Jahres einen handfesten Rassismus-Skandal auslöste, hat das Unternehmen reagiert und mit Renée E. Tirado eine Beauftragte für Diversität, Gleichheit und Inklusion eingestellt.

Pullover von Gucci erinnert an Blackfacing

Auslöser für den Skandal war der Balaclava-Rollkragenpullover, den Gucci im Black History Month vorgestellt hat:

Rashida Renée on Twitter

Balaclava knit top by Gucci. Happy Black History Month y'all.

Wegen des Kleidungsstücks musste sich Gucci den Vorwurf gefallen lassen, Blackfacing auf die leichte Schulter zu nehmen. Die absolut verachtenswerte Praxis des Blackfacings geht zurück bis ins 18. Jahrhundert und ist auch heutzutage leider noch immer nicht verschwunden.

Blackfacing ist Rassismus pur

Die Praxis beschreibt die Darstellung schwarzer Menschen durch dunkel geschminkte weiße Menschen. Dabei wurden und werden Stereotype und Vorurteile verstärkt. Blackfacing diente der Unterhaltung eines ausschließlich weißen Publikums. Menschen mit dunkler Hautfarbe wurden als Sklaven oder Servicepersonal inszeniert. In den Darstellungen waren sie meist naiv oder tollpatschig in der Welt unterwegs und nicht gebildet. Blackfacing ist Rassismus pur und aufs Schärfste zu verurteilen.

Boykott von Gucci und Reaktion des Modelabels

Nach der Veröffentlichung des Balaclava-Pullovers riefen viele bekannte Rapper zum Boykott von Gucci auf. 50 Cent, T.I., Soulja Boy, Young Thug, Waka Flocka Flame und viele andere veröffentlichten Statements auf Instagram.

@gucci

124.9k Likes, 5,776 Comments - Soulja Boy (Drako) SODMG (@souljaboy) on Instagram: "@gucci"

I gotta get rid of all the Gucci I have at home. I'm not supporting their brand anymore. #bransoncognac #lecheminduroi #bellator

Gefällt 560.5 Tsd. Mal, 33.4 Tsd. Kommentare - 50 Cent (@50cent) auf Instagram: „I gotta get rid of all the Gucci I have at home. I'm not supporting their brand anymore...."

Gucci entschuldigte sich indessen und nahm den Pullover direkt wieder vom Markt

„Für uns ist Vielfalt ein grundlegender Wert, der uneingeschränkt gewahrt und respektiert werden muss und bei allen Entscheidungen, die wir treffen, oberste Priorität hat. Wir sind fest entschlossen, die Vielfalt in unserer Organisation zu erhöhen und aus diesem Vorfall eine Lektion für das Gucci-Team und darüber hinaus zu machen.“

Renée E. Tirado als Global Head of Diversity, Equity & Inclusion eingestellt

Die Juristin und Top-Managerin war vor ihrem Engagement bei Gucci unter anderem für die Major League Baseball tätig. Als Chief Diversity & Inclusion Officer war es ihre Aufgabe, für kulturelle Vielfalt und Gleichstellung der Menschen auf und neben dem Baseballfeld zu sorgen. Wenn sie ihre neue Rolle bei Gucci entsprechend ausfüllt, bleibt der Welt so etwas bescheuertes wie der unsägliche Balaclava-Pullover hoffentlich erspart.


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