FAVORITE - Killapromo / Oh mein Gott (Official Video)

"Ich glaub dir gern, dass du dein Auto bombe findest. Ob du in deinem bomben Auto meine Autobombe findest, bevor du dein Bombenauto zündest? Glaube ich zu null Prozent, Mutter****er das macht glaube ich - BOOM!"

Morgen bringt Favorite nach über dreieinhalb Jahren sein viertes Album Neues von Gott auf den Markt und auch vor mittlerweile fast sieben jahren nahm Favorite kein Blatt vor den Mund.

Im Mai 2008 veröffentlichte Fav sein zweites Studioalbum Anarcho, mit welchem er erstmal einen Charteinstieg feiern konnte. Platz 24 lautete das freudige Resultat. Schon einige Jahre bevor es gang und gäbe wurde, kam Favorite mit einer doppelten Videoauskopplung um die Ecke. Die visuellen Ansprüche waren bei Killapromo/Oh mein Gott noch etwas bescheidener und so wurden allerlei Getränke auf Spielplätzen konsumiert und an Bahnstationen rumgehangen. Mit am Start war damals noch Rizbo, der den Beat für Killapromo produzierte und ebenso wie Kollegah eine kleine Gastrolle im Video hat. Den Beat für Oh mein Gott steuerte Chrizmatic bei.

Morgen kehrt Fav also zurück, nach Anarcho folgte 2011 seine bislang letzte LP Cristoph Alex. Die Platte stieg auf Platz 4 ein und man darf gespannt sein, wo Favorite diesmal landet.

Informier dich in unserer Release Section und auf Amazon zu Neues von Gott:

22.01.2015 - 16:22

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Kollegah löst Polizei-Großeinsatz in Frankfurt aus

Kollegah löst Polizei-Großeinsatz in Frankfurt aus

Von Clark Senger am 09.11.2020 - 13:20

Am Samstag hat ein Videodreh von Kollegah und Asche im Frankfurter Bahnhofsviertel für einen Großeinsatz der Polizei gesorgt. Die Aufnahmen für den Clip, der zum kommenden Kollaboalbum "Natural Born Killas" der beiden Rapper gehört, haben bei Passanten einen etwas zu authentischen Eindruck gemacht, wie man einer Pressenachricht der Frankfurter Polizei entnehmen kann. 

Videodreh von Kollegah & Asche wird für Raubüberfall gehalten

Im Video werden wohl Szenen eines Überfalls auf einen Juwelier zu sehen sein. Kein komplett unrealistisches Szenario im berüchtigten Bahnhofsviertel – erst im August kam es knapp fünf Autominuten entfernt zu einem spektakulären Einbruch. Zum Videodreh von Kollegah und Asche heißt es nun:

"Am Samstagnachmittag kam es in der Münchener Straße zu einem größeren Polizeieinsatz. Grund war ein vermeintlicher Raubüberfall auf einen Juwelier. Passanten meldeten der Polizei um 16:10 Uhr per Notruf, dass soeben zwei Personen mit Langwaffen das Juweliergeschäft überfallen." – Pressemitteilung der Polizei Frankfurt

Nachdem die Beamten die Situation unter Kontrolle gebracht hatten, habe man "[zur] Überraschung aller" festgestellt, dass es sich lediglich um einen Videodreh gehandelt hat. Attrappen von fünf Waffen seien sichergestellt worden. Eine Drehgenehmigung hat vorgelegen, aber die Polizei erklärt ihr Vorgehen wie folgt:

"Schließlich kam heraus, dass zwar eine Drehgenehmigung der Stadt Frankfurt für die Dreharbeiten vorlag, jedoch hatte der Produzent es versäumt, das örtliche Polizeirevier über sein äußerst öffentlichkeitswirksames Vorhaben zu unterrichten."

Als Konsequenz für das Führen von Anscheinswaffen erwartet die Betroffenen ein Ordnungswidrigkeitsverfahren. In der Frankfurter Neuen Presse wird Kollegah zitiert, wie er den Vorfall eingeordnet haben soll. Er habe gesagt, dass "das ein neues Level an Realismus und Gangster-Rap" sei. So kann er der Sache doch noch etwas Positives abgewinnen.


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